Dienstag, 8. September 2026

RheinbachChatbot sucht einen Namen

[08.09.2025] Rund um die Uhr und in 95 Sprachen beantwortet der neue Chatbot der Stadt Rheinbach die Fragen der Bürgerinnen und Bürger. In dessen Entwicklung ist auch die Perspektive junger Nutzerinnen und Nutzer eingeflossen. Im nächsten Schritt können die Bürgerinnen und Bürger einen Namen für den digitalen Assistenten vorschlagen.
Auf dem Bildschirm eines Laptops ist die Rheinbacher Website zu sehen, davor steht der Chatbot mit einem Schild in den Händen auf dem steht: Wie soll ich heißen?

Die Namensfindung für den Rheinbacher Chatbot wird mehrere Phasen durchlaufen.

(Bildquelle: Stadt Rheinbach)

In Rheinbach unterstützt nun ein Chatbot die Bürgerinnen und Bürger bei der Suche nach Informationen rund um die Serviceleistungen der Stadtverwaltung. Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, spricht der digitale Assistent mehr als 95 Sprachen. Auch in leichter Sprache kann er antworten – und das binnen Sekunden. Datenschutzkonformität stehe dabei an oberster Stelle. Der Bot erfülle alle aktuellen Datenschutzanforderungen und garantiere somit den Schutz der persönlichen Daten seiner Nutzenden.

Der digitale Helfer kennt sich bestens mit allem aus, was auf der Rheinbacher Website steht, erklärt die Stadt des Weiteren. Dazu zählen Verwaltungsthemen ebenso wie Veranstaltungen. Er verstehe nicht nur Schlüsselwörter, sondern auch den Zusammenhang einer Frage. Er könne die Bürgerinnen und Bürger außerdem direkt auf die Seite führen, auf der die gesuchte Antwort zu finden ist. Darüber hinaus durchsuche der Chatbot das Kommunalportal der Stadt Rheinbach, um umfassende und präzise Auskünfte zu geben. Mit jeder Nutzung werde der lernfähige Bot besser.

Entwickelt wurde der digitale Assistent gemeinsam mit der Agentur Neuraflow. Zudem war der städtische Auszubildende Lukas Berchem von Beginn an aktiv beteiligt, berichtet Rheinbach. Er habe nicht nur die Funktionen aus der Perspektive junger Nutzerinnen und Nutzer getestet, sondern auch die KI-generierte Chatbot-Figur entworfen. Auf diese Weise sei ein Tool entstanden, das auch Kinder und Jugendliche leicht nutzen können.

„Mit der Einführung dieses modernen Chatbots setzen wir einen wichtigen Meilenstein in unserer Digitalisierungsstrategie“, sagt Bürgermeister Ludger Banken. „Unser Ziel ist es, den Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu städtischen Informationen und Dienstleistungen so einfach wie möglich zu gestalten. Wir sind überzeugt, dass dieser neue Service einen erheblichen Mehrwert für unsere Gemeinschaft darstellt.“

Etwas fehlt dem Bot allerdings noch: ein Name. Den will die Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern finden. Ideen können bis zum 28. September 2025 online eingereicht werden. Bis zum 2. Oktober überprüfe die Stadtverwaltung die Vorschläge dahingehend, ob sie bestimmte Kriterien erfüllen. Alle danach gültigen Vorschläge werden dann bis zum 20. Oktober 2025 zur Abstimmung freigegeben. Das Abstimmungsergebnis und der Gewinnername sollen am 31. Oktober auf der Rheinbacher Website veröffentlicht werden.





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