Mittwoch, 4. November 2026

Rheinland-PfalzDemografie und Digitalisierung verknüpfen

[01.12.2016] Eine erste gemeinsame Sitzung haben das Demografie- und das Digitalisierungskabinett des Landes Rheinland-Pfalz abgehalten. Dabei ging es unter anderem um die weitere Verknüpfung der Digital- und Demografievorhaben, die E-Government-Strategie des Landes oder den Ausbau von WLAN-Hotspots.

In Rheinland-Pfalz haben sich das neue Demografie- und das Digitalisierungskabinett (wir berichteten) zu einer ersten gemeinsamen Sitzung zusammengefunden. „Die Landesregierung hat sich zur Aufgabe gemacht, Themen und Probleme ressortübergreifend zu betrachten und auf diese Weise die bestmöglichen Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Das tun wir mit dem gemeinsamen Demografie- und Digitalisierungskabinett“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Die digitalen Möglichkeiten tragen dazu bei, den demografischen Wandel zu gestalten und die ländlichen Räume attraktiv zu halten. Bereits über 89 Prozent aller Menschen sind im Internet aktiv. Sie nutzen dies, um ihren Gang zur Behörde zu erleichtern und Sperrmüll online anzumelden, sich im Ehrenamt zu vernetzen und Termine zu vereinbaren oder den Hausnotruf zum Pflegedienst zu steuern. Deshalb stärkt die Landesregierung digitale Projekte in den ländlichen Regionen.“ Ein Schwerpunkt der Sitzung war eine gemeinsame Vorlage der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei und des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Diese regt an, die Digital- und Demografiestrategien der Landesregierung insbesondere in den Bereichen „Gut leben im ländlichen Raum“, „Gut leben im Alter“, „Starke Kommunen – starkes Land“ sowie „Digitale Dörfer“ stärker zu verknüpfen. Beschlossen wurde laut der Staatskanzlei zudem, das Modellprojekt Digitale Dörfer in einer zweiten Phase weiterzuführen. Die Ergebnisse der ersten Phase wurden kürzlich vorgestellt (wir berichteten). Weitere Themen seien die vor zwei Wochen gestartete Ausweitung des Programms „Medienkompetenz macht Schule“ auf Grundschulen (wir berichteten), das E-Government-Gesetz sowie der Ausbau von öffentlichen WLAN-Hotspots gewesen.





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