Digitales EuropaDeutschland im Mittelfeld
Die EU-Kommission hat jetzt eine Bestandsaufnahme des digitalen Europas veröffentlicht. Demnach klaffen zwischen den Mitgliedstaaten große Unterschiede. Spitzenreiter ist der Norden: Dänemark und Schweden führen die Liste an. Deutschland liegt knapp über dem EU-Durchschnitt im Mittelfeld. Schlusslicht ist Rumänien. Gemessen wurden die Breitband-Versorgung, die Internet-Kenntnisse, die Internet-Nutzung, der Entwicklungsstand digitaler Technologien und die digitalen öffentlichen Dienste. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Europäer das Internet regelmäßig nutzt. Kleine und mittlere Unternehmen stehen jedoch noch immer vor großen Hürden beim elektronischen Handel – 15 Prozent verkaufen online. Der für den digitalen Binnenmarkt zuständige Vizepräsident der Europäischen Kommission Andrus Ansip macht vor diesem Hintergrund die Bedeutung eines europäischen Binnenmarkts deutlich: „Wir müssen es den Bürgern, die Online-Inhalte abrufen möchten, noch leichter machen. Ein digitaler Binnenmarkt kann ihnen den Zugang zu noch mehr Inhalten eröffnen, die Innovation und das Wachstum von Unternehmen fördern und das Vertrauen in Online-Dienste wie elektronische Behördendienste oder Online-Banking stärken. Die Europäische Kommission wird hierzu ihren Beitrag leisten.“ Deutschland nimmt insgesamt den zehnten Platz unter den 28 EU-Mitgliedstaaten ein. Im Vergleich zu 2013 hat die Bundesrepublik im vergangenen Jahr Fortschritte im Bereich Konnektivität erzielt und schneidet EU-weit am besten ab. Deutschland ist in vollem Umfang mit grundlegenden Breitband-Diensten versorgt, bei der Nutzung schneller Breitband-Dienste liegt es mit 14 Prozent unter dem EU-Durchschnitt von 22 Prozent. Auch bei den elektronischen Behördendiensten gibt es noch Handlungsspielraum. 18 Prozent der deutschen Internet-Nutzer nutzen solche Dienste aktiv. Im europäischen Durchschnitt sind es 33 Prozent. Von den Dänen nutzen beispielsweise rund drei Viertel elektronische Behördendienste. Laut dem Vergleich sind 82 Prozent der Deutschen regelmäßige Internet-Nutzer und damit mehr als die Europäer im Durchschnitt. Sie nutzen das Internet vor allem, um Nachrichten abzurufen (68 Prozent) und zum Einkaufen. Hinsichtlich der Nutzung von Digitaltechnik durch Unternehmen rangiert Deutschland unter den EU-Mitgliedstaaten auf Platz acht.
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[10.09.2026] Der Bund will die Verwaltungsdigitalisierung weiter vorantreiben. Im Haushaltsentwurf sind dafür rund eine Milliarde Euro vorgesehen. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger kündigte zudem weitere Schritte beim Deutschland-Stack, bei digitalen Verwaltungsleistungen und der Deutschland-App an. mehr...
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Schneller Gründen: Aus zwei mach eins
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[26.08.2026] Das Verwaltungsnetzwerk NExT und das Ministerium für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt fordern ein Haushaltsrecht, das agile Digitalisierungsprojekte besser unterstützt. Ein neues Policy Paper zeigt, wo starre Regeln, Prüfverfahren und Papierpflichten die digitale Verwaltung bremsen und welche Reformen Abhilfe schaffen sollen. mehr...
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[24.08.2026] Das Bundesdigitalministerium sammelt noch bis zum 15. September in einer Online-Konsultation Vorschläge für einen neuen Fahrplan für Open Data. Die Ergebnisse sollen in den strategischen Rahmen einfließen, den die Bundesregierung Anfang 2027 beschließen will. mehr...
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[20.08.2026] Der Bremer Senat hat jetzt eine KI-Strategie für die Verwaltung beschlossen. Sie soll den Einsatz der Technologie mit sieben Handlungsschwerpunkten und 39 Projekten verbindlich steuern, um Verfahren zu beschleunigen, Beschäftigte zu entlasten und die Datenhoheit zu sichern. mehr...
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[29.07.2026] Mecklenburg-Vorpommern tritt dem kommunalen Zweckverband eGo-MV bei. Land und Kommunen wollen damit ihre Zusammenarbeit bei IT-Infrastrukturen, Standards und gemeinsamen Digitalisierungsprojekten verbindlicher organisieren. mehr...
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Digitalisierung: Taskforce eingerichtet
[16.07.2026] Niedersachsen versteht die Digitalisierung als ebenenübergreifende Aufgabe. Mit Rahmenwerk, strategischer Steuerung und operativer Unterstützung, gebündelt mit Standardisierung und konsequenter Kooperation, sind Land und Kommunen auf einem guten Weg. mehr...
Baden-Württemberg: Komm.ONE fordert neue Dynamik
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