krzDigiCheck in Porta Westfalica
Ende Oktober 2020 haben bei der Stadt Porta Westfalica in Nordrhein-Westfalen im Sachgebiet 63 (Bauordnung) zwei so genannte DigiChecks stattgefunden – ein Service des Kommunalen Rechenzentrums Minden-Ravensberg/Lippe (krz), der Verbandsmitglieder ressourcenschonend bei der Verwaltungsdigitalisierung sowie bei der Erfüllung der OZG-Pflichten unterstützen soll (wir berichteten). Die DigiChecks sind bereits im Vorfeld mit den Digitalisierungsbeauftragten der Stadt, Heike Piech und Reiner Pape, auf ein virtuelles Format abgestimmt worden, teilt das krz mit. Dazu seien sowohl Reinhard Sander, Sachgebietsleiter Bauordnung, als auch sein Team befragt worden. Hierfür sei die Methodik DigiCheck@Kom angewandt worden, bei der vom krz systematisch die digitale Ausgangslage, die notwendigen digitalen Veränderungsbedarfe und der digitale Status-quo der IT-Herausforderungen erfasst wird.
Vorhandene Potenziale analysieren
15 Prüffelder seien in der Abteilung 61 abgefragt und systematisch erhoben worden, um diese Ergebnisse anschließend nach vorhandenen Potenzialen zu analysieren. In einem Abschlussbericht werden sie für die Abteilung strukturiert ausgewertet und mit Handlungsempfehlungen, Kostengrößen und einer Digitalisierungsstrategie für drei Jahre an die Beteiligten übergeben. Ein Workshop sollte den Teilnehmenden als Bühne dienen, um ihre konkreten persönlichen Bedarfe an die Digitalisierung bei ihrer täglichen Aufgabenerfüllung und in ihrem Arbeitsumfeld zu äußern. Moderiert wurde er von Matthias Kröff und Torsten Fisahn vom krz. „Nutzen Sie also die Chance und teilen Sie uns – bei entsprechendem Prüffeld – Ihren konkreten Bedarf mit. Nur so können wir Ihnen individuelle Empfehlungen für Verbesserungen geben, die dann bei Ihnen auch auf hohe Akzeptanz stoßen werden“, sagte Fisahn zum Start des Workshops.
Individuelle Strategie aufbauen
„Lassen Sie uns Ihre individuelle Digitalisierungsstrategie stufenweise aufbauen, fangen Sie dabei bitte mit der Ersten, nicht mit der dritten Stufe an“, ergänzte Kröff. Diese Chance ist von von den Mitarbeitenden genutzt worden, berichtet das krz. In dem von den anwesenden Vorgesetzten Gabriele Schmidt und Reinhard Sander vorbildlich geprägten vertrauensvollen Workshops seien viele Bedarfe, Anregungen, Verbesserungswünsche aber auch klärende Rückfragen geäußert worden. Diese gelte es jetzt zu analysieren, um anschließend priorisierte Empfehlungen als rahmengebende Teilstrategie der Stadt Porta Westfalica zu übergeben. Heike Scherf von der Stadt Porta Westfalica brachte im Laufe des Workshops die Herausforderungen der Digitalisierung und deren Einordnung auf den Punkt: „Wir stehen am Rand des Digitalisierungsschwimmbeckens und uns wird von vielen Seiten erzählt, was wir alles können, sollen und müssen. Und das sind alles Techniken und Themen für das Schwimmabzeichen in Gold. In der Realität haben wir aber noch nicht mal das Seepferdchen-Abzeichen bestanden.“
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt mit Gründergeist
[23.03.2026] Am Anfang war Nixdorf. Heute ist die Stadt Paderborn ein Hotspot der ostwestfälischen IT-Wirtschaft mit starkem Mittelstand, ausgezeichneter Universität und ambitionierter Verwaltung. Ein Besuch. mehr...
Erfurt: Hilfe per Knopfdruck
[17.03.2026] Für viele Menschen gehören Stadtfeste und Märkte zum urbanen Lebensgefühl. Um diese sicherer zu machen, hat die Stadt Erfurt nun mit dem Anbieter der Sicherheits-App SafeNow einen Rahmenvertrag unterzeichnet. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Kommunen melden ihre Baustellen digital
[13.03.2026] Werden Baustellen an der öffentlichen Infrastruktur überregional erfasst, können Terminkollisionen und Potenziale zur Bündelung leichter erkannt werden. In Nordrhein-Westfalen sollen Kommunen nun gesetzlich zur Meldung in einem zentralen digitalen Portal verpflichtet werden. mehr...
OSBA: Innovative Open-Source-Lösungen gesucht
[06.03.2026] Zum zweiten Mal findet der bundesweite Wettbewerb für erfolgreiche Open-Source-Lösungen aus der öffentlichen Verwaltung statt. Behörden und öffentliche Stellen aller föderalen Ebenen können sich bis Ende Juni bewerben, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Smart Country Convention. mehr...
Bremen: Schub für die Verwaltungsdigitalisierung
[03.03.2026] Performa Nord, ein Verwaltungsdienstleister der Freien Hansestadt Bremen, erhält aus dem Investitionssofortprogramm des Landes rund vier Millionen Euro. 2026 und 2027 sollen Terminmanagement, Heil- und Dienstunfallfürsorge sowie die IT-Ausstattung der Einrichtung digitalisiert und modernisiert werden. mehr...
Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen
[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...
Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln
[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...
NExT-Netzwerk: Arbeit neu strukturiert
[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...
Schleswig-Holstein: Unterstützung für kommunale Bauleitplanung
[05.02.2026] Schleswig-Holstein will Bauleitpläne künftig mit dem Standard XPlanung und einer zentralen Bereitstellungsplattform landeseinheitlich digital verfügbar machen. Das Land unterstützt Kommunen bei der Umwandlung bestehender Pläne. mehr...
ÖFIT-Wegbereiter-Reihe: Kompetenzaufbau in der Verwaltungspraxis
[30.01.2026] Als niedrigschwellige, anwendungsorientierte Lern- und Arbeitsinstrumente sollen die ÖFIT-Wegbereiter die interdisziplinäre Bearbeitung von Digitalisierungsprojekten in der öffentlichen Verwaltung unterstützen. Die Reihe umfasst derzeit vier Ausgaben unter anderem zu den Themen Low Code, generative Künstliche Intelligenz und Digitale Souveränität. mehr...
Vitako: Die Verwaltung der Zukunft im Podcast
[16.01.2026] Orientierung schaffen, Debatten anstoßen und zeigen, wie öffentliche IT den digitalen Staat mitgestaltet – das will der neue Podcast von Vitako, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. mehr...
KDO: IT-Wissen praxisnah vermittelt
[14.01.2026] Die KDO-Akademie vermittelt IT-Kompetenz: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 200 Schulungen durchgeführt. Nun entwickelt sich das Angebot weiter. In verschiedenen Formaten wird neben Know-how zu konkreten IT-Lösungen auch Wissen zu übergreifenden Themen vermittelt. mehr...
























