LübeckDigitalbeirat geht in die Verlängerung

Die Smart City Lübeck setzt auch auf Datenspenden ihrer Bürgerinnen und Bürger, um Informationen zu Themen wie Klima und Verkehr zu gewinnen.
(Bildquelle: Johannes Krupinski/Unsplash)
Seit Mitte 2022 hat die Hansestadt Lübeck einen Digitalbeirat. Ende Mai 2024 hat die Bürgerschaft eine einjährige Verlängerung des Beirats beschlossen. „Der Beirat Lübeck Digital hat sich als wichtiges Beteiligungsgremium etabliert. Wir sind sehr froh und dankbar, dass fast alle Mitglieder weitermachen wollten. Dadurch können wir auf den bisher gesammelten Erfahrungen und Kenntnissen aufbauen und gemeinsam an der Smart City Lübeck weiterarbeiten. In der ersten Phase von Mitte 2022 bis Frühjahr 2024 haben wir wichtige Erkenntnisse gewonnen, die wir nun im dritten Jahr zur Weiterentwicklung des Beirats anwenden können“, sagte Stefan Ivens, Chief Digital Officer der Hansestadt Lübeck. Eine Neuausschreibung des Beirats Lübeck Digital ist für Anfang 2025 geplant.
Smart Citizens für die smarte Stadt
Nun fand die erste Sitzung nach der Verlängerung – und insgesamt neunte Sitzung des Gremiums – statt. In der Lübecker Medienwerkstatt bekamen die Mitglieder eine Einführung in das Thema Datenspenden auf Basis bürgerwissenschaftlichen Engagements (Citizen Scientists) und konnten selbst Sensoren einrichten, mit deren Hilfe aktuelle, nicht-personenbezogene Daten erfasst, analysiert und digital bereitgestellt werden können – etwa zum Klima und zum Verkehr. Die Stadtwerke Lübeck Digital haben dieses Projekt als Partner umgesetzt. „Zukünftig sollen alle Bürgerinnen und Bürger mit ihren Sensoren Daten in das Internet der Dinge einspeisen können. Das so genannte The Things Network (TTN) ermöglicht die Vernetzung von Geräten und ist eine offene, dezentrale und communitygetriebene Plattform“, sagt Sabrina Wehrend, Smart-City-Managerin der Hansestadt Lübeck.
Updates zu Projekten
Außerdem wurden die Ergebnisse der Evaluation der ersten beiden Jahre abschließend diskutiert und die nächsten Sitzungen geplant. Des Weiteren gab der Bereich Digitalisierung, Organisation und Strategie der Hansestadt ein Update zu aktuellen und laufenden Projekten, darunter unter anderem die neuen Website der Ausländerbehörde und der Abschluss der Projekte Digitale Souveränität und Baltic Future Port.
Studie: Digitale Hochwasservorsorge
[10.08.2026] Eine neue Publikation aus der Begleitforschung des Programms Modellprojekte Smart Cities zeigt anhand mehrerer Praxisbeispiele, wie digitale Lösungen Kommunen bei der Hochwasservorsorge unterstützen. mehr...
Dresden: Straßenzustand smart erfasst
[07.08.2026] In der Smart City Dresden erfolgt derzeit eine Befahrung im gesamten Stadtgebiet, um den Zustand des Straßennetzes digital zu erfassen. In Kombination mit Sensordaten soll das der Stadt künftig ermöglichen, die finanziellen Mittel für den Straßenbau mit dem größtmöglichen Nutzen einzusetzen. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt der Pilotprojekte
[04.08.2026] Wiesbaden setzt bei der Digitalisierung auf einen ganzheitlichen Ansatz. Bürgerorientierung steht bei allen Vorhaben im Vordergrund. Gleichzeitig beteiligt sich Hessens Landeshauptstadt an zwei prestigeträchtigen Pilotprojekten des Bundesdigitalministeriums. mehr...
Interview: Mehr Mut zum Ausprobieren
[04.08.2026] Silke Lehnhardt hat nach 30 Jahren Privatwirtschaft den Wechsel in die Verwaltung gewagt. In Wiesbaden leitet sie nun das Amt für Innovation, Organisation und Digitalisierung. mehr...
Dietzenbach: Nachhaltiger und noch smarter
[04.08.2026] Dietzenbach erweitert sein Smart-City-System um ein Energiemonitoring und eine automatisierte Wintergefahrenerkennung. Dafür integriert die Stadt erprobte Anwendungen anderer hessischer Kommunen in ihre bestehende Datenplattform. mehr...
Katastrophenschutz: Waldbrände mit KI frühzeitig erkennen
[03.08.2026] Im Rahmen des Projekts SmartForestFire entwickelt das Fraunhofer Cluster für kognitive Technologien CCIT ein KI-gestütztes Frühwarnsystem, um Brände schneller zu erkennen, Fehlalarme zu reduzieren und insbesondere kleinere oder kritische Waldgebiete effizient überwachen zu können. Im Tennenloher Forst bei Erlangen wird es aktuell unter realen Bedingungen erprobt. mehr...
Kassel: Smart-City-App veröffentlicht
[30.07.2026] Die Stadt Kassel hat eine Smart-City-App für Bürgerinnen, Bürger und Gäste veröffentlicht. Die Anwendung bündelt städtische Informationen und Echtzeitdienste auf einer Open-Source-Plattform und soll gemeinsam mit den Nutzenden weiterentwickelt werden. mehr...
Augsburg: Smart-City-Plattform wächst weiter
[23.07.2026] Augsburg hat seine Smart-City-Plattform technisch und inhaltlich erweitert. Aktuelle Stadt- und Verkehrsdaten lassen sich nun flexibler in Webseiten und Anwendungen einbinden. Teile des Angebots stehen auch in der Augsburg-App bereit. mehr...
Serie Digitalstädte: Mehrwerte schaffen
[07.07.2026] Förderprojekte wie der Wettbewerb Modellprojekte Smart Cities sind für kleinere Kommunen wie die Stadt Bad Belzig wichtig, um mit der Digitalisierung voranzukommen. Es braucht aber sichtbare Mehrwerte, damit es anschließend weitergeht. mehr...
Gütersloh: Sensoren unterstützen Winterdienst
[07.07.2026] In Gütersloh geht das Smart-City-Projekt „Smarter Winterdienst“ in den Testbetrieb – an 13 Standorten im Stadtgebiet werden künftig Sensoren den Zustand der Fahrbahnoberfläche erfassen. mehr...
BBSR: Smarte Praxisbeispiele für Kommunen
[06.07.2026] Das BBSR hat sein Kompendium „Smart Cities und Smart Regions“ und die dazugehörige Storymap erweitert. Die 30 neuen Beispiele zeigen, wie Kommunen aus konkreten Problemen digitale Lösungen entwickeln – und was andere Städte und Gemeinden daraus für eigene Projekte lernen können. mehr...
Mannheim: Sensoren schützen Rheinbrücken
[06.07.2026] Optische Sensoren erfassen ab sofort den Verkehr auf den beiden Rheinbrücken zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Das von der Smart City Mannheim realisierte Monitorungprojekt soll dazu beitragen, Verkehrsströme transparent zu machen und gezielte Maßnahmen zum Schutz der Bauwerke abzuleiten. mehr...
Aalen / Heidenheim: Hoher Praxisnutzen
[29.06.2026] In Aalen und Heidenheim wird Smart City praxisnah: Sensoren liefern Daten zu Glatteis, Pegelständen und weiteren Risiken. Eine gemeinsame Plattform verbindet diese Informationen und unterstützt Verwaltung, Feuerwehr und Bauhof im Alltag. mehr...
Wiesbaden: Positive Bilanz zum Digitalen Zwilling
[29.06.2026] Der Digitale Zwilling Wiesbaden hat sich für die Stadt seit seinem Start im Sommer vergangenen Jahres bereits zu einem wichtigen Werkzeug für Planung, Beteiligung und Information entwickelt. mehr...
Hamm: Smart-City-Strategie beschlossen
[29.06.2026] Im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie hat die Stadt Hamm in den vergangenen Jahren zahlreiche Maßnahmen angestoßen und teils bereits umgesetzt. Für den Zeitraum 2027 bis 2032 wird die Strategie nun als Smart-City-Strategie fortgeschrieben. Die Bürger können mitbestimmen, welche Themen künftig stärker in den Fokus rücken sollen. mehr...




















