Frankfurt am MainDigitalisierung der Bauaufsicht
In Frankfurt am Main konnte die Bauaufsicht mit Einsatz der Software OTSBau bereits in den vergangenen Jahren erheblich zur Digitalisierung der Papierakten und zügigen Bearbeitung der bauaufsichtlichen Belange für Bürger beitragen. Nun will die Stadt auf eine neue Version wechseln, da eine veraltete Software-Architektur die Anbindung an digitale Antragsverfahren und E-Government-Lösungen erschwert. Dies berichtete jetzt das Land Hessen, das das anstehende Projekt „Migration von OTS Bau Centura auf g2vb+ zur Anbindung an das Hessische Bauportal DigiBauG“ mit einer Förderung in Höhe von 105.386 Euro unterstützt. Die Mittel stammen aus dem Programm „Starke Heimat Hessen“.
Blaupause für andere Kommunen
Das Vorhaben der Stadt Frankfurt könne auch als Blaupause für weitere hessische Verwaltungen dienen, die Anbindung an das Fachverfahren kostengünstiger und zeitsparender umzusetzen. Zudem würden für das hessische Landesprojekt „DigiBauG“ die XBau-Schnittstellen zum Bauportal und digitalen Antragsassistenten zu den Fachanwendungen der Bauaufsichten entwickelt. Für die Bürger bedeutet die neue Software, dass Anträge, Beschwerden oder Widersprüche von der Bauaufsicht schneller bearbeitet werden können. Das Projekt ist zudem Voraussetzung für die Anbindung an die Ergebnisse des OZG-Projekts Digitales Baugenehmigungsverfahren. Hier ist die Bauaufsicht Frankfurt Pilotbehörde. Deren Transfererfahrungen und Dokumentationen sollen nach Projektabschluss auch anderen hessischen Kommunen zur Verfügung gestellt werden. Digitalministerin Kristina Sinemus betonte bei der Übergabe des Förderbescheids, dass bei Digitalisierungsvorhaben in der Zusammenarbeit und im Transfer guter Lösungen großes Potenzial läge.
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