AschaffenburgDigitalisierung voranbringen

Aschaffenburg: Lenkungsgruppe treibt Digitalisierung voran.
(Bildquelle: Mailin Seidel / Stadt Aschaffenburg)
Die bayerische Stadt Aschaffenburg will ihren Online-Service ausbauen und Ordner durch elektronische Akten ersetzen. „Wenn sie Digitalisierung in der Stadtverwaltung hören, denken viele an technische Lösungen. Die Technik spielt auch eine Rolle, doch 80 Prozent ist Organisation“, wird Christian Patalong in der Online-Ausgabe vom Main-Echo zitiert. Der Büroleiter des Oberbürgermeisters ist Mitglied der Lenkungsgruppe, die den Digitalisierungsprozess im Rathaus betreut und vorantreibt. Die Schriftgutverwaltung sei immer schon die Kernaufgabe der Rathäuser gewesen, so Patalong. Durch die Digitalisierung werde sie nicht ersetzt, aber grundlegend verändert – hin zum Informationsmanagement. E-Akten rückten an die Stelle von Aktenordnern oder Plänen. Es gehe aber nicht nur um die papierlose Verwaltung, die früher angestrebt wurde, um Kosten zu sparen. Die Digitalisierungsstrategie der Stadt Aschaffenburg gehe viel weiter. Die Kommune will den Bürgern bis 2025 alles, was sie von der Verwaltung brauchen, digital zur Verfügung stellen, heißt es in dem Artikel im Main-Echo.
Die Bürger wendeten sich bereits digital ans Rathaus, sagt Joachim Kemper, der als Chef des Aschaffenburger Stadt- und Stiftsarchivs ebenfalls in der Lenkungsgruppe des Digitalisierungsprozesses mitarbeitet. Längst hätten E-Mails den Schriftverkehr auf Papier ersetzt, seien Online-Fomulare für alle möglichen Verwaltungsleistungen etabliert. Das gelte es konsequent auszubauen. Der erste Schritt sei es, alle Schriftstücke oder Akten, die noch auf Papier eingingen, zu digitalisieren. Anschließend sollen alle berechtigten Mitarbeiter überall und jederzeit darauf zugreifen können. Alle Beschäftigten arbeiten dann auf einer Plattform. Hierfür müssen die Mitarbeiter geschult werden. „Im ersten Moment erhöht sich damit der Arbeitsaufwand für die Mitarbeiter“, räumt Patalong ein. Langfristig verspreche die Digitalisierung jedoch eine Entlastung.
Wie im Main-Echo weiter zu erfahren ist, ist die notwendige Infrastruktur zur Datenübertragung in Aschaffenburg vorhanden. Auch das interne System steht nach Aussage von Patalong und Kemper. Der Aschaffenburger Stadtrat habe darüber hinaus grünes Licht für eine Organisationsstelle im Rathaus gegeben. Mit dieser Fachkraft soll die Digitalisierung auf alle Verwaltungsbereiche ausgedehnt werden.
Zum Online-Service der Stadt Aschaffenburg
komXwork: Mehr als eine Dokumentenablage
[23.10.2026] Das Dokumentenmanagementsystem komXwork der AKDB-Tochter digitalfabriX verbindet zentrale Ablage und elektronische Aktenführung. Fachverfahrensanbindung, Volltextsuche und webbasierter Zugriff ergänzen die Software, deren Entwicklung vor 20 Jahren begann. mehr...
Kreis Karlsruhe: Beschlüsse digital freigeben
[08.10.2026] Das Landratsamt Karlsruhe digitalisiert seine Zeichnungs- und Freigabeprozesse. Mit einer neuen Workflow-Lösung von regisafe sollen Beschlüsse künftig automatisiert die vorgesehenen Freigabestufen durchlaufen und anschließend digital unterzeichnet werden. mehr...
Siegburg: Papierlos glücklich
[30.09.2026] Die Kreisstadt Siegburg hat die Kernsanierung ihres Rathauses genutzt, um die Verwaltungsdigitalisierung weiter voranzutreiben. Diese umfasst nicht nur die Digitalisierung von Prozessen, sondern eine grundlegende Veränderung der Verwaltungskultur. mehr...
E-Akte: Schrittweise zur Umsetzung
[24.09.2026] Mit kleinen, pragmatischen Lösungen die Digitalisierung Schritt für Schritt voranzutreiben, funktioniert besser, als alles auf einmal umsetzen zu wollen. Das verschafft Kommunen schnelle Erfolgserlebnisse. Etwa bei der Einführung der E-Akte. mehr...
Vlotho: Bauaktenarchiv vollständig digitalisiert
[11.09.2026] Die Stadt Vlotho hat die Digitalisierung ihres Bauaktenarchivs abgeschlossen. Rund 6.500 Bauakten stehen nun digital zur Verfügung. Unterstützt wurde die Kommune dabei vom kommunalen IT-Dienstleister OWL-IT. mehr...
Kreis Minden-Lübbecke: E-Akte eingeführt
[30.07.2026] Das Jugendamt des Kreises Minden-Lübbecke hat die E-Akte eingeführt und wurde dabei vom Dienstleister OWL-IT unterstützt. mehr...
d.velop: Europäische Kontrolle als Argument
[27.05.2026] Die Firma d.velop gehört zu den 16 weltweit agierenden Anbietern im aktuellen „Gartner Magic Quadrant for Document Management“. Als einziger Anbieter steht d.velop vollständig unter europäischer Eigentümerschaft und ist damit frei von US-Jurisdiktionsrisiken wie beispielsweise dem Cloud Act. mehr...
Papenburg: Verwaltung neu gedacht
[22.05.2026] Die Stadt Papenburg hat ihre Verwaltung in den vergangenen Jahren räumlich und digital modernisiert und so die Basis für effiziente, medienbruchfreie Prozesse geschaffen. Durch die konsequente Digitalisierung wurde der Arbeitsalltag nachhaltig verbessert. mehr...
Kassel: Akten werden digitalisiert
[02.04.2026] Im Amt Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz der Stadt Kassel werden Akten gescannt und digitale Prozesse eingeführt. Zur Halbzeit sind bereits 1,5 Kilometer Akten digitalisiert und zwei große Archivräume komplett geleert worden. mehr...
PDV: Digital souverän mit neuer VIS-Suite
[19.02.2026] Die VIS-Suite, die Enterprise-Content-Management-Plattform (ECM) aus dem Hause PDV, steht in einer neuen Version zur Verfügung. Mit einem modernen Sicherheitskonzept, der Integration Künstlicher Intelligenz, der Prozessautomation und einem neuen Release-Modell soll VIS 7.1 insbesondere die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung stärken. mehr...
Kreis Kassel: E-Akte für’s Sozialamt
[06.02.2026] Der Kreis Kassel führt im Fachbereich Soziales die elektronische Aktenführung ein. Während der Umstellung können Unterlagen unter anderem über digitale Briefkästen eingereicht werden. mehr...
Frankfurt am Main: Sovero scannt für ekom21
[06.02.2026] Als gesetzter Partner des kommunalen IT-Dienstleisters ekom21 übernimmt sovero die Leitung und Durchführung von Scanprojekten im Rahmen der Aktendigitalisierung – so geschehen in einem Projekt der Bauaufsichtsbehörde in Frankfurt am Main. mehr...
Geseke / Lippetal: Allgemeine Schriftgutverwaltung in enaio
[09.12.2025] Mit der allgemeinen Schriftgutverwaltung im Dokumentenmanagementsystem (DMS) enaio sollen Geseke und Lippetal künftig digital, effizient und medienbruchfrei arbeiten können. Dienstleister Südwestfalen-IT berichtet von einem erfolgreichen Roll-out der Optimal-Systems-Lösung. mehr...
Wiesbaden: Ordnungsamt führt E-Akte ein
[07.11.2025] Im Wiesbadener Ordnungsamt arbeiten künftig die Waffen-, Jagd- und Fischereibehörde mit elektronischen Akten. mehr...
Märkischer Kreis: Die Hälfte der Verwaltung arbeitet papierlos
[23.09.2025] Der Märkische Kreis hat bei der Einführung seines Dokumentenmanagementsystems Doxis4 die Halbzeit erreicht: Fast 50 Prozent der Verwaltung arbeitet papierlos. Das bringt schnelleren Zugriff, rechtssichere Abläufe und deutlich weniger Papier. mehr...


















