ThüringenDrei Schritte zur modernen Verwaltung

Aktionsplan 2016, IT-Konsolidierung und BSI-zertifiziertes Sprach- und Datennetz: Thüringen setzt den Weg zur modernen Verwaltung im Jahr 2016 fort.
Den ersten Aktionsplan zur Umsetzung der Strategie für E-Government und IT in der Landesverwaltung hat jetzt das Kabinett in Thüringen beschlossen. Damit bestätigt die Landesregierung die Vorschläge des IT-Lenkungsausschusses und des Finanzstaatssekretärs Hartmut Schubert (wir berichteten). Insgesamt 23 konkrete Maßnahmen stehen in diesem Jahr auf der Agenda. Im Mittelpunkt stehen die Stärkung der Informationssicherheit, die IT-Standardisierung und die Bereitstellung zentraler Dienste und Infrastrukturen für eine moderne elektronische Verwaltung. Wie das Finanzministerium des Freistaats meldet, soll im Zuge der aktuellen Umstellung des Landesdatennetzes und der VoIP-Infrastruktur das künftige Dual-Stack-IP-Netz (IPv4/IPv6) die Grundlage für neue E-Government-Verfahren legen. Neben technischen Fragen behandelt der Aktionsplan 2016 aber auch effektive Organisationsstrukturen. Darüber hinaus hat die Thüringer Landesregierung die Konsolidierung der IT-Landschaft des Freistaats sowie den energieeffizienten Erweiterungsbau für das bestehende Landesrechenzentrum beschlossen. „Mit dem Erweiterungsbau planen wir, neue Maßstäbe bei Energieeffizienz, Stromverbrauch und CO2-Einsparung in der Verwaltungs-IT umzusetzen“, kündigt Schubert an. „Neben dem Einsatz von Green-IT werde ich prüfen, ob wir unseren Strom aus erneuerbaren Energiequellen vor Ort beziehen können.“ Der Erweiterungsbau ist eine Maßnahme im Zuge der Konsolidierung der Verwaltungs-IT. Ziel ist, bestehende Systeme zu vereinheitlichen und zu zentralisieren. Schubert: „Mehr als 700 im Land verstreute Server-Räume mit 1.870 Server-Systemen können nicht effizient sein. Wir werden deshalb die Hardware und die Software schrittweise in das Thüringer Landesrechenzentrum am Standort Erfurt überführen und standardisieren.“ Außerdem ist Thüringen laut Ministeriumsangaben jetzt das erste Land, das sein Sprach- und Datennetz durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizieren ließ. Die Thüringer Behörden telefonieren und tauschen nun Daten im BSI-zertifizierten Netz aus.
Saarland: Dritte Auflage des E-Government-Pakts
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Hanau: Stadtweite IT neu ausgerichtet
[18.12.2025] Hanau hat sich das Ziel gesteckt, bis 2030 die Digitalisierung der gesamten „Unternehmung Stadt“ abzuschließen. Dazu werden Entscheidungs-, Verantwortungs- und Budgetstrukturen künftig an einer Stelle gebündelt, zudem soll die Stelle des CDO geschaffen werden. mehr...
Deutscher Landkreistag: Kommunen in Modernisierungsagenda einbinden
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IT-Planungsrat: Kommunalbeirat NOOTS
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[27.11.2025] Bei der 4. Digitalministerkonferenz in Berlin setzte Niedersachsens Digitalministerin Daniela Behrens den Schwerpunkt auf föderale Zusammenarbeit: Sie forderte eine engere, effektivere Zusammenarbeit aller föderaler Ebenen und den Zugang zu Services des ITZBund auch für Länder und Kommunen. mehr...
Oldenburg: Mit neuem Amt in die digitale Zukunft
[27.11.2025] Alle Aufgaben rund um digitale Verwaltungsprozesse und die IT-Infrastruktur bündelt die Stadt Oldenburg ab Anfang kommenden Jahres in einem eigenen Amt für digitale Transformation. Das soll Abstimmungsaufwände reduzieren, Prozesse beschleunigen und dauerhaft zu innovativen, bürgernahen Angeboten beitragen. mehr...
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[27.11.2025] Der Nationale Normenkontrollrat mahnt die in der Föderalen Modernisierungsagenda vorgesehene bessere Aufgabenbündelung mit Nachdruck an. Die Ministerien müssten dieses Projekt konsequent weiterverfolgen, um Effizienz und Entlastung der Kommunen zu sichern. mehr...
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[11.11.2025] Annika Busse ist die neue CIO der Freien und Hansestadt Hamburg. Die bisherige stellvertretende Hamburg-CIO hat zum 1. November die Nachfolge von Jörn Riedel angetreten, der nach langjährigem Wirken in den Ruhestand verabschiedet wurde. mehr...
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[23.10.2025] Der IT-Planungsrat stellt die strategischen Weichen für die Verwaltungsdigitalisierung – und bindet dabei auch Kommunen ein. Beim letzten Treffen des Kommunalgremiums ging es um die zentralen Bereitstellung von EfA-Leistungen und eine Aufgabenneuordnung zur Entlastung von Kommunen. mehr...
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[20.10.2025] In Baden-Württemberg wurde das Kommunale Regelungsbefreiungsgesetz beschlossen. Damit erhalten Kommunen und Zweckverbände mehr Flexibilität bei der Neugestaltung und Vereinfachung von Verwaltungsverfahren. Sich bewährende Neuerungen sollen landesweit umgesetzt werden. mehr...
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[10.10.2025] Im Rahmen eines Zehn-Punkte-Plans hat die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, Vorschläge für eine gezielte Förderung der Digitalisierung erarbeitet. Als wichtiger Aspekt wird dabei die ebenenübergreifende Zusammenarbeit betont. mehr...


















