Frankfurt am MainE-Government im Wachstum

Mit einem elektronischen Antrags- und Fall-Management-System geht Frankfurt am Main den nächsten Schritt beim E-Government.
(Bildquelle: PIA Stadt Frankfurt am Main, Foto: Tanja Schäfer)
Eine wegweisende Vereinbarung hat laut eigenen Angaben die Stadt Frankfurt am Main mit ekom21 geschlossen. In einem Entwicklungsprojekt wollen der größte kommunale IT-Dienstleister Hessens und die Mainmetropole gemeinsam ein elektronisches Antrags- und Fall-Management-System in der Stadt einführen. Bei der Software handle es sich um eine neue Entwicklung. Daher werde das System zunächst in einer einjährigen Pilotphase anhand mehrerer interner und externer Verwaltungsprozesse getestet und an die Frankfurter Erfordernisse angepasst. In dem Pilotzeitraum werden die Verantwortlichen außerdem die Einbindung der elektronischen Authentifizierung mittels des neuen Personalausweises, die Anbindung einer Online-Zahlmöglichkeit sowie die Übersendung wichtiger Dokumente über De-Mail erproben. IT- und E-Government-Dezernent Jan Schneider: „Es freut mich, dass wir nach der Einführung der Bürgerbeteiligungsplattform ffm.de sowie des Open-Data-Portals im vergangenen Jahr nun einen weiteren wichtigen Schritt bei der Umsetzung unserer E-Government-Strategie machen. Mit dem neuen System wird es für Bürger sowie Unternehmen möglich sein, online Anträge zu stellen und auch die entsprechenden Rückmeldungen elektronisch zu bekommen. Eine erste Dienstleistung, die voraussichtlich bis spätestens Ende dieses Jahres in Anspruch genommen werden kann, wird die Beantragung von Bewohnerparkausweisen sein. Weitere Dienstleistungen sollen dann schrittweise nach dem Abschluss der Pilotphase folgen.“ Neben der Verbesserung des Bürgerservices kann Frankfurt aber auch innerhalb der Verwaltung die Bearbeitung der Anliegen vereinfachen und beschleunigen, so Stadtrat Schneider.
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