Rathenow / FürstenwaldeEffiziente Kitaplatzverwaltung
Seit August 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz für unter Dreijährige. Seither wurden viele neue Plätze geschaffen. Das Land Brandenburg ist beim Platzangebot und den Betreuungsquoten sehr gut aufgestellt. Durch die vielen neuen Plätze rücken allerdings andere Probleme in den Fokus, etwa die oft aufwendige Verwaltung und Vergabe der Betreuungsplätze. Die damit verbundenen Schwierigkeiten erläutert Ingrid Struwe, Sachgebietsleiterin Bildung, Kindereinrichtungen, Jugend und Sport in Rathenow: „Jede Einrichtung hat eigene Wartelisten. Dazu kommen viele Mehrfachanmeldungen und Sonderfälle, wie Geschwisterkinder. Das verursacht in Kitas und Verwaltung riesigen Kommunikationsbedarf und erschwert uns eine praxisnahe Planung.“ Andreas Politz, Fachgruppenleiter Familie, Soziales und Bildung in Fürstenwalde, ergänzt: „Wir hatten einen erheblichen Abstimmungsaufwand mit den freien Trägern und konnten suchenden Eltern nicht sagen, wo es ganz aktuell freie Plätze gab.“ Daher haben sich beide Kommunen – Rathenow und Fürstenwalde – entschieden zur Vereinfachung eine entsprechende Software einzuführen. Künftig kommt bei der Suche, Vergabe und Verwaltung der Kita-Planer 2 der Firma arxes-tolina zum Einsatz. Der Nutzen für alle Beteiligten sei vielfältig, wie Ingrid Struwe versichert: „Eltern können sich über das Internet alle Kitas und Tagesmütter anschauen und sich gleich auf einen Platz bewerben. Die Zeit, dass Eltern bei Kitas Klinken putzen müssen, um einen Platz zu bekommen, ist dann vorbei. Zudem wissen wir ganz genau, wie viele Plätze benötigt werden. Das ermöglicht uns als Stadt und auch den Trägern eine bedarfsgerechte Planung.“ Wie arxes-tolina mitteilt, sind diese genauen Planungsgrundlagen auch in Fürstenwalde sehr wichtig. Zusätzlich betont Andreas Politz den Nutzen für die Familien: „Eltern müssen nicht mehr eine Woche Urlaub nehmen, um sich bei mehreren Kitas anzumelden. Sie brauchen ihre Daten auch bei Mehrfachanmeldungen nur ein einziges Mal in das System einzugeben.“ Außerdem können sich die Erzieherinnen in den Kitas wieder verstärkt ihren pädagogischen und organisatorischen Aufgaben widmen, da sie weniger mit Verwaltung und zuweilen verzweifelten Eltern zu tun haben.
Wennigsen: Ferienbetreuung digital buchen
[21.09.2026] Die Gemeinde Wennigsen setzt für die Anmeldung zur Ganztagsbetreuung in den Herbstferien die Fachsoftware NOLIS | Schulkind ein. Nach Angaben des Anbieters lagen zwischen Bereitstellung und Produktivbetrieb lediglich zwei Wochen. mehr...
Märkischer Kreis: WiNOWiG im Echtbetrieb
[15.09.2026] Der Märkische Kreis hat die Umstellung auf die Software WiNOWiG abgeschlossen. Die Lösung für die Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten soll schrittweise das bislang eingesetzte Verfahren SC-OWi ablösen. Weitere Kreise und Kommunen sollen folgen. mehr...
Kreis Calw: Führerscheinwesen neu aufgestellt
[08.09.2026] Der Landkreis Calw hat sein Führerscheinwesen mithilfe des kommunalen IT-Dienstleisters Komm.ONE auf ein neues Fachverfahren umgestellt. Die Einführung von KM-Fahrerlaubnis ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Verkehrswesen. mehr...
Gewerbewesen: Praxisbewährte Lösungen statt Schlagworte
[08.09.2026] Die Modernisierung und Vereinfachung von Gründungsverfahren ist aktuell ein großes Thema und wird im Rahmen des Bundesprojekts „Schneller Gründen“ derzeit in neun Pilotkommunen erprobt. Dabei sind die Voraussetzungen zur schnellen Unternehmensgründung längst vorhanden und die digitalen Prozesse werden bereits intensiv genutzt. Darauf weist jetzt das Unternehmen EDV Ermtraud hin. mehr...
Kreis Dachau: Bilanz nach Systemwechsel
[07.09.2026] Seit Anfang 2025 arbeitet das Sozialamt des Landkreises Dachau mit dem Fachverfahren LÄMMkom LISSA. Nach mehr als einem Jahr im Echtbetrieb zieht der Landkreis Bilanz und berichtet von Verbesserungen bei Struktur, Auszahlungen und Auswertungen. mehr...
Nolis: Ganztagsbetreuung digital organisieren
[02.09.2026] Neben dem Ausbau der Betreuungsangebote für Grundschulkinder rückt auch deren Organisation zunehmend in den Fokus. Eine Lösung für die digitale Anmeldung und Platzvergabe bietet das Unternehmen Nolis mit seiner Software NOLIS | Schulkind, die jetzt bei den ersten Kommunen im Einsatz ist. mehr...
Mannheim: Gewerbemeldungen ohne Medienbruch
[01.09.2026] Mannheim bietet Gewerbean-, -ab- und -ummeldungen ab sofort vollständig online an. Die Anträge fließen ohne Medienbruch in das Fachverfahren der Gewerbebehörde und sollen dadurch schneller bearbeitet werden. mehr...
Vogelsbergkreis: Erfolgsfaktor Teamarbeit
[28.08.2026] Die Finanzsoftware des Vogelsbergkreises war fast drei Jahrzehnte lang im Einsatz. Nun wurde auf ein modernes Verfahren umgestellt. Trotz der Komplexität verlief die Einführung ohne ungeplante Ausfälle des Produktivsystems. mehr...
Benediktbeuern: Einwohnermeldewesen migriert ins Rechenzentrum
[25.08.2026] Die Verwaltungsgemeinschaft Benediktbeuern lässt ihre Einwohnermeldesoftware OK.EWO seit Ende August 2025 im AKDB-Rechenzentrum betreiben. Das entlastet den EDV-Verantwortlichen vor Ort: Die Verantwortung für Datenbank, Updates und Wartung liegt jetzt bei der AKDB. mehr...
Konstanz: Kleine Lücken schließen
[17.08.2026] Die baden-württembergische Stadt Konstanz entwickelt digitale Anwendungen seit einigen Jahren selbst und setzt dabei auf Low Code. Der Schulterschluss mit anderen Kommunen ist der entscheidende Hebel. mehr...
Low Code: Schlanker und smarter
[14.08.2026] Mit der Low-Code-Plattform OutSystems kann Digitalisierung schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger umgesetzt werden. Diese Vorteile zeigen sich im Praxiseinsatz in zahlreichen Kommunen. mehr...
AKDB/Telecomputer: Verkehrs-IT hoch fünf
[12.08.2026] Das auf KfZ-Lösungen spezialisierte Unternehmen Telecomputer nimmt ekom21 und Komm.ONE als Gesellschafter auf und übernimmt zudem die Verkehrswesen-Bereiche von KDO und regio iT. Damit sollen die Fachverfahren und Online-Dienste der fünf beteiligten IT-Dienstleister für Kfz-Zulassung und Fahrerlaubnis gebündelt werden. mehr...
Wiesbaden: Sozialdezernat digitalisiert mit Augenmaß
[11.08.2026] Bundesweite Entwicklungen wie die Sozialstaatsreform, die Sozialplattform oder die Deutschland-App schaffen neue Rahmenbedingungen für digitale Verwaltungsprozesse im Sozialbereich. Wie eine praxisnahe Entwicklung digitaler Services gelingt, zeigt das Sozialdezernat der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. mehr...
Wiesbaden: Test von KI-Assistenz für digitalen Führerscheinantrag
[11.08.2026] Wiesbaden testet eine KI-Assistenz für den digitalen Führerscheinantrag. Bürgerinnen und Bürger können die Anwendung im Zukunftswerk erproben und dabei zeigen, wo sie den Antragsprozess bereits erleichtert und wo noch nachgebessert werden muss. mehr...
Essen: Einführung von Wero
[11.08.2026] Die Stadt Essen bietet Wero als weitere Bezahlmöglichkeit für digitale Verwaltungsleistungen an. Die europäische Lösung ergänzt unter anderem PayPal und Kreditkarte und soll Online-Zahlungen direkt vom Bankkonto erleichtern. mehr...

















