Donnerstag, 29. Oktober 2026

BremenEinheitsmandant erleichtert Zusammenarbeit

[12.02.2025] In Bremen war das gemeinsame Bearbeiten elektronischer Akten im Dokumentenmanagementsystem VIS über Ressortgrenzen hinweg bislang nur eingeschränkt möglich. Mit der Einführung eines Einheitsmandanten soll sich das nun ändern.
Rathaus in Bremen

In Bremen können elektronische Akten künftig behördenübergreifend rechtssicher bearbeitet werden.

(Bildquelle: aldorado10/123rf.com)

Unter Federführung des Finanzressorts hat die Hansestadt Bremen einen Einheitsmandanten für ihr Dokumentenmanagementsystem VIS entwickelt. Damit befinden sich die mit VIS und der E-Akte arbeitenden Dienststellen aller Ressorts nun unter einem gemeinsamen elektronischen Dach. Das vereinfacht nach Angaben des Bremer Finanzressorts die medienbruchfreie Kommunikation zwischen den Dienststellen der Verwaltung erheblich, denn Unterlagen in elektronischen Akten könnten künftig behördenübergreifend rechtssicher, schnell sowie zuverlässig ausgetauscht und gemeinsam bearbeitet werden.

Martin Hagen, Staatsrat beim Senator für Finanzen, bezeichnete den Einheitsmandant daher als Meilenstein für die digitale Zusammenarbeit über Ressortgrenzen hinweg. „Damit gehört Bremen zu den Vorreitern“, so Hagen. „Dieses Aktensystem erhöht durch die elektronische Zusammenarbeit in einem geschützten Raum außerdem das Datenschutzniveau. Für die Beschäftigten bringt das für die effektive Zusammenarbeit große Vorteile. Indirekt kommt dies dann auch den Bürgerinnen und Bürgern mit ihren Anliegen zugute.“

Der Bremer Senat hatte das Finanzressort im Jahr 2020 mit der Konzeption eines bremenweiten Aktenführungssystems betraut, um die behördenübergreifende Zusammenarbeit bei der elektronischen Akte voranzubringen. Das neue Verfahren erlaubt es künftig, alle Bearbeitungsschritte eines Verwaltungsvorgangs innerhalb eines revisionssicheren Systems vorzunehmen – auch dann, wenn mehrere Dienststellen beteiligt sind. Hierdurch wird laut dem Senator für Finanzen eine höhere Transparenz für die jeweils federführende Stelle erzeugt.

Zugleich könnten Standards für die Zusammenarbeit und Aktenführung gesetzt werden, um eine korrekte Aktenführung zu gewährleisten und einheitliche Verfahrensweisen zu etablieren. Die Vorteile der E-Akte im Vergleich zur Papierakte kämen somit nicht nur innerhalb der einzelnen Dienststellen, sondern auch bei der ressortübergreifenden Arbeit zum Tragen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Dokumenten-Management
Zwei Männer halten eine Torte mit der Aufschrift "20 Jahre komxwork"

komXwork: Mehr als eine Dokumentenablage

[23.10.2026] Das Dokumentenmanagementsystem komXwork der AKDB-Tochter digitalfabriX verbindet zentrale Ablage und elektronische Aktenführung. Fachverfahrensanbindung, Volltextsuche und webbasierter Zugriff ergänzen die Software, deren Entwicklung vor 20 Jahren begann. mehr...

Christoph Schnaudigel, Landrat Kreis Karlsruhe sitzt vor einem Rechner, ihm schauen über Schulter ein Dezernat des LRA Karlsruhe und regisafe Geschäftsführer Frank Schellmann

Kreis Karlsruhe: Beschlüsse digital freigeben

[08.10.2026] Das Landratsamt Karlsruhe digitalisiert seine Zeichnungs- und Freigabeprozesse. Mit einer neuen Workflow-Lösung von regisafe sollen Beschlüsse künftig automatisiert die vorgesehenen Freigabestufen durchlaufen und anschließend digital unterzeichnet werden. mehr...

Rathaus Siegburg, Außenansicht
bericht

Siegburg: Papierlos glücklich

[30.09.2026] Die Kreisstadt Siegburg hat die Kernsanierung ihres Rathauses genutzt, um die Verwaltungsdigitalisierung weiter voranzutreiben. Diese umfasst nicht nur die Digitalisierung von Prozessen, sondern eine grundlegende Veränderung der Verwaltungskultur. mehr...

Illustration, um eine Papierakte sind viele kleine digitale Akten platziert
bericht

E-Akte: Schrittweise zur Umsetzung

[24.09.2026] Mit kleinen, pragmatischen Lösungen die Digitalisierung Schritt für Schritt voranzutreiben, funktioniert besser, als alles auf einmal umsetzen zu wollen. Das verschafft Kommunen schnelle Erfolgserlebnisse. Etwa bei der Einführung der E-Akte. mehr...

zwei Personen stehen vor Kartons voller Akten

Vlotho: Bauaktenarchiv vollständig digitalisiert

[11.09.2026] Die Stadt Vlotho hat die Digitalisierung ihres Bauaktenarchivs abgeschlossen. Rund 6.500 Bauakten stehen nun digital zur Verfügung. Unterstützt wurde die Kommune dabei vom kommunalen IT-Dienstleister OWL-IT. mehr...

Die E-Akte ist eine der drei strategischen Säulen der Verwaltungsdigitalisierung.

Kreis Minden-Lübbecke: E-Akte eingeführt

[30.07.2026] Das Jugendamt des Kreises Minden-Lübbecke hat die E-Akte eingeführt und wurde dabei vom Dienstleister OWL-IT unterstützt. mehr...

d.velop: Europäische Kontrolle als Argument

[27.05.2026] Die Firma d.velop gehört zu den 16 weltweit agierenden Anbietern im aktuellen „Gartner Magic Quadrant for Document Management“. Als einziger Anbieter steht d.velop vollständig unter europäischer Eigentümerschaft und ist damit frei von US-Jurisdiktionsrisiken wie beispielsweise dem Cloud Act. mehr...

Papenburg_Neues_Rathaus
bericht

Papenburg: Verwaltung neu gedacht

[22.05.2026] Die Stadt Papenburg hat ihre Verwaltung in den vergangenen Jahren räumlich und digital modernisiert und so die Basis für effiziente, medienbruchfreie Prozesse geschaffen. Durch die konsequente Digitalisierung wurde der Arbeitsalltag nachhaltig verbessert. mehr...

Regale mit und ohne Akten_E-Akte-Projekt_Stadt Kassel

Kassel: Akten werden digitalisiert

[02.04.2026] Im Amt Stadtplanung, Bauaufsicht und Denkmalschutz der Stadt Kassel werden Akten gescannt und digitale Prozesse eingeführt. Zur Halbzeit sind bereits 1,5 Kilometer Akten digitalisiert und zwei große Archivräume komplett geleert worden. mehr...

Abstrakte Abbildung einer Hand, die Zahnräder in Bewegung setzt.

PDV: Digital souverän mit neuer VIS-Suite

[19.02.2026] Die VIS-Suite, die Enterprise-Content-Management-Plattform (ECM) aus dem Hause PDV, steht in einer neuen Version zur Verfügung. Mit einem modernen Sicherheitskonzept, der Integration Künstlicher Intelligenz, der Prozessautomation und einem neuen Release-Modell soll VIS 7.1 insbesondere die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung stärken. mehr...

Kreis Kassel: E-Akte für’s Sozialamt

[06.02.2026] Der Kreis Kassel führt im Fachbereich Soziales die elektronische Aktenführung ein. Während der Umstellung können Unterlagen unter anderem über digitale Briefkästen eingereicht werden. mehr...

Eine Person tippt auf einer Computertastatur, über der Symbole für Dokumente und digitale Ordner schweben.

Frankfurt am Main: Sovero scannt für ekom21

[06.02.2026] Als gesetzter Partner des kommunalen IT-Dienstleisters ekom21 übernimmt sovero die Leitung und Durchführung von Scanprojekten im Rahmen der Aktendigitalisierung – so geschehen in einem Projekt der Bauaufsichtsbehörde in Frankfurt am Main. mehr...

Vektorgrafik die ein Tablet zeigt, auf dessen Bildschirm die Benutzeroberfläche der Software enaio zu sehen ist.

Geseke / Lippetal: Allgemeine Schriftgutverwaltung in enaio

[09.12.2025] Mit der allgemeinen Schriftgutverwaltung im Dokumentenmanagementsystem (DMS) enaio sollen Geseke und Lippetal künftig digital, effizient und medienbruchfrei arbeiten können. Dienstleister Südwestfalen-IT berichtet von einem erfolgreichen Roll-out der Optimal-Systems-Lösung. mehr...

Rathaus Stadt Wiesbaden

Wiesbaden: Ordnungsamt führt E-Akte ein

[07.11.2025] Im Wiesbadener Ordnungsamt arbeiten künftig die Waffen-, Jagd- und Fischereibehörde mit elektronischen Akten. mehr...

Blick in ein spartanisch eingerichtetes, sehr ordentliches Büro, in dem kein Papier und kein Aktenordner zu sehen ist.

Märkischer Kreis: Die Hälfte der Verwaltung arbeitet papierlos

[23.09.2025] Der Märkische Kreis hat bei der Einführung seines Dokumentenmanagementsystems Doxis4 die Halbzeit erreicht: Fast 50 Prozent der Verwaltung arbeitet papierlos. Das bringt schnelleren Zugriff, rechtssichere Abläufe und deutlich weniger Papier. mehr...