AKDBeWaffe in 100 Kommunen

Waffenrechtliche Erlaubnisse, die beispielsweise im Schießsport benötigt werden, können per eWaffe online beantragt werden.
(Bildquelle: charnsitr / 123rf.com)
Als 100. kommunale Waffenrechtsbehörde setzt das Landratsamt Kulmbach den Onlinedienst eWaffe (Waffenrechtliche Erlaubnisse, wir berichteten) ein. Das teilt jetzt die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) mit. Damit sei der von der AKDB konzipierte Service in zehn Bundesländern produktiv im Einsatz und ermögliche es dort den Bürgerinnen und Bürgern, waffenrechtliche Erlaubnisse bequem, schnell und sicher zu beantragen. eWaffe biete insgesamt 21 Antragsstrecken und habe sich als effizientes und benutzerfreundliches Tool etabliert. Mehr als 12.500 Anträge seien seit dem Start via eWaffe gestellt worden. 213 Kommunen in insgesamt 13 Bundesländern befinden sich laut AKDB im Roll-out-Prozess, 83 weitere werden bald folgen.
Im Rahmen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) hat Bayern in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Saarland, dem Bundesinnenministerium sowie den kommunalen Spitzenverbänden im Bereich Waffenrecht die Federführung des Projekts Waffenrechtliche Erlaubnisse übernommen. Die Gesamtprojektleitung liegt beim Bayerischen Digitalministerium. Dieses hat die AKDB mit der Umsetzung beauftragt. Bei der Entwicklung der Einer-für-Alle-Lösung waren laut AKDB die Kooperation und transparente Kommunikation zwischen Akteuren auf kommunaler, Landes- und Bundesebene maßgeblich. Auch sollte der Onlinedienst nutzerzentriert und durchgehend digital gestaltet werden. Heute betreibt der kommunale IT-Dienstleister den Dienst im eigenen Rechenzentrum und übernimmt unter anderem den Support.
Das umsetzende Bundesland wiederum hat eine Leitstelle eingerichtet, die den Betrieb und die Weiterentwicklung der OZG-Leistung eWaffe steuert. Sie koordiniert fachliche Anforderungen und Änderungen an dem Onlinedienst und ist bundesweit für die organisatorische und rechtliche Nachnutzungsbegleitung verantwortlich. Seit Januar 2024 übernimmt das Kompetenzzentrum BayKommun im Auftrag des Freistaats die Funktion der Leitstelle. Gemeinsam mit der AKDB steuert und koordiniert es die Nutzung, Pflege, Wartung und Weiterentwicklung des Onlinedienstes. Durch die enge Zusammenarbeit mit der AKDB und den zuständigen Behörden stellt BayKommun sicher, dass Kommunen den Dienst effizient einsetzen und ihren digitalen Bürgerservice weiter ausbauen können.
eWaffe ist auf Open-Source-Basis entwickelt und kann laut AKDB-Angaben in wenigen Schritten in jede kommunale Website eingebunden werden. Entwicklung und Betrieb des Onlinedienstes entsprechen dem Waffengesetz und allen Sicherheitsanforderungen.
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...
AKDB: Digitale Einbürgerung wird flexibler
[31.03.2026] Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hat den Online-Dienst Digitale Einbürgerung um eine Zwischenspeicherungsfunkion erweitert. Laufende Anträge können nun für bis zu 30 Tage gesichert und zu einem späteren Zeitpunkt beispielsweise über ein anderes Endgerät weiterbearbeitet werden. mehr...
Coppenbrügge: Kitaportal gestartet
[26.03.2026] Über ein digitales Kitaportal verfügt jetzt der Flecken Coppenbrügge. Die Kommune im Kreis Hameln-Pyrmont setzt dabei auf Software vom E-Government-Spezialisten NOLIS. mehr...
Kreis Kassel: Medienbruchfrei zur Baugenehmigung
[17.03.2026] Seit März nimmt der Kreis Kassel Bauanträge nur noch online entgegen. Somit läuft das gesamte Baugenehmigungsverfahren vollständig digital ab, was die Abläufe für alle Beteiligten vereinfachen und beschleunigen soll. mehr...
Advertorial: Digitale Transformation braucht Struktur – und konkrete Lösungen
[05.03.2026] Auf dem GovTech-Gipfel Berlin 2026 wurde deutlich: Digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung braucht mehr als Strategiepapiere – sie braucht sofort umsetzbare Lösungen. In der Masterclass von Christopher Bock zeigte sich, wie skalierbare Fachverfahren wie raum]für[raum bereits heute Effizienz, Transparenz und Struktur in hybride Arbeitsmodelle bringen. Der klare Tenor des Gipfels: Jetzt handeln – nicht später. mehr...
Wolfsburg: SAP für Finanz- und Personalprozesse
[05.03.2026] In Wolfsburg wird die bisherige Software zur Steuerung von Finanz- und Personalprozessen durch ein neues ERP-System (Enterprise Resource Planning) abgelöst. Zum Einsatz kommen die Lösungen SAP S/4HANA für das Finanzwesen sowie das Personalmanagement- und Abrechnungssystem SAP SuccessFactors. mehr...
München: Open Source für die Schöffenwahl
[04.03.2026] Einen weiteren Schritt hin zu einer modernen Justizverwaltung macht die Stadt München. Die Einführung der Open-Source-Anwendung Ehrenamtjustiz soll für effizientere Abläufe bei der Auswahl von Schöffen und ehrenamtlichen Richtern sorgen. mehr...
Advertorial: Low Code vereinfacht interkommunale Zusammenarbeit
[19.02.2026] Digitale Fachverfahren müssen heute schneller, flexibler und wirtschaftlicher entstehen – doch klassische Entwicklungsprozesse bremsen viele Verwaltungen aus. Die Low-Code-Anwendung OutSystems verschafft Abhilfe. mehr...
Bayern: Digitale Bauleitplanung flächendeckend
[17.02.2026] Die digitale Bauleitplanungs- und Beteiligungsplattform DiPlanung ist in Bayern landesweit verfügbar. Informations- und Schulungsangebote erleichtern Kommunen den Einstieg. Ein Förderprogramm unterstützt sie zudem dabei, Planungen im Standard XPlanung umzusetzen. mehr...
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Fischereischein auf dem Smartphone
[10.02.2026] In Nordrhein-Westfalen können Fischereischeine ab Juli dieses Jahres auch online beantragt werden – und werden außerdem im neuen Scheckkartenformat und als elektronische Zertifikate auf dem Smartphone ausgegeben. mehr...
Praxis-Webinar: Digitale Entlastung für Jobcenter
[09.02.2026] Typische Herausforderungen im Jobcenter-Alltag und wie diese mit der Einführung einer digitalen Lösung zur Besuchersteuerung gemeistert werden können, stehen im Fokus eines Online-Webinars von SMART CJM gemeinsam mit dem Jobcenter des Landkreises Esslingen. mehr...
Kita-Lösungen: Neue Anwender für Little Bird
[05.02.2026] Das Unternehmen Little Bird hat zum Jahresauftakt zehn neue Kunden gewonnen: von Bautzen in Sachsen bis Lindau am Bodensee in Bayern ist der digitale Neustart in der Kinderbetreuung in vollem Gange. mehr...
Nordrhein-Westfalen: BAföG-Fachverfahren fürs ganze Land
[02.02.2026] In Nordrhein-Westfalen wird das Gros der Anträge auf BAföG und Aufstiegs-BAföG per Post oder E-Mail eingereicht. Nun soll ein neues Fachverfahren eingeführt werden – landesweit. Den Auftrag erhielt die Firma Datagroup. mehr...






















