E-Government-Wettbewerb 2021Finalisten stehen fest
19 Projekte haben es jetzt in die engere Auswahl des E-Government-Wettbewerbs 2021 der Unternehmen BearingPoint und Cisco geschafft. Wie der Veranstalter mitteilt, werden die Projekte an den Finalistentagen einer siebenköpfigen Jury präsentiert. Die Gewinner des Wettbewerbs werden am 28. September 2021 auf einer feierlichen Preisverleihung bekannt gegeben. Neben den sechs Jury-Preisen gebe es auch einen Publikumspreis, bei dem alle Interessierten online für ihr E-Government-Projekt 2021 abstimmen können.
In insgesamt sechs Kategorien haben sich Projekt-Teams für den Preis des E-Government-Wettbewerbs bewerben können. Die erste Kategorie habe ganz im Zeichen des Onlinezugangsgesetzes (OZG) gestanden. Unter dem Titel „Bestes OZG- oder Registermodernisierungsprojekt 2021“ seien Projekte vorgestellt worden, die bei der OZG-Umsetzung und Registermodernisierung besondere Erfolge verbuchen konnten.
In den fünf weiteren Kategorien wurden jeweils das beste Projekt zum Einsatz innovativer Technologien und Infrastrukturen, das beste Digitalisierungsprojekt – Bund/Länder/Kommunen, das beste Projekt zur agilen Transformation, das beste Kooperationsprojekt und der beste Beitrag zur kurzfristigen Krisenbewältigung 2021 gesucht.
Als Finalist in der ersten Kategorie habe sich BAföG-Digital platziert. Es werde von Sachsen-Anhalt und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Themenfeld Bildung umgesetzt. Der Online-Dienst ermögliche seit Oktober 2020 Studierenden sowie Schülerinnen und Schülern eine schnelle und nutzerfreundliche BAföG-Beantragung und wurde als Einer-für-Alle-Lösung (EfA) im Digitalisierungsprogramm Föderal umgesetzt.
Unter den Finalisten der zweiten Kategorie, bestes Projekt zum Einsatz innovativer Technologien und Infrastrukturen, befinde sich auch das Projekt „Chatbots für die Bundesverwaltung / Gute Kooperation führt zum Ziel“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI), des Informationstechnikzentrums (ITZBund) und der Generalzolldirektion (GZD).
Das Projekt „Digitales Schiffsregister“ der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz Hamburg sei einer der Finalisten der dritten Kategorie, die das beste Digitalisierungsprojekt – Bund/Länder/Kommunen auszeichnet. Das Hamburger Schiffsregister stelle seit Sommer 2020 die Services des Registers als modernes Online-Portal zur Verfügung.
Die sechste Kategorie, die den besten Beitrag zur kurzfristigen Krisenbewältigung auszeichnet, habe ganz im Zeichen der Pandemie-Bekämpfung gestanden. Hier seien digitale Lösungen zur Krisenbewältigung bewertet worden. Allen Bundesbeschäftigten dürfte die Videokonferenzlösung CMS-Bund Instanz auf der Meeting Plattform der Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BDBOS) seit der Pandemie bestens bekannt sein. Auch zwei Schweizer Behörden, das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) seien mit dem Covid-Zertifikat ins Rennen gegangen.
Augsburg: Digitale Teilhabe ausgebaut
[07.08.2026] Im EU-geförderten Projekt DIWA 4.0 erweitert Augsburg schrittweise den barrierearmen Zugang zu städtischen Informationen. Nach Angeboten in Fremdsprachen und Leichter Sprache stehen auf der Website nun auch Videos in Deutscher Gebärdensprache bereit. mehr...
Databund/BMDS: Besserer Informationsfluss
[06.08.2026] Das BMDS und der Databund haben eine Initiative gestartet, die es ermöglichen soll, dass IT-Unternehmen früher über zentrale Digitalvorhaben des Bundes informiert werden. Gleichzeitig sollen sie ihre Erfahrungen künftig einfacher in die Planungen einbringen. mehr...
Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen
[04.08.2026] Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen. mehr...
Mönchengladbach: Smarte Parktour
[04.08.2026] Mit einer Web-App lässt sich eine beliebte Parkanlage in Mönchengladbach nun individuell entdecken. Die digitale Führung verbindet Natur, Geschichte und Wissenswertes mit den Möglichkeiten moderner Technologie. mehr...
Katastrophenmanagement: Im Ernstfall den Überblick behalten
[29.07.2026] Kommunen müssen sich heutzutage auf zahlreiche potenzielle Krisen vorbereiten. Doch wann ist eine Lage überhaupt eine Krise? Der KGSt-Lagecheck hilft Kommunen, die Situation einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten. Digital und notfalls auch ohne Strom. mehr...
Vitako: Neue Vorstandsspitze
[20.07.2026] Digitale Souveränität, KI, Registermodernisierung und knappe Kassen: Die kommunalen IT-Dienstleister stehen vor anspruchsvollen Jahren. Mit William Schmitt rückt nun der bisherige Stellvertreter an die Spitze ihres Bundesverbands Vitako. mehr...
TSA: Satzungen und Ortsrecht digital verwalten
[20.07.2026] Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Pflege, Veröffentlichung und Bereitstellung von Satzungen und Rechtsvorschriften. Ein von TSA Public Services initiierter Erfahrungsaustausch soll dabei helfen, bewährte Ansätze kennenzulernen. mehr...
Hamm: App ins Abenteuer Stadtgeschichte
[17.07.2026] App ins Abenteuer Stadtgeschichte: In der App „Heimat Hamm“ verschmelzen auf einem digitalen Stadtrundgang dank Augmented Reality (AR) Geschichte und Gegenwart. mehr...
Stuttgart: Amtsblatt auch als E-Paper
[17.07.2026] Das Stuttgarter Amtsblatt informiert seit 125 Jahren über Kommunalpolitik, Verwaltung und Stadtleben. Nun erscheint das offizielle Bekanntmachungsorgan der Stadt auch als E-Paper mit Vorlesefunktion und Archiv. Die Printausgabe bleibt bestehen. mehr...
DLR: Neue Technik für den Katastrophenschutz
[16.07.2026] In einer groß angelegten Übung im Ahrtal haben 16 Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gezeigt, wie neue Technologien – etwa Drohnen oder robotische Systeme – die Prozesse im Katastrophenschutz stärken und verbessern können. mehr...
Kommune21 im Gespräch: Digitaler Wandel in Baden-Württemberg
[15.07.2026] Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Baden-Württemberg steht vor wichtigen Entscheidungen. Im Webinar „Kommune21 im Gespräch“ werden Roland Bernhard und William Schmitt am 21. Juli 2026 über die künftige Ausrichtung der Verwaltungsdigitalisierung, die Rolle von Komm.ONE und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen diskutieren. mehr...
Podcast: Verwaltungsdigitalisierung zum Zuhören
[15.07.2026] Ein neuer Podcast des KDO-Tochterunternehmens Public Experts will Verwaltungsdigitalisierung verständlich erklären. In der ersten Folge geht es um die Registermodernisierung – ein Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf Verwaltung, Staat und Gesellschaft. mehr...
govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet
[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...
Wiesbaden: Drohne unterstützt Feuerwehr
[09.07.2026] Die Feuerwehr Wiesbaden testet in einem Pilotprojekt eine automatisiert alarmierbare Drohne, die Luftbilder von Einsatzorten liefert. Die Rettungskräfte sollen damit frühzeitig wichtige Informationen erhalten, um Einsätze effizienter planen zu können. mehr...
Umfrage: Bürgermeister möchten schneller digitalisieren
[08.07.2026] Eine Umfrage unter deutschen Bürgermeistern, welche die Firma MeisterTask in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt hat, zeigt: Die Digitalisierung bleibt für Städte und Gemeinden ein zentrales Zukunftsthema, kommt in vielen Rathäusern jedoch nur langsam voran. Vor allem regulatorische Vorgaben, Finanzierungsengpässe und fehlende personelle Ressourcen bremsen die Umsetzung. mehr...




















