OsnabrückFunknetz für die Smart City
Im Rahmen ihrer Strategie „Osnabrück übermorgen – Auf dem Weg zu einer digitalen Agenda für Osnabrück“ will sich die niedersächsische Kommune laut eigenen Angaben zu einer Smart City wandeln, in der alles miteinander vernetzt sowie schnell, überall und jederzeit verfügbar ist, um das Leben und Arbeiten effizient, ökologisch und sozial inklusiv zu gestalten. Die technischen Voraussetzungen hierfür sollen die Stadtwerke Osnabrück mit ihrer Netztochter SWO Netz schaffen.
„Ein zentraler Baustein ist der Aufbau eines speziellen Funknetzes durch die SWO Netz“, erläutert Stadtwerke-Vorstandsvorsitzender Christoph Hüls. Zwölf solcher LoRaWAN-Funkantennen (Long Range Wide Area Network) würden bis Ende dieses Monats im Stadtgebiet installiert. Durch die hohe Kosteneffizienz mache das LoRaWAN-Funknetz Nischenanwendungen wirtschaftlich attraktiv. „Daraus ergibt sich die Möglichkeit, innovative Dienstleistungen für den Bereich Smart City anzubieten“, sagt SWO-Netz-Geschäftsführer Heinz-Werner Hölscher – und nennt beispielhafte LoRaWAN-Anwendungsfälle: „Das kann das individuelle und bedarfsgerechte Schalten der Straßenbeleuchtung sein, alternativ zur aktuellen Funkrundsteuerung. Das können aber auch Dienstleistungen für Dritte, wie eine Ortung und Überwachung von Tanks und Containern sein, damit sie niemals überquellen und rechtzeitig ein Signal zur Leerung absetzen.“
Für diese beispielhaften Anwendungsfälle brauche es lediglich die entsprechenden Sensoren, die dann über LoRaWAN im Internet der Dinge (Internet of Things – loT) vernetzt würden. „Es gibt viele weitere Ideen für geeignete Anwendungsfälle“, so Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Im Sinne der Vernetzung in einer Smart City sind hier kaum Grenzen gesetzt.“ Um weitere Ideen für LoRaWAN-Anwendungsfälle zu sammeln, veranstaltet die SWO Netz am 27. und 28. Juni 2019 im Rahmen der Digitalen Woche einen Hackathon.
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