BrakeGewerbesteuerbescheid wird digital

Die Stadt Brake (Unterweser) versendet ihre Gewerbesteuerbescheide digital über ELSTER.
(Bildquelle: Axians Infoma)
In einem Pilotprojekt mit dem IT-Dienstleister KDO und der Beratungsgruppe von Axians Infoma hat die Stadt Brake (Unterweser) den nächsten Schritt zur Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse unternommen. Nun berichtet Axians Infoma über das Projekt. Seit April 2024 versendet die Stadt ihre Gewerbesteuerbescheide digital über ELSTER und ist damit die erste Kommune in Niedersachsen, die diesen Service anbietet. Die Einführung wurde durch die Einrichtung der Infoma-Module „elektronische Steuerakte“, „eBescheidgenerator“ und „Versandmanager“ sowie die Integration der DTA-Schnittstelle für den Datenaustausch im KDO-Rechenzentrum ermöglicht. Mithilfe des Tools ELSTER-Transfer wurde eine sichere Übermittlung der Bescheide gewährleistet. „Der digitale Empfang der Gewerbesteuerbescheide über ELSTER wurde von den Steuerberatenden und Steuerpflichtigen sehr positiv aufgenommen“, sagt Laut Torsten Tschigor, Kämmerer der Stadt Brake.
Effizientere Prozesse
Die Umstellung auf den digitalen Versand bringt verschiedene Vorteile sowohl für die Verwaltung als auch für die Steuerpflichtigen. Die Stadt erfüllt durch das Angebot eine zentrale Anforderung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und spart langfristig an administrativem Aufwand und Kosten. Da der Postweg entfällt, ist der Gewerbesteuerbescheid sofort sicher zugestellt, und es fallen keine Papier- und Versandprozesse mehr an. Für die Steuerpflichtigen hat die Neuerung ebenfalls praktische Vorteile: Die digitalen Daten der Gewerbesteuerbescheide lassen sich in ELSTER direkt weiterverarbeiten, was die Prozesse effizienter gestaltet.
Medienbrüche entfallen
Mit der volldigitalen Abwicklung des gesamten Vorgangs – von der Erfassung der Gewerbesteuerdaten bis zur digitalen Zustellung und Archivierung – schafft Brake einen vollständig medienbruchfreien Prozess. Dieser Schritt zeigt, wie eng die Zusammenarbeit der Infoma-Module und die Abstimmung zwischen den verschiedenen Fachbereichen und IT-Lösungen sein müssen, um eine effiziente und sichere digitale Infrastruktur zu gewährleisten. Die Digitalisierung dieses Verfahrens unterstützt den Trend hin zu maschinenlesbaren Daten und spart gleichzeitig manuelle Archivierungsaufgaben ein. Für Brake bedeutet dies einen wichtigen Schritt in Richtung eines digitalisierten Rathauses und einer modernen, benutzerfreundlichen Verwaltung.
govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet
[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...
Wiesbaden: Drohne unterstützt Feuerwehr
[09.07.2026] Die Feuerwehr Wiesbaden testet in einem Pilotprojekt eine automatisiert alarmierbare Drohne, die Luftbilder von Einsatzorten liefert. Die Rettungskräfte sollen damit frühzeitig wichtige Informationen erhalten, um Einsätze effizienter planen zu können. mehr...
Umfrage: Bürgermeister möchten schneller digitalisieren
[08.07.2026] Eine Umfrage unter deutschen Bürgermeistern, welche die Firma MeisterTask in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt hat, zeigt: Die Digitalisierung bleibt für Städte und Gemeinden ein zentrales Zukunftsthema, kommt in vielen Rathäusern jedoch nur langsam voran. Vor allem regulatorische Vorgaben, Finanzierungsengpässe und fehlende personelle Ressourcen bremsen die Umsetzung. mehr...
ekom21: Mitglied im VOIS-Verein
[08.07.2026] Als elftes Mitglied ist der hessische IT-Dienstleister ekom21 in den VOIS-Verein aufgenommen worden, dessen Mitglieder neue Lösungen entwickeln, mit denen die Effizienz der Verwaltungstätigkeit erhöht und Bürger direkt online einbezogen werden. mehr...
Kreis Soest: Gesundheitsamt kommuniziert digital
[03.07.2026] Das Gesundheitsamt im Kreis Soest etabliert das Verfahren KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Gesundheitsbezogene Dokumente können somit auf elektronischem Wege mit Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken und anderen Leistungserbringern ausgetauscht werden. mehr...
govdigital: Aufsichtsratsvorsitz bestätigt
[02.07.2026] William Schmitt bleibt für weitere drei Jahre Aufsichtsratsvorsitzender von govdigital. Die bundesweite Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister bestätigte damit den Komm.ONE-Chef in seiner Rolle, die er bereits seit 2023 ausübt. mehr...
Digitaltag-Studie: Nachholbedarf bei Digitalkompetenzen
[26.06.2026] Eine Studie im Vorfeld des diesjährigen Digitaltags am 26. Juni zeigt: Ein Drittel der befragten Bürgerinnen und Bürger hat Hemmungen, digitale Angebote – etwa von Banken, Onlineshops oder Behörden – zu nutzen. mehr...
NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?
[18.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...
Mannheim: Identsystem zur Müllentsorgung
[09.06.2026] Bei den Mannheimer Abfallentsorgern trifft analog auf digital: In einigen Stadtteilen wurden die Abfalltonnen mit Klebeetiketten und die Müllfahrzeuge mit Scannern ausgestattet. So ist eine leerungsbezogene, effiziente Abrechnung möglich. mehr...
Ko-Pionier-Preis 2026: Nachnutzen statt neu erfinden
[01.06.2026] Nicht nur Neuentwicklungen bringen die digitale Verwaltungstransformation voran, sondern auch die intelligente Nachnutzung bestehender Lösungen. Der Ko-Pionier-Preis zeichnet solche Vorhaben aus. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. mehr...
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[28.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[12.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...





















