E-PaymentHebel für die Digitalisierung?

Diskussionsrunde zu E-Payment als Katalysator für Verwaltungsinnovation.
(Bildquelle: Jannis Keil)
Am 6. September 2022 veranstaltete S-Public Services gemeinsam mit Mastercard einen politischen Abend zur Bedeutung von E-Payment als Treiber der Digitalisierung in Kommunen. Das Event fand laut S-Public Services mit rund 70 Entscheiderinnen und Entscheidern aus Bund, Ländern und Kommunen sowie Vertreterinnen und Vertretern des politischen Berlins auf dem neu gegründeten AI Campus in der Bundeshauptstadt statt und wurde von PUBLIC Deutschland realisiert. Die zentrale Frage der Veranstaltung lautete: Welche Weichen müssen jetzt gestellt werden, damit die Potenziale von E-Payment zum Hebel für die Digitalisierung im öffentlichen Sektor werden?
Vorgestellt wurden auch die Ergebnisse der aktuellen Studie zu E-Payment und kommunalem Finanz-Management, welche S-Public Services gemeinsam mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und dem Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge (Universität Leipzig) durchgeführt hat. Die Ergebnisse wurden unter anderem von Annika Busse, stellvertretende CIO der Freien und Hansestadt Hamburg und Andreas Meyer-Falcke, CIO der Landesregierung Nordrhein-Westfalen diskutiert. Im Zentrum stand dabei auch die Frage nach der Fortführung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und der herausragenden Rolle der Kommunen für die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Deutschland.
Busse sagte: „Die Hansestadt Hamburg ist bei der Digitalisierung ihrer Verwaltung sicher mit an der Spitze in Deutschland. Ein großer Teil der öffentlichen Services kann selbstverständlich digital bezahlt werden. Der Grund dafür ist, dass wir in Hamburg frühzeitig mit der Digitalisierung der Verwaltung begonnen haben und unsere Digitalstrategie konsequent umsetzen.“ Meyer-Falcke ergänzte: „Als bevölkerungsreichstes Bundesland kommt Nordrhein-Westfalen eine besondere Bedeutung bei der Digitalisierung des öffentlichen Sektors zu. Unsere 396 Gemeinden und 31 Landkreise haben Nordrhein-Westfalen trotz aller vergangenen und aktuellen Hürden zum am besten digitalisierten Flächenland gemacht. So können sehr viele Services des Landes und der Kommunen bereits digital bezahlt werden. Wir dürfen uns allerdings nicht ausruhen. Viel ist noch zu tun, um den Abstand der Bundesrepublik zu unseren europäischen Nachbarn in der öffentlichen Digitalisierung aufzuholen.“
Ralf Linden, Geschäftsführer von S-Public Services, kommentiert das Event folgendermaßen: „Die Ergebnisse der Studie sprechen eine eindeutige Sprache. Kommunen mit einer umfassenden und bürgernahen Digitalisierungsstrategie integrieren E-Payment frühzeitig und tief in ihre Prozesse. Warum? Mehr als 60 Prozent aller Kontakte zwischen Verwaltungen und der Bevölkerung haben eine Gebührenkomponente. Diese zu digitalisieren bedeutet eine für die Bevölkerung täglich erlebbare Modernisierung der Verwaltung. Gleichzeitig steigen die Kosten der Kommunen für den Umgang mit Bargeld.“
https://s-publicservices.de
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