Sonntag, 15. Februar 2026

KIK-S / regio iTIn Kooperation zum LoRaWAN

[12.07.2019] Stadtwerken und Kommunen einen schnellen Einstieg in das Thema LoRaWAN ermöglichen, wollen die Stadtwerke-Kooperation KIK-S und der IT-Dienstleister regio iT. Das soll den Weg hin zur Smart City ebnen.

Eine enge Zusammenarbeit haben die Kommunale IT-Kooperation Stadtwerke KIK-S und der Aachener IT-Dienstleister regio iT vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist nach Angaben der beiden Partner, das Thema LoRaWAN im kommunalen Umfeld sowie bei Stadtwerken voranzutreiben. In einem ersten Schritt übernehme KIK-S dabei das im Rechenzentrum von regio iT betriebene Energie-Management-System e2watch in das eigene Portfolio. Durch die Integration des Portals in eine LoRa-Infrastruktur könnten künftig End-to-End-Lösungen aufgebaut werden, die eine permanente Überwachung und Steuerung intelligenter Infrastrukturen ermöglichen. Darüber hinaus wollen die beiden
Unternehmen praxistaugliche Use-Cases entwickeln.
Mithilfe von e2watch lassen sich die Strom-, Wärme- und Wasserverbräuche in Gebäuden sowie Sensordaten erfassen und visualisieren. So können Schwachstellen erkannt und zeitnah Maßnahmen eingeleitet werden, um den Energieverbrauch zu senken. Das Zusammenspiel von e2watch mit dem Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) hat regio iT im Jahr 2018 am Beispiel der Städte Eschweiler und Delbrück demonstriert: Hier wurden ein LoRaWAN-Netz aufgebaut und neben e2watch verschiedene IoT-Sensoren in mehreren Gebäuden verbaut. In Delbrück werden über das neue IoT-Netz laut regio IT unter anderem der Grundwasserpegel gemessen, ein Energie-Monitoring betrieben, die Gebäudeauslastungen ausgemessen und der Zustand von Abwasserpumpen im Kanalsystem überwacht. Weitere Projekte in Richtung Smart School oder IoT-Verkehrsdatenplattform seien in Vorbereitung.
„Als Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Lindau, Schifferstadt und Waiblingen sowie der Wilken Software Group bündelt KIK-S IT-Know-how und das Wissen um die speziellen Anforderungen eines Stadtwerks. Damit ist KIK-S ein idealer Partner, wenn es um die Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen für die Smart City geht“, erklärt regio iT-Geschäftsführer Dieter Ludwigs. „regio iT bringt nicht nur fundierte Erfahrungen in diese Kooperation mit ein, sondern mit e2watch auch eine herausragende Monitoring-Lösung. Diese ist für das Big-Data-Management ausgelegt, wie es künftig für die Verwaltung von IoT-Devices inklusive grafischer Darstellung benötigt wird“, ergänzt KIK-S-Geschäftsführer Daniel Paulmaier.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Vier Personen stehen unter einer LED-Tafel, die Parkmöglichkeiten in Wolfsburg anzeigt.

Wolfsburg: City-Infosystem ersetzt Parkleitschilder

[12.02.2026] In Wolfsburg informieren jetzt smarte, frei programmierbare LED-Tafeln flexibel über freie Parkmöglichkeiten und den Verkehr in der Stadt und können auch darüber hinausgehende Hinweise ausstrahlen. Aus dem einstigen Parkleitsystem ist somit ein multifunktionales City-Informationssystem geworden. mehr...

Gruppenfoto vor weißem Lieferwagen

Marpingen: Pilotprojekt für KI-gestütztes Straßenmanagement

[02.02.2026] In Marpingen werden Schäden an Straßen und Verkehrsschildern von kommunalen Fahrzeugen bei Alltagsfahrten per Smartphone erfasst. Eine KI-gestützte Open-Source-Lösung übernimmt die Aufbereitung der Daten. Bald soll die Lösung in 25 weiteren saarländischen Kommunen ausgerollt werden. mehr...

Richard Himes und Landrat Bär halten einen Taupunktsensor, der in einem Raum steht.
bericht

Kreis Hof: Werkzeug für Winterdienst

[29.01.2026] Taupunktsensoren unterstützen im Hofer Land den Winterdienst. Dabei agieren Kreis und angehörige Kommunen gemeinsam. Die Entscheidung über das Ausrücken, Streuen oder Räumen treffen trotz der umfassenden Daten weiterhin die Beschäftigten. mehr...

Drei Personen stehen nebeneinander in einem Raum und halten eine Urkunde und den Milesight Impact Award 2025 in den Händen.

Smart Waste Hürth: Weltweites Leuchtturmprojekt

[27.01.2026] In Hürth messen Ultraschallsensoren den Füllstand öffentlicher Abfallbehältnisse und senden diese Daten an eine Künstliche Intelligenz. Die ermittelt, wann die Müllwagen welche Route nehmen sollten, um die Behälter zu leeren. Jetzt ist Smart Waste Hürth als weltweit sichtbares Leuchtturmprojekt ausgezeichnet worden. mehr...

Zwei Screenshots aus er App Park Stark: links die Umkreissuche, rechts Anzeige aller freien bzw. belegten Parkplätze im Stadtgebiet von Mannheim.

Mannheim: Orientierung für barrierefreies Parken

[20.01.2026] In Mannheim steht eine neue, barrierefreie App für die Suche nach freien Schwerbehindertenparkplätzen zur Verfügung. Park-Stark nutzt Echtzeitdaten von über 250 Stellplätzen und zeigt Verfügbarkeit, Navigation und Alternativen direkt auf dem Smartphone an. mehr...

Blick auf eine Veranstaltungshalle. Im Hintergrund ist ein Messestand zu sehen, davor stehen zahlreiche kleinere Tische, an denen Personen zusammen sitzen.

Mönchengladbach: Fünfter Smart City Summit Niederrhein

[20.01.2026] Mönchengladbach lädt am 26. Februar zur fünften Auflage des Smart City Summit Niederrhein ein. Mit Vorträgen, Workshops und einem großen Ausstellungsbereich richtet er sich an ein Fachpublikum, das sich mit der digitalen Transformation von Kommunen beschäftigt. Dabei werden strategische Perspektiven mit anschaulichen Praxisbeispielen verknüpft. mehr...

Bürgermeister Michael Gerdhenrich hält die neue Broschüre in der Hand, im Hintergrund ist auf einem Bildschirm das Video zu BE smart zu sehen.

Beckum: BE smart

[09.01.2026] Konsequent treibt Beckum die Entwicklung zur Smart City voran. Beispielsweise bietet die Stadt mittlerweile ein digitales Bürgerbüro, eine Mängelmelder-App oder einen Kita-Navigator an. Einige ihrer Digitalisierungsprojekte stellt die Kommune nun in einer digitalen Broschüre und einem Kurzfilm vor. mehr...

Porträtaufnahme von Karola Voss.
interview

Serie Digitalstädte: KI wird uns weiterhelfen

[08.01.2026] Die Ahauser Bürgermeisterin Karola Voß will im Bereich Wissensmanagement noch stärker auf Künstliche Intelligenz setzen und dadurch Ressourcen schonen. mehr...

Blick auf das Hauser Rathaus, ein großzügiger Backsteinbau.
bericht

Serie Digitalstädte: Mit Super-App unterwegs

[07.01.2026] In einer losen Serie stellt Kommune21 Digitalstädte mit Vorbildcharakter vor. Den Anfang macht Ahaus: Die nordrhein-westfälische Stadt ist ein Reallabor für digitale Anwendungen – mit einer Super-App als Schlüssel. mehr...

Screenshot der Startseite von herzlich-digital.de.

Kaiserslautern: Geordnete Liquidation von KL.digital

[06.01.2026] Die Stadt Kaiserslautern bereitet die geordnete Liquidation der KL.digital GmbH zum 30. Juni 2026 vor. An diesem Tag endet der Förderzeitraum der Modellprojekte Smart Cities, auf der die finanzielle Grundlage von KL.digital vollständig beruht. Die Projekte und Ideen sollen aber nahtlos in die Stadtverwaltung übergehen und dort weiterentwickelt werden. mehr...

Ein Netzwerk bestehend aus leuchtenden Linien.

Göttingen: Ausbau des städtischen Messnetzes

[22.12.2025] Ein Sensoriknetzwerk liefert der Stadt Göttingen wichtige Informationen über Wasserstände, die Baumgesundheit und die lokale Klimaentwicklung. Das Netz soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Die Daten sollen unter anderem in Forschung, Analysen und Planungsprozesse einfließen. mehr...

Skyline der Stadt Frankfurt am Main

Frankfurt am Main: Digital Ressourcen schonen

[15.12.2025] Die Stadt Frankfurt am Main hat drei weitere Digitalisierungsprojekte umgesetzt: den Aufbau eines digitalen Wassermanagements, die Einführung der automatisierten Straßenzustandserfassung sowie die Open Library. Alle drei Projekte tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen und Kosten zu sparen. mehr...

Screenshot der digitalen Karte auf Mainziel.de, welche die Parkhäuser der Stadt anzeigt.

Frankfurt am Main: Informiert zum Parkhaus

[12.12.2025] Viele Parkhausbelegungen in Frankfurt am Main sind jetzt in Echtzeit online einsehbar. Die erfassten Daten können von Verkehrstelematikanbietern oder Radiosendern für eigene Angebote abgerufen werden. Auch an die Mobilithek des Bundes werden sie übertragen. mehr...

Blick über den beleuchteten Frankfurter Weihnachtsmarkt am Römer.

Frankfurt am Main: Echtzeitdaten zum Weihnachtsmarkt

[05.12.2025] Ein Pilotprojekt mit LiDAR (Light Detection and Ranging)-Sensoren führt die Stadt Frankfurt am Main während des Weihnachtsmarkts am Römer durch. Die Sensoren messen dort das aktuelle Besucheraufkommen mit Laserstrahlen, die erfassten Daten stehen auf der urbanen Datenplattform in Echtzeit zur Verfügung. mehr...

Ein Parkplatzschild steht am Eingang eines Freiluftparkplatzes.

Troisdorf: Smarter parken

[03.12.2025] Mit einer smarten Lösung bereitet Troisdorf der ineffizienten Parkraumbewirtschaftung ein Ende. Parksensoren erfassen jetzt die Belegung einzelner Stellplätze, die Bürgerinnen und Bürger werden darüber in Echtzeit per App informiert. mehr...