DIKOMInterkommunales Rechenzentrum in Cottbus/Chóśebuz

DIKOM und Deutsche Telekom Business Solutions besiegeln ihre Zusammenarbeit.
v.l.: Herr Kröger, Deutsche Telekom; DIKOM-Verbandsvorsteher Oliver Bölke Bölke
(Bildquelle: Zweckverband Digitale Kommunen Brandenburg)
Im Januar 2021 hat der Zweckverband Digitale Kommunen Brandenburg (DIKOM) seine operative Arbeit als neuer kommunaler IT-Dienstleister aufgenommen (wir berichteten). 37 Verbandsmitglieder zählt der Verband, darunter die Stadt Cottbus/Chóśebuz. Dort soll ab 2022 auch ein interkommunales Rechenzentrum den Betrieb aufnehmen, berichtete der DIKOM in einer Pressemeldung. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben der Geschäftskundenableger der Deutschen Telekom und der Zweckverband Digitale Kommunen Brandenburg (DIKOM) demnach bereits unterzeichnet.
Gemeinsam mit der Deutschen Telekom Business Solutions und dem Cottbuser IT-Unternehmen PBIT Systeme will der DIKOM den Brandenburger Kommunen ein modernes, redundantes, mandantenfähiges, klimafreundliches und energieeffizientes Rechenzentrum nach DIN EN 50600 zur Verfügung stellen. Das zertifizierungsfähige Rechenzentrum sei mit einem hohen Grad an Energieautarkie geplant. So seien etwa die Statik und die Konstruktion des Baukörpers so ausgelegt, dass ein möglichst hoher Solarertrag generiert werden kann.
Das europaweite Ausschreibungsverfahren für das Vorhaben sei „in Form eines wettbewerblichen Dialoges durchgeführt“ worden, berichtet der DIKOM. Nach der Auswahl der Bieter seien in Dialoggesprächen technische, organisatorische, finanzielle und vertragliche Lösungsvorschläge der Bieter besprochen worden – eine Form, die es beiden Seiten ermögliche, Anforderungen und Risiken zu formulieren und gemeinsam Ziele zu diskutieren. Dabei habe sich das Angebot der Deutschen Telekom Business Solutions als innovative und wirtschaftlichste Lösung für die Zukunft des DIKOM dargestellt.
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