Dienstag, 18. August 2026

MadridIT-optimierte Stadtreinigung

[05.06.2015] Auf neue Technologien wird in Madrid bei der städtischen Straßenreinigung gesetzt. In einer digitalen Karte kann genau nachvollzogen werden, welches Fahrzeug welche Strecke abgefahren ist und welche Arbeiten ausgeführt wurden.
In Madrid wird die Stadtreinigung mithilfe neuer Technologien optimiert.

In Madrid wird die Stadtreinigung mithilfe neuer Technologien optimiert.

(Bildquelle: MOBA Mobile Automation AG)

Zahlreiche Städte Spaniens folgen dem Smart-City-Konzept – so auch die Hauptstadt Madrid. Ein Baustein des Konzepts der Metropole ist die städtische Straßenreinigung. Das teilt das Unternehmen Mobile Automation (MOBA) mit. Die Straßenreinigung werde im Auftrag der Stadt von der Firma Ferrovial durchgeführt. Die hat laut der Meldung mehr als 350 Fahrzeuge mit Technologien von MOBA ausgerüstet und könne so jedes Fahrzeug per GPS orten. Das erleichtere nicht nur das Flotten-Management. Die Vernetzung ermögliche auch einen reibungslosen Ablauf der Stadtreinigung. Stillstand und Umwege reduzieren sich. Über ein Audiosystem kann die Einsatzzentrale zudem mit jedem Fahrer direkt kommunizieren. Ein zusätzliches System sei nicht notwendig. „Damit sparen wir eine große Summe, die wir für ein Radiosystem auf Ultrakurzwelle hätten investieren müssen“, erklärt Carlos Martín, Director of Technology bei Ferrovial. „Und wir mussten auch nicht für jeden Fahrer ein Telefon anschaffen. Außerdem können nur noch geschäftliche Telefonate geführt werden, da nur die voreingestellten Nummern angewählt werden können.“ Wie das Unternehmen meldet, wurden rund 50 Fahrzeuge zusätzlich mit einem Kommunikationsrechner ausgerüstet, der die Eingabe von Vorfällen während des Einsatzes erlaubt. So etwa, wenn eine Straße nicht gereinigt werden kann, weil sie zugeparkt ist. Die Daten sendet der Rechner in Echtzeit an die internetbasierte MAWIS U2.0 Fleetmanagement-Software in der Ferrovial Zentrale. Die Daten kann der zuständige Mitarbeiter im Büro jederzeit einsehen und sich die Fahrzeugstandorte und Routen in einer digitalen Karte anzeigen lassen. Zusätzlich erfasst das MOBA System die eingehenden Signale der Sensoren, die den Arbeitszustand der Maschine erfassen. „Die Daten sind ein Arbeitsnachweis für uns“, kommentiert Martín. „Denn die Verträge mit der Stadt Madrid legen sehr genau unsere Pflichten fest. Damit können wir belegen, dass wir die Aufgabe vertragsgemäß erfüllen.“ Außerdem kann Ferrovial mit den Daten die gefahrenen Strecken und den Arbeitseinsatz jeder einzelnen Maschine auswerten und verbessern. Carlos Martín: „Wir sind mehr als zufrieden mit der Technologie. Wir setzten die Maschinen in der ganzen Stadt ein und die Positionserfassung und Kommunikation funktioniert überall problemlos, egal ob in engen Straßen mit hohen Gebäuden oder in weiten Alleen.“ Die MAWIS U2.0 Software von Ferrovial wird laut der Meldung mit der Smart-City-Platform Madrids verknüpft. So kann auch die Kommune die Daten nutzen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Drei verschiedene Screenshots der App

Regional-App: Das Fichtelgebirge entdecken

[14.08.2026] Was machen wir heute? Darauf hat die FichtelApp jetzt einige Antworten parat. Ihr neuer Tagesplaner stellt aus Ausflugszielen, Veranstaltungen und Einkehrmöglichkeiten Vorschläge für einen Tag im Fichtelgebirge zusammen – für Gäste ebenso wie für Einheimische. mehr...

Aachen: Krönungssaal erhält AR-Führung

[14.08.2026] Aachen entwickelt eine Augmented-Reality-Führung für den historischen Krönungssaal des Rathauses. Ab 2027 sollen Besucherinnen und Besucher mit AR-Brillen sieben Stationen der Stadt- und europäischen Geschichte erleben. mehr...

Kommune21 im Gespräch: Künzell berichtet über Erfahrungen

[12.08.2026] Wie läuft die Einführung neuer Software im Verwaltungsalltag tatsächlich ab? Im nächsten Webinar „Kommune21 im Gespräch“ berichten die Gemeinde Künzell und JCC Software über Erfahrungen, Schwierigkeiten und Erkenntnisse aus mehreren Digitalisierungsprojekten. mehr...

Screenshot aus einem der gebärdensprachvideos

Augsburg: Digitale Teilhabe ausgebaut

[07.08.2026] Im EU-geförderten Projekt DIWA 4.0 erweitert Augsburg schrittweise den barrierearmen Zugang zu städtischen Informationen. Nach Angeboten in Fremdsprachen und Leichter Sprache stehen auf der Website nun auch Videos in Deutscher Gebärdensprache bereit. mehr...

Databund/BMDS: Besserer Informationsfluss

[06.08.2026] Das BMDS und der Databund haben eine Initiative gestartet, die es ermöglichen soll, dass IT-Unternehmen früher über zentrale Digitalvorhaben des Bundes informiert werden. Gleichzeitig sollen sie ihre Erfahrungen künftig einfacher in die Planungen einbringen. mehr...

Hochwassergebiet, knapp über der Wasserfläche sieht man ein Verkehrsschild, im Hintergrund Bäume und eine Stadtsilhouette

Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen

[04.08.2026] Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen. mehr...

QR-Tafel im Bunten Garten in Mönchengladbach

Mönchengladbach: Smarte Parktour

[04.08.2026] Mit einer Web-App lässt sich eine beliebte Parkanlage in Mönchengladbach nun individuell entdecken. Die digitale Führung verbindet Natur, Geschichte und Wissenswertes mit den Möglichkeiten moderner Technologie. mehr...

Absperrband Feuerwehr dahinter verschwommen Feuerwehrfahrzeuge und Feuerwehreinsatzkräfte
bericht

Katastrophenmanagement: Im Ernstfall den Überblick behalten

[29.07.2026] Kommunen müssen sich heutzutage auf zahlreiche potenzielle Krisen vorbereiten. Doch wann ist eine Lage überhaupt eine Krise? Der KGSt-Lagecheck hilft Kommunen, die Situation einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten. Digital und notfalls auch ohne Strom. mehr...

William Schmitt leitet den kommunalen IT-Dienstleister Komm.ONE und folgt nun an der Spitze des Kontrollgremiums der govdigital auf Dieter Rehfeld.

Vitako: Neue Vorstandsspitze

[20.07.2026] Digitale Souveränität, KI, Registermodernisierung und knappe Kassen: Die kommunalen IT-Dienstleister stehen vor anspruchsvollen Jahren. Mit William Schmitt rückt nun der bisherige Stellvertreter an die Spitze ihres Bundesverbands Vitako. mehr...

Farbige Sprechblasen, die mit Linien verbunden sind

TSA: Satzungen und Ortsrecht digital verwalten

[20.07.2026] Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Pflege, Veröffentlichung und Bereitstellung von Satzungen und Rechtsvorschriften. Ein von TSA Public Services initiierter Erfahrungsaustausch soll dabei helfen, bewährte Ansätze kennenzulernen. mehr...

Mehrere Personen auf einem Gehweg, schauen auf ein Smartphone

Hamm: App ins Abenteuer Stadtgeschichte

[17.07.2026] App ins Abenteuer Stadtgeschichte: In der App „Heimat Hamm“ verschmelzen auf einem digitalen Stadtrundgang dank Augmented Reality (AR) Geschichte und Gegenwart. mehr...

Kampagnenmotiv von „125 Jahre Stuttgarter Amtsblatt“ in goldenem Design. Auf der rechten Seite sieht man Leseproben auf verschiedenen digitalen Endgeräten und der Printausgabe.

Stuttgart: Amtsblatt auch als E-Paper

[17.07.2026] Das Stuttgarter Amtsblatt informiert seit 125 Jahren über Kommunalpolitik, Verwaltung und Stadtleben. Nun erscheint das offizielle Bekanntmachungsorgan der Stadt auch als E-Paper mit Vorlesefunktion und Archiv. Die Printausgabe bleibt bestehen. mehr...

DLR-Drohne findet Menschen, die in Not geraten sind – hier im Übungsszenario


DLR: Neue Technik für den Katastrophenschutz

[16.07.2026] In einer groß angelegten Übung im Ahrtal haben 16 Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gezeigt, wie neue Technologien – etwa Drohnen oder robotische Systeme – die Prozesse im Katastrophenschutz stärken und verbessern können. mehr...

Eine Person arbeitet an einem Laptop. Über der Tastatur sind grafisch dargestellte digitale Benutzerprofile und Checklisten eingeblendet. Die Illustration symbolisiert die digitale Verwaltung von Nutzerdaten, Identitäten oder Registrierungsprozessen.

Kommune21 im Gespräch: Digitaler Wandel in Baden-Württemberg

[15.07.2026] Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Baden-Württemberg steht vor wichtigen Entscheidungen. Im Webinar „Kommune21 im Gespräch“ werden Roland Bernhard und William Schmitt am 21. Juli 2026 über die künftige Ausrichtung der Verwaltungsdigitalisierung, die Rolle von Komm.ONE und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen diskutieren. mehr...

Weißer Kopfhörer auf grauer Schreibtischplatte, mit Laptop

Podcast: Verwaltungsdigitalisierung zum Zuhören

[15.07.2026] Ein neuer Podcast des KDO-Tochterunternehmens Public Experts will Verwaltungsdigitalisierung verständlich erklären. In der ersten Folge geht es um die Registermodernisierung – ein Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf Verwaltung, Staat und Gesellschaft. mehr...