Freitag, 23. Januar 2026

BSIIT-Sicherheitskennzeichen für Zoom

[11.09.2024] Für zwei seiner Produkte hat der vielfach genutzte Videokonferenzdienst Zoom das IT-Sicherheitskennzeichen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten. Geprüft wurden unter anderem der Accountschutz, Rechenzentrumsbetrieb und das Update- und Schwachstellenmanagement.
Zwei Versionen der Videokonferenzlösung Zoom haben ein IT-Sicherheitskennzeichen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erhalten.

Zwei Versionen der Videokonferenzlösung Zoom haben ein IT-Sicherheitskennzeichen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik erhalten.

(Bildquelle: BSI/Zoom)

Der populäre Videokonferenzanbieter Zoom hat zwei IT-Sicherheitskennzeichen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten. Im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin hat der Anbieter die Kennzeichnung für die Dienste „Zoom Workplace Basic“ und „Zoom Workplace Pro“ von BSI-Vizepräsident Gerhard Schabhüser offiziell entgegengenommen, berichtet das BSI. „Wir gratulieren Zoom zur Erteilung zweier IT-Sicherheitskennzeichen. Der Videokonferenzdienste-Anbieter leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Transparenz bei der IT-Sicherheit von Videokonferenzdiensten und setzt ein klares Zeichen für die Branche, angemessene Sicherheitsanforderungen für Verbraucherinnen und Verbraucher umzusetzen“, sagte Schabhüser. Das IT-Sicherheitskennzeichen des BSI soll Verbraucherinnen und Verbrauchern dabei helfen, sich beim Kauf von vernetzten Geräten oder bei der Nutzung digitaler Dienste zu orientieren. Es signalisiert, dass ein Produkt grundlegende IT-Sicherheitsanforderungen erfüllt. Hersteller und Anbieter können das Kennzeichen aktuell für mobile Endgeräte, smarte Verbrauchergeräte, Breitbandrouter, E-Mail-Dienste und eben auch für Videokonferenzdienste beantragen. Maßgeblich für die Kennzeichnung von Videokonferenzdiensten ist die DIN SPEC 27008. Diese gibt Mindestanforderungen vor – etwa zu Accountschutz, Update- und Schwachstellenmanagement, Authentisierungsmechanismen, Transparenz, sicherem Rechenzentrumsbetrieb und weiteren Funktionen wie aktuellen Verschlüsselungstechnologien und Kontrolle während der Videokonferenz darüber, wer auf welche Weise zugeschaltet ist. Als erster Anbieter erhielt das Berliner Unternehmen OpenTalk im Juli 2024 das IT-Sicherheitskennzeichen für Videokonferenzdienste. Mit der Erteilung des IT-Sicherheitskennzeichens entspricht nun auch Zoom dem zunehmenden Informationssicherheitsbedürfnis vieler User. Auf der Produktinformationsseite des BSI haben Nutzende die Möglichkeit, aktuelle Informationen zu Updates, Sicherheitseigenschaften und zur Laufzeit des Kennzeichens abzurufen. Der Zugang erfolgt über den QR-Code auf dem Kennzeichen oder über die Website des BSI.





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