GüterslohKI-Potenzial für Baugenehmigung

v.l.: Fachbereichsleiter Jürgen Brüggemeier, André Kleemann vom Fachbereich Bauordnung und die stellvertretende Leiterin Olga Schumacher treiben den Digitalisierungsprozess im Fachbereich Bauordnung der Stadt Gütersloh voran.
(Bildquelle: Stadt Gütersloh)
Als Pilotkommune erprobt der Fachbereich Bauordnung der Stadt Gütersloh künftig neue Lösungen in seiner Fachanwendung. Ziel ist es laut der nordrhein-westfälischen Kommune, die Abläufe rund um Baugenehmigungen weiter zu beschleunigen, transparenter zu gestalten und durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zusätzliche Möglichkeiten zu nutzen.
Seit 1. April 2023 arbeitet die Bauaufsicht vollständig digital und hat damit sehr gute Erfahrungen gesammelt, so die Stadt. Nun starte die nächste Projektphase, in der das digitale Verfahren konsequent weiterentwickelt wird. „Stillstand ist Rückschritt“, betont Jürgen Brüggemeier, Leiter des Fachbereichs Bauordnung. „Wir wollen, dass die Menschen in Gütersloh ihre Anliegen rund ums Bauen noch einfacher, rechtssicherer und schneller erledigen können. Mit der digitalen Weiterentwicklung schaffen wir mehr Service, mehr Transparenz – und entlasten gleichzeitig unsere internen Abläufe.“
Den Auftakt der neuen Projektphase bildete ein praxisnaher Workshop: Mitarbeitende der Bauaufsicht entwickelten dort gemeinsam konkrete Ansätze zur Optimierung des digitalen Verfahrens. Hierbei gehe es erst einmal darum, verschiedene Grundlagenprüfungen, die immer wiederkehrend auftreten, zu automatisieren – zum Beispiel der Abgleich der Grundstücksangaben, die Prüfung der Bauvorlageberechtigung, die Vollständigkeit der eingereichten Bauvorlagen und im Weiteren dann auch die Zuordnung der Gebäudeklasse und die sich daraus ergebenden weiteren erforderlichen Bauvorlagen. Perspektivisch könnten dabei auch KI-gestützte Anwendungen genutzt werden – ein wichtiger Baustein, um Ressourcen in Zeiten von Fachkräftemangel und knappen kommunalen Haushalten effizienter einzusetzen.
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