Mittwoch, 30. September 2026

Geoportal FrankfurtKooperation schafft Mehrwert

[24.08.2021] In ihrem neuen Geoportal stellt die Stadt Frankfurt am Main Open-Data-Angebote und kostenfreie Karteninformationen zur Verfügung. Die Plattform basiert auf einer Open Source Software, die interkommunal gefördert, weiterentwickelt und finanziert wird.
Das Frankfurter Geoportal wartet mit kostenfreien Karteninformationen sowie Open-Data-Angeboten auf.

Das Frankfurter Geoportal wartet mit kostenfreien Karteninformationen sowie Open-Data-Angeboten auf.

(Bildquelle: Screenshot https://geoportal.frankfurt.de/karte/)

Die Stadt Frankfurt am Main bietet über ihre Website jetzt ein Geoportal an. Wie die hessische Mainmetropole mitteilt, ist die Plattform ein wesentlicher Baustein der städtischen Digitalisierungsstrategie und wartet mit kostenfreien Karteninformationen sowie Open-Data-Angeboten auf. Zu finden sind hier unter anderem eine intelligente Suchfunktion, Schrägluftbilder, 3D-Karten oder Klima- und Verkehrsdaten. Das Stadtvermessungsamt habe die Plattform entwickelt und betreibe sie federführend in Kooperation mit mehreren städtischen Ämtern. Mit dem Geoportal werde eine erste Komponente der neuen Geodateninfrastruktur Frankfurt am Main (GDI-FFM) sichtbar: Die Kooperation aller geodatenhaltenden Stellen der Stadtverwaltung mit Koordinierungsstelle beim Stadtvermessungsamt will Geodaten einfach nutzbar machen. Sie schaffe dazu die organisatorischen und technischen Grundlagen sowie die Geodateninfrastruktur mittels Geoportal, einem Geodatenkatalog und verschiedenen Web-Diensten als Teil des Digitalisierungs- und Reformprojekts der Stadtverwaltung. „Wir leisten mit dem neuen Geoportal Frankfurt also einen bedeutenden Beitrag in unserer Strategie, die Digitalisierung der Stadt Frankfurt voranzutreiben“, sagt Stadtrat Mike Josef, Dezernent für Planen und Wohnen. „Die GDI-FFM ist Teil dieser Strategie. Heute starten wir das neue und zukunftsweisende Kartensystem, das den Weg zu einer Smart City ebnet.“ Das Geoportal setzt außerdem technologische Standards auf interkommunaler Ebene, teilt die Stadt mit. Denn es basiere auf einer Open Source Software, die durch bislang 31 Partner der Implementierungspartnerschaft Masterportal (wir berichteten) gefördert, weiterentwickelt und finanziert wird. Sämtliche Neuerungen seien durch alle Partner nutzbar. Dies schaffe die Basis, um aktuelle und zukünftige Anforderungen der Bereiche Urban Data Plattform und Smart City zu erfüllen. „Als einer der fünf Gründungspartner dieser Implementierungspartnerschaft setzen wir künftig auf diese interkommunale Zusammenarbeit im Bereich des Einsatzes neuer Geoinformationstechnologien“, erklärt Lothar Hecker, kommissarischer Leiter des Stadtvermessungsamts. „Der Sharing-Gedanke und die Vernetzung mit Partnern, die gleiche oder ähnliche Aufgabenstellungen haben, waren unsere Hauptmotivation bei der Entwicklung des neuen Geoportals Frankfurt.“ Mit dem Geoportal sollen nicht nur die Frankfurter Ämter besser verknüpft werden. Auch soll den Bürgern ein besserer Service angeboten werden. Dazu trägt beispielsweise die Karte des Monats Juli bei: Sie listet die 32 historischen Brunnen der Stadt auf und weist Smartphone-Nutzern den Weg dorthin.





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