Mittwoch, 10. Juni 2026

OberpfalzLandschaft per App gestalten

[12.01.2022] Im Rahmen des jetzt angelaufenen Projekts „SmartLandADR“ entwickeln die OTH Amberg-Weiden und das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz die Augmented-Reality-App „Die Landentwickler“. Mit ihr sollen Bürgerinnen und Bürger die Planungsarbeit von Architekten verfolgen und sich aktiv an der Umgestaltung ihrer Umwelt beteiligen können.
Mit der App „Die Landentwickler“ können interessierte Bürger jetzt auch ein Augmented-Reality-Modell ihrer Umgebung in Händen halten – und diese mitgestalten.

Mit der App „Die Landentwickler“ können interessierte Bürger jetzt auch ein Augmented-Reality-Modell ihrer Umgebung in Händen halten – und diese mitgestalten.

v. l.: Professor Ulf Kreuziger von der OTH Amberg-Weiden; Bauoberrat Martin Stahr, Sachgebietsleiter im Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz; Stefan Wiendl.

(Bildquelle: OTH Amberg-Weiden)

Die Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden und das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz haben das Forschungsprojekt „SmartLand“ gestartet. Zu den Projektzielen gehört die Entwicklung einer mobilen App für Bürgerbeteiligungen in Verfahren der Ländlichen Entwicklung Bayerns. Dies gab die Hochschule in einer Pressemeldung bekannt. Mit der Augmented-Reality-Applikation soll sich etwa Landschaft per Smartphone von unterwegs umgestalten oder die Planungsarbeit von Architekten vom Wohnzimmertisch aus hautnah erleben lassen.
„Mit der App ‚Die Landentwickler‘ erleichtern wir es Bürgerinnen und Bürgern, sich aktiv an der smarten Landentwicklung und -planung zu beteiligen“, so Professor Ulf Kreuziger, Projektleiter an der OTH Amberg-Weiden. Dafür nutze die App georeferenzierende, das heißt lagemäßig exakte Augmented Reality sowie Diminished Reality (zusammen: ADR). „Diminished Reality ist sozusagen das Gegenteil von Augmented Reality, hier werden Objekte nicht virtuell hinzugefügt, sondern entfernt“, erläutert Professor Kreuziger. Das Projekt „SmartLandADR“ steht laut Pressetext somit ganz im Kurs der Zukunftsstrategie BAYERN DIGITAL sowie der Hightech Agenda Bayern und unterstreicht zugleich den Bottom-up-Ansatz der Verwaltung für Ländliche Entwicklung zur intensiven Beteiligung der Akteure vor Ort.
Als besonderes Highlight der App hebt der Pressetext die geplante Funktion „Werden Sie jetzt Gestalter und Entwickler!“ hervor. Über diese könnten Nutzerinnen und Nutzer sich vor Ort und in Echtzeit das neu zu gestaltende Areal oder Objekt mit Hilfe der Kamerafunktion des Smartphones auf dem Display anzeigen lassen, Distanz- und Flächenmessungen selbstständig durchführen, vorgegebene 3D-Modelle (beispielsweise Gebäude-, Vegetation-, Infrastruktur- oder Ausstattungselemente) einfügen und deren Größe den örtlichen Gegebenheiten anpassen. Außerdem könnten Arbeitsergebnisse direkt über Social Media oder weitere Kommunikationskanäle mit anderen Bürgerinnen und Bürgern, den Planerinnen und Planern, der kommunalen Verwaltung sowie den beteiligten Fachbehörden geteilt werden. In der App stünden zudem alle wichtigen Informationen zu den Zielen der Ländlichen Entwicklung im Freistaat Bayern oder zur Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen sowie Best-Practice-Beispiele zur Verfügung.
„In der ersten Projektstufe, die kürzlich startete, wollen wir es ermöglichen, die Detailplanungen der Architekten und Landschaftsplaner zu Gebäuden und Freiflächengestaltungen daheim auf dem Ess- oder Wohnzimmertisch erlebbar zu machen,“ sagt Professor Kreuziger und fügt an: „Die nächste Stufe ist dann der Einsatz in einem konkreten Projektgebiet.“
Das Projekt „SmartLandADR“ wird nach Angaben der OTH Amberg-Weiden mit Fördermitteln in Höhe von 172.500 Euro aus dem Programm zur Förderung der angewandten Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst gefördert.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...

screenshot Arnsberg engagiert

Portale: Arnsberg engagiert sich

[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...

Ausschnitt einer Computertastatur, auf der eine Taste rot eingefärbt ist und die Aufschrift Leichte Sprache trägt.

Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen

[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...

Screenshot_Website_Kreis_Viersen

Kreis Viersen: Website in neuem Layout

[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...

Ein Baum wächst aus einem Boden, bestehend aus leuchtenden Linien, heraus.

Difu: Portal für nachhaltige Kommunen

[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...

kreis Nienburg/weser_altes Amtshaus

Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services

[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...

hand mit Smartphone mit Augsburg-App vor Augsburger Rathaus

Augsburg: Alles in der App

[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...

Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...

Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

In Wollpulloverärmeln steckende Hände tippen an einem Laptop, der auf einem niedrigen Couchtisch steht. Die ganze s´Szene ist warm beleuchtet.

Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet

[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...

Screenshot der Startseite des Bürgerportals Maerker Brandenburg.

Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen

[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...