VitakoMehr Vertrauen in öffentliche IT-Dienstleister
Für mehr Vertrauen in die öffentlichen IT-Dienstleister und ihre Expertise rund um öffentliche IT-Strukturen plädiert Vitako, die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. Ein gemeinsames und effektives Vorgehen über mehrere Verwaltungsebenen hinweg kann nur durch ein souveränes Handeln im Auftrag der Politik erfolgen, heißt es von Vitako. Ein starkes Mandat sei die Grundlage für erfolgreiche Maßnahmen und Projekte zur übergreifenden Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung.
„Schenkt uns öffentlichen IT-Dienstleistern mehr Souveränität und auch Vertrauen“, erklärte Vitako-Vorstand Johann Bizer während einer Fachdiskussion beim Zukunftskongress-digital (16. Juni 2020). Es brauche ein starkes Mandat, das den IT-Dienstleistern gleichzeitig den Rücken stärke und in die Verantwortung nehme. Diese Aussage richtete Bizer laut Meldung von Vitako an die Bundestagsabgeordneten und Mitglieder des Ausschusses Digitale Agenda Manuel Höferlin und Falko Mohrs.
„Ich bin zuversichtlich, dass wir durch eine Form der Arbeitsteilung zu einer Entlastung kommen“, so Bizer weiter. Das Wichtigste dabei seien Transparenz und die Pflege eines offenen Kooperationsverhältnisses unter den öffentlichen Akteuren. So könnten Skaleneffekte erzielt und der Public Value zur vollen Entfaltung gebracht werden. Sobald die Themen allerdings politisch würden und jede Ebene und Gebietskörperschaft vorrangig auf eigene Erfolge schaue, werde es schwieriger, erklärte der Vitako-Vorstand.
Vitako-Geschäftsführer Ralf Resch betonte: „Die gemeinsame Digitalisierung der öffentlichen Hand darf nicht an der Grenze der eigenen Kommune, des Landes oder Ressorts Halt machen und die Zusammenarbeit behindern.“ Das Ziel, die Digitale Souveränität in der öffentlichen Verwaltung möglichst flächendeckend zu verbessern, sei nicht ohne Kooperationen und den Austausch etwa von Open Source Software zu erreichen. Durch die besondere Verantwortung für die Daseinsvorsorge brauchen gerade die kommunalen IT-Dienstleister Rückendeckung der Politik und freie Hand im Tagesgeschäft. So erklärte Resch: „Der sichere und vertrauensvolle IT-Betrieb ist genau das, was unsere Mitglieder können – das ist täglich sichtbar und wurde umso stärker in der Corona-Krise deutlich.“
Baden-Württemberg: Komm.ONE fordert neue Dynamik
[06.07.2026] Die Verwaltungsdigitalisierung in Baden-Württemberg soll deutlich an Tempo gewinnen. Im Mittelpunkt stehen eine engere Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen, verlässliche Finanzierungsmodelle sowie eine stärkere Rolle des kommunalen IT-Dienstleisters bei der Umsetzung zentraler Digitalisierungsprojekte. Auch eine langfristige Annäherung an die Landes-IT BITBW schließen die Verantwortlichen nicht aus. mehr...
Sachsen: Mittel für kommunale Digitalisierung
[06.07.2026] Sachsen plant im Doppelhaushalt 2027/2028 weitere Mittel für die Verwaltungsdigitalisierung ein. Neben dem Sächsischen Verwaltungsnetz und zentralen Landesportalen sollen auch Kommunen bei digitalen Diensten und internen Verfahren unterstützt werden. mehr...
Vitako: Der moderne Staat fängt in den Kommunen an
[02.07.2026] Die Staatsmodernisierung entscheidet sich nicht im Konzept, sondern in der kommunalen Umsetzung. Beim Politischen Abend von Vitako diskutierten Bundestagsabgeordnete und Fachleute, wie kommunale IT-Dienstleister, gemeinsame Standards und klare Governance die Verwaltungsdigitalisierung voranbringen können. mehr...
Deutscher Landkreistag: Landkreise als Innovationsräume
[25.06.2026] Digitale Modernisierung muss in der kommunalen Praxis ankommen: Der Deutsche Landkreistag dringt im Austausch mit Bundesdigitalminister Karsten Wildberger darauf, Landkreise bei zentralen Vorhaben der Staatsmodernisierung frühzeitig einzubinden. mehr...
Hamburg: Gemeinsam mehr erreichen
[24.06.2026] Seit Ende vergangenen Jahres ist Annika Busse neue Hamburg-CIO. Im Interview spricht sie über Mitarbeitermotivation, Ziele für Hamburgerinnen und Hamburger sowie die Verwaltung und darüber, woran sie am Ende ihrer Amtszeit gemessen werden möchte. mehr...
BMDS/Bayern: Kooperation zur flächendeckenden Digitalisierung
[23.06.2026] Im Rahmen einer Pilotkooperation wollen das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) und das Bayerische Staatsministerium für Digitales (StMD) bis Ende dieses Jahres in allen bayerischen Kommunen zentrale digitale Verwaltungsleistungen bereitstellen. Die Rolle des Generalunternehmers auf Ebene des Landes übernimmt die AKDB. mehr...
Thüringen: Wichtige Online-Dienste für alle Kommunen
[11.06.2026] Thüringen und der Bund wollen fünf Verwaltungsleistungen bis Ende März 2027 landesweit digital verfügbar machen. govdigital und KIV Thüringen sollen die Online-Dienste in den Thüringer Kommunen bis zur vollständigen Betriebsfähigkeit integrieren. mehr...
Niedersachsen: Im Maschinenraum der Verwaltungsdigitalisierung
[28.05.2026] Seit April unterstützt eine Taskforce niedersächsische Kommunen dabei, wichtige Verwaltungsleistungen online anzubinden. Die Beteiligten arbeiten eng zusammen, um technische, organisatorische und finanzielle Hürden für den Einsatz der Online-Dienste aus dem Weg zu räumen – mit Erfolg. mehr...
re:publica26: Vom Ankündigen zum Liefern
[21.05.2026] Auf der Digitalkonferenz re:publica26 zieht Bundesdigitalminister Karsten Wildberger eine Jahresbilanz und spricht sich resolut für mehr digitale Souveränität und Open Source aus. mehr...
Komm.ONE: Landesregierung strebt engere Zusammenarbeit an
[18.05.2026] Die neue Landesregierung in Baden-Württemberg will Landes-IT und kommunale IT künftig enger zusammenführen und ein gemeinsames Rechenzentrum aufbauen. Komm.ONE unterstützt die Pläne und sieht darin eine wichtige Grundlage für die weitere Digitalisierung der Verwaltung. mehr...
Ein Jahr BMDS: Gute Ansätze – zu wenig Verbindlichkeit
[07.05.2026] Ein Jahr nach dem Start des Digitalministeriums ziehen weitere Branchenverbände Bilanz. Die Open Source Business Alliance fordert mehr Verbindlichkeit bei Open Source und digitaler Souveränität, der BREKO verlässliche Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau. mehr...
DStGB: Umsteuern zur rein digitalen Verwaltung
[30.04.2026] Wie digitale Lösungen, Automatisierung und Künstliche Intelligenz zur Modernisierung des Staates beitragen und so für die dringend nötige Entlastung der Kommunen sorgen können, diskutierte der Ausschuss für Digitalisierung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds auf seiner Frühjahrstagung. mehr...
Vitako: Impulse für die Digitalisierung
[29.04.2026] Auf der Vitako-Mitgliederversammlung haben Deutschlands kommunale IT-Dienstleister zentrale Weichen für die Verwaltungsdigitalisierung gestellt. Im Fokus standen der Deutschland-Stack, die interföderale Marktentwicklung, das Zukunftsbild der kommunalen IT sowie Fragen der digitalen Souveränität. mehr...
Bitkom: Schulen erhalten Smart-School-Siegel
[24.04.2026] Bundesbildungsministerin Karin Prien hat in Berlin Schulen für herausragende digitale Bildungskonzepte ausgezeichnet. Der Wettbewerb des Branchenverbands Bitkom zeigt, wie sich digitale Innovationen im Unterricht erfolgreich umsetzen lassen und künftig stärker verbreitet werden sollen. mehr...
Mecklenburg-Vorpommern: Schub für die Registermodernisierung
[21.04.2026] Mecklenburg-Vorpommern hat bis zu 150 Millionen Euro für Registermodernisierung und Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit freigegeben. Land und Kommunen betonen die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit bei der Verwaltungsdigitalisierung. mehr...




















