Mittwoch, 1. Juli 2026

Rhein-Neckar-KreisMit paydirekt online bezahlen

[19.10.2017] Der Rhein-Neckar-Kreis ist der erste Landkreis in Baden-Württemberg, der im Rahmen der Lösung E-Payment.kiv neben den Verfahren PayPal, Kreditkarte und giropay auch die Online-Bezahlung über paydirekt ermöglicht.
Im Rhein-Neckar-Kreis sind Online-Bezahlungen jetzt auch via paydirekt möglich.

Im Rhein-Neckar-Kreis sind Online-Bezahlungen jetzt auch via paydirekt möglich.

(Bildquelle: (c) paydirekt)

Als erste kommunale Gebietskörperschaft in Baden-Württemberg bietet der Rhein-Neckar-Kreis im Rahmen der Lösung E-Payment.kiv das Verfahren paydirekt für die Online-Bezahlung von Konzertkarten und Ordnungswidrigkeiten an. paydirekt besitzt laut eigenen Angaben mit über 1.400 teilnehmenden deutschen Banken und Sparkassen bankenseitig eine fast vollständige Marktabdeckung. Wie die Kommunale Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) meldet, können die Bürger nach kostenloser Registrierung über ihr Online-Banking-Girokonto mit paydirekt bezahlen. Die Abwicklung sei einfach und mit wenigen Klicks erledigt. Mit der Eingliederung des Online-Services paydirekt stehen nun im Rhein-Neckar-Kreis die Verfahren PayPal, Kreditkarte und giropay zur Verfügung. Standardmäßig können Bürger mit giropay und Kreditkarte in den Online-Diensten bezahlen. Mit wenigen Mausklicks lässt sich auf diese Weise eine Personenstandsurkunde bestellen oder ein Express-Sperrmülltermin beantragen, meldet die KIVBF.
Die elektronische Bezahlplattform E-Payment.kiv lässt sich in die unterschiedlichsten IT-Fachverfahren einbinden. Neben der owi21-Online-Anhörung sind dies auf der Ebene der Gemeinde- oder Landkreisverwaltung beispielsweise die internetbasierte Kfz-Außerbetriebsetzung, die Bestellung einer Feinstaubplakette, die Ausstellung von Personenstandsurkunden oder die Bestellung eines aktuellen Mietspiegels, informiert die KIVBF. Zur Anbindung der Fachverfahren stellt die KIVBF eine Webservice-Schnittstelle zur Verfügung.
Mit PayPal wurde im Februar 2017 das derzeit am stärksten beanspruchte Bezahlverfahren auf der E-Payment.kiv-Plattform aktiviert. Seit September 2017 ermöglicht E-Payment.kiv die Bezahlung mit paydirekt. Die Städte Lörrach, Konstanz und Ettlingen seien nahezu gleichauf mit dem Rhein-Neckar-Kreis und haben ebenfalls paydirekt als Bezahlmöglichkeit in der Lösung dvv.Ordnungswidrigkeiten Online-Anhörung ergänzt.



Stichwörter: Payment, Rhein-Neckar-Kreis


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Payment
Eichenzell_Schlösschen
bericht

E-Payment: Wero in der Praxis

[30.06.2026] Immer mehr Kommunen setzen auf die europäische Bezahllösung Wero. Erste Praxis­erfahrungen aus Städten und Gemeinden zeigen, wie sich die Integration umsetzen lässt und welche Vorteile sich für die Verwaltung sowie Bürgerinnen und Bürger ergeben. mehr...

Ein junges Paar spielt mit Wasserball in einem Freibad
bericht

Kassenführung: Schnelles Kassieren

[26.06.2026] Kreditkarte, Apple Pay, PayPal und jetzt Wero – die elektronische Kassenführung muss sich auf neue Anbieter, aber auch gesetzliche Vorgaben einstellen. mehr...

S-Public-Services, Wero, komuna

Bayern: Wero über komuna

[03.06.2026] Kommunen in Bayern können ihr digitales Zahlungsangebot um die europäische Payment-Lösung Wero erweitern. Über den IT-Dienstleister komuna und die Payment-Plattform GiroCheckout von S-Public Services lässt sich die neue Zahlart in bestehende Online-Services integrieren. mehr...

Person mit Laptop auf dem Schoß; Aufsicht auf Torso, Arme, Hände und Oberschenkel

Minden: Mehr Dienste mit Direktzahlung

[29.05.2026] Die Stadt Minden baut das E-Payment in ihren Online-Diensten aus. Meldebescheinigungen, Urkundenbestellungen und Gebühren der Stadtbibliothek können online beantragt beziehungsweise bezahlt werden. Die Abwicklung läuft über ePayBL mit Kreditkarte oder PayPal. mehr...

Eine Person hält eine Kreditkarte in der Hand, mit der anderen Hand tippt sie auf einer Computertastatur.

Digitales Bezahlen: Transaktionen erreichen Spitzenwert

[18.05.2026] Die Nutzung von digitalen Bezahlmethoden bei Inanspruchnahme von Online-Verwaltungsservices hat 2025 mit mehr als 650.000 Transaktionen und einem Umsatz von über zehn Millionen Euro einen neuen Spitzenwert erreicht. mehr...

Das neue europäische Bazahlsystem Wero könnte auch in der Verwaltung eingesetzt werden.

St. Ingbert: Neue Bezahloption für Online-Verfahren

[27.04.2026] Die Stadt St. Ingbert erweitert ihr digitales Bezahlangebot: Für Online-Verfahren können Gebühren künftig auch über den europäischen Dienst Wero beglichen werden. Die Lösung verarbeitet Transaktionen innerhalb des EU-Rechtsraums und kommt ohne zusätzliche Registrierung aus. mehr...

Blick auf das Rathaus der Stadt Hanau.
bericht

Hanau: Digitale Souveränität beginnt beim Bezahlen

[26.03.2026] Als eine der ersten Kommunen in Deutschland hat die Stadt Hanau das europäische Bezahlverfahren Wero eingeführt. Das Pilotprojekt zeigt, wie Kommunen digitale Zahlungen nutzerfreundlich, sicher und unabhängig von außereuropäischen Anbietern umsetzen können. mehr...

Porträtaufnahme von Simon Herr und Peter Höcherl.

Eichenzell: Mit Wero bezahlen

[17.02.2026] Die Gemeinde Eichenzell gehört zu den ersten Kommunen, die das europäische Bezahlsystem Wero einführen. Während Bürgerinnen und Bürger Gebühren sicher über ihre Banking-App zahlen können, profitiert die Verwaltung von effizienten Prozessen. Möglich wird dies durch die Payment-Plattform GiroCheckout von S-Public Services. mehr...

Tübingen: Kassenautomat statt Bargeld

[02.02.2026] Mit je einem Kassenautomaten will Tübingen die Abwicklung von Zahlungsvorgängen im Bürgeramt Stadtmitte sowie im Ausländeramt digitalisieren. Die Automaten dienen vorrangig der Barzahlung, die hier eingenommenen Gebühren werden automatisch im städtischen Haushalt verbucht. mehr...

Stapel von Blanko-Bezahlkarten vor grauem Hintergrund

Hessen: Bezahlkarten-Schnittstelle für Kommunen

[09.01.2026] Hessische Kommunen können die Bezahlkarte für Asylbewerber mit geringem zusätzlichen Aufwand einführen. Eine landesseitig programmierte Schnittstelle ermöglicht den Anschluss kommunaler Fachverfahren an das bundesweite Bezahlkartensystem.Bis Ende Januar soll die Karte flächendeckend nutzbar sein. mehr...

Ein Kassenautomat für Bargeld, wie er in den Niederlanden bei Behörden angeboten wird.
bericht

Payment: Bargeld oder Karte?

[05.12.2025] Bargeld ist in deutschen Amtsstuben noch Alltag, während Nachbarländer bereits fast vollständig digital zahlen. Was Deutschland von den Niederlanden lernen kann – und warum der Wandel mehr ist als Technik. mehr...

Eine Person hält eine Kreditkarte in der Hand, mit der anderen Hand tippt sie auf einer Computertastatur.

Komm.ONE: SEPA-Mandat direkt online erteilen

[06.11.2025] IT-Dienstleister Komm.ONE hat gemeinsam mit den Unternehmen S-Public Services und cit die Online-SEPA-Lastschrift für baden-württembergische Kommunen eingeführt. Regelmäßige Gebühren oder Beträge können die Bürgerinnen und Bürger somit medienbruchfrei direkt im Antragsprozess begleichen. mehr...

Ein Mann hantiert lächelnd an seinem Smartphone.

GiroCheckout: Jetzt mit Apple Pay und Google Pay

[20.10.2025] Via GiroCheckout können öffentliche Verwaltungen nun auch Apple Pay und Google Pay für ihre Onlinedienste nutzen. Aufgrund ihrer Marktrelevanz hat S-Public Services die beiden Bezahlverfahren in die E-Payment-Lösung integriert. mehr...

Geldmünzen und Smartphone

AKDB/vobapay: Neue Bezahlmöglichkeit bei Onlinediensten

[03.09.2025] Durch eine Partnerschaft mit vobapay können Kunden der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) ihre Onlineservices um eine zusätzliche E-Payment-Auswahlmöglichkeit erweitern. mehr...

Aachen: Leuchtendes Vorbild im Modellprojekt.

Aachen: Nein zur Bezahlkarte

[04.06.2025] Aachen lehnt die landesweit geplante Bezahlkarte für Geflüchtete ab. Der Stadtrat beschloss, von der Opt-Out-Regelung der NRW-Landesverordnung Gebrauch zu machen. Bereits 2024 hatte sich die Stadt skeptisch gegenüber der Einführung geäußert. mehr...