Sonntag, 12. Juli 2026

WolfsburgMit KI Park die Zukunft im Blick

[30.06.2026] Die Stadt Wolfsburg und das KI-Innovationsnetzwerk KI Park haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Ziel ist es unter anderem, passende Anwendungsfelder zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in Wolfsburg zu identifizieren.
Ansicht von Wolfsburg, Autistadt Museum

In Kooperation mit dem Innovationsnetzwerk KI Park will die Stadt Wolfsburg den Grundstein für Zukunftsprojekte, Unternehmensansiedlungen und Forschung im Bereich KI legen.

(Bildquelle: kadrby/123rf.com)

Wolfsburg resilienter gestalten, den Innovationsstandort ausbauen und die wirtschaftliche Stärke diverser gestalten – das sind wesentliche Punkte, die sich die Stadt für die Zukunft auf die Fahne geschrieben hat. Als einen weiteren wichtigen Baustein zum Erreichen dieser Zielsetzung hat die Verwaltung jetzt ein Memorandum of Understanding (MoU) mit dem KI Park, einem europaweiten Innovationsnetzwerk für Künstliche Intelligenz, unterzeichnet.

Wie die Stadt mitteilt, identifiziert KI Park als neutrale Plattform für organisations- und sektorenübergreifende Zusammenarbeit relevante technologische Entwicklungen und KI-Trends, schafft Orientierung bei der Priorisierung von Themen und Use Cases, vernetzt passende Partner, Ressourcen und Kompetenzen und begleitet diese beim Aufbau eines nachhaltigen Netzwerks.

„Künstliche Intelligenz ist eine der wesentlichen Zukunftstechnologien mit Verwendungsmöglichkeiten in nahezu allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen. Mit unserer Kooperation wollen wir für Wolfsburg passende Anwendungsfelder identifizieren und gemeinsam den Grundstein für Zukunftsprojekte, Unternehmensansiedlungen und Forschung legen“, erklärt Oberbürgermeister Dennis Weilmann die Hintergründe. Das MoU zahle somit klar auf die von der Wolfsburger Verwaltung im Standortkonzept 2035+ identifizierten Handlungsfelder ein. 

„Mit dem KI Park haben wir ein Schwergewicht der KI-Branche an unserer Seite, dessen Expertise uns in zentralen Zukunftsfeldern wertvolle Unterstützung geben wird“, ergänzt Jens Hofschröer, Wirtschaftsdezernent und WMG-Geschäftsführer.

KI Park vernetzt europaweit rund 300 Organisationen aus Industrie, Mittelstand, Start-ups, Wissenschaft und öffentlichem Sektor. Ziel des Netzwerks ist es, Künstliche Intelligenz schneller in die praktische Anwendung zu bringen und Kooperationen zwischen relevanten Akteuren zu fördern.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz
Der Landrat des Märkischen Kreises, Ralf Schwarzkopf, schaut interessiert in einen Laptop

Märkischer Kreis: Hackathon zum KI-Einsatz

[09.07.2026] Im Märkischen Kreis soll Künstliche Intelligenz künftig vermehrt Routineaufgaben übernehmen und so die Abläufe in der Verwaltung beschleunigen. Im Rahmen eines Hackathons hat der Kreis jetzt für sechs praxisnahe Anwendungsfälle erste KI-Prompts entwickelt. mehr...

Nahaufnahme der Hände und Arme eines Mannes in einem Büro, der auf verschiedenen eingeblendeten IT-Icons in der Luft zeigt
bericht

KI-Governance: Rahmen für agentische Prozesse

[08.07.2026] KI-Agenten werden zunehmend Teil operativer Verwaltungsprozesse. Damit Automatisierung im öffentlichen Sektor kontrollierbar, vertrauenswürdig und rechtssicher bleibt, braucht es klare Rollen, nachvollziehbare Entscheidungswege, geregelte Datenzugriffe und tragfähige Governance. mehr...

mit punkten durchzogenes Gehirn vor Laptop-Bildschirm

Umfrage: Echtzeitdaten schaffen Vertrauen in die KI

[07.07.2026] Der Schutz sensibler Bürgerdaten durch einheitliche Sicherheits- und Zugriffskontrollen wird zum entscheidenden Fundament für vertrauenswürdige KI im öffentlichen Sektor. Herkömmliche Datenarchitekturen erweisen sich dabei für Agentische KI als zu träge. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Unternehmens Denodo Technologies. 
 mehr...

2 Männer vor Bildschirm, die einen Startknopf drücken_KI_Chatbot_INGO-gestartet

St. Ingbert: Chatbot INGO gestartet

[02.07.2026] Bürgerinnen und Bürger in St. Ingbert können sich künftig auch an Chatbot INGO wenden. Rückmeldungen aus der Nutzung fließen in die Optimierung des Angebots ein. mehr...

cit intelliForm KIM

cit: KI für Low-Code-Plattform

[02.07.2026] Mit cit intelliForm KIM hat Anbieter cit seine Low-Code-Plattform um eine KI-Komponente erweitert. Sie soll den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern erleichtern, die Effizienz der Verwaltung steigern und die digitale Souveränität stärken. mehr...

Eine Person tippt auf einer Computertastatur.

Axians Infoma: Intelligente Prozessautomatisierung

[01.07.2026] Klare Regeln und menschliche Kontrolle sollen den Einsatz neuer KI-Agenten in Infoma Online absichern. Die digitalen Assistenten übernehmen vorbereitende Arbeitsschritte in der kommunalen Sachbearbeitung; zunächst bei Stundungen, Amtshilfeersuchen sowie der Bearbeitung von Bankverbindungen und SEPA-Mandaten. mehr...

Smart CJM: KI-Lösungen integriert

[30.06.2026] Die KI-gestützten mehrsprachigen Voicebots von neuraflow und Zaitgeist werden jetzt in die Plattform Smart NexCX von Smart CJM eingebunden. Bürgerinnen und Bürger können damit Termine bei ihrer Kommune telefonisch rund um die Uhr buchen. mehr...

Gruppenbild

Kreis Borken: KI-Assistent für Pflegeanträge

[29.06.2026] Der Kreis Borken hat im Agentic AI Hub des BMDS einen KI-Assistenten für Anträge auf Hilfe zur Pflege erprobt. In ausgewählten Arbeitsschritten sank die Bearbeitungszeit nach Angaben des Kreises um bis zu 35 Prozent. Nun soll die Lösung in den Echtbetrieb gehen. mehr...

Bildschirm_Stühle_Abschluss_Agentic_AI_Hub

Agentic AI Hub: München erprobt KI

[25.06.2026] Im Rahmen des Agentic AI Hub wurde in München ein funktionsfähiger, KI-basierter Prototyp entwickelt, der die Bearbeitung von Anträgen im Bereich Einbürgerung und Ausländerrecht deutlich beschleunigt. mehr...

Komm.ONE: Hackathon zu KI-Lösungen

[25.06.2026] Studierende haben beim Hackathon #CodeTheState KI-Lösungen für Herausforderungen in Kommunen entwickelt. Die Ergebnisse zeigen, wie Städte, Gemeinden und Landkreise von neuen Ansätzen für Krisenschutz, Geodaten und digitale Verwaltungsprozesse profitieren könnten. mehr...

Luftaufnahme Stadt Trier

Trier/Mainz/Ludwigshafen/Koblenz: KI-Kooperation besiegelt

[24.06.2026] Damit nicht jede Verwaltung ihre eigenen Lösungen aufbauen muss, wollen die rheinland-pfälzischen Städte Mainz, Ludwigshafen, Trier und Koblenz bei der Entwicklung von KI-Anwendungen künftig eng zusammenarbeiten. mehr...

Montage mit Fiormenlogos und Laptop

Komm.ONE/neuraflow: KI-Ökosystem für Kommunen

[23.06.2026] Der IT-Dienstleister Komm.ONE und das GovTech-Unternehmen neuraflow bieten Kommunen in Baden-Württemberg ein KI-Ökosystem auf souveräner deutscher Cloud-Infrastruktur. Die Lösung soll Bürgerservice und interne Abläufe unterstützen und dabei Datenschutzvorgaben einhalten. mehr...

Fabasoft: Erweiterung um KI-Funktionen

[22.06.2026] Fabasoft Boards erweitert seine Plattform für digitales Sitzungsmanagement um neue KI-Funktionen. Die Software soll Verwaltungsräte und Führungsgremien bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Sitzungen entlasten und gleichzeitig hohe Anforderungen an Datenschutz und Compliance erfüllen. mehr...

Drei Männer vor einem Bildschirm_KI-Chatbot in Gütersloh vorgestellt

Gütersloh: Chatbot erweitert Service

[22.06.2026] Die Stadt Gütersloh hat ihr Serviceangebot für Bürgerinnen und Bürger um einen Chatbot erweitert. Der digitale Assistent gibt in mehr als 100 Sprachen barrierefrei Auskunft. Ein Avatar im Rathausfoyer soll den Service künftig erweitern. mehr...