Offene StandardsMünchen setzt Signale
Die für die Digitale Agenda zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes soll sich nach Wunsch des Münchner Oberbürgermeisters Christian Ude für eine verpflichtende Nutzung von offenen Standards in öffentlichen Einrichtungen der EU einsetzen. In einem Brief an die EU-Kommissarin schreibt Ude, eine europaweite Verpflichtung zum Gebrauch dieser Standards würde die Zusammenarbeit von Behörden in Europa erheblich vereinfachen und damit zur Arbeitserleichterung sowie zu Kosteneinsparungen beitragen. „Die ausschließliche Nutzung von offenen Standards ermöglicht es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Daten unabhängig von der erstellenden Software für die Zukunft zu sichern und auszutauschen“, so Ude. Darüber hinaus erlaube der Einsatz von quelloffener Software den Aufbau einer innovativen und sicheren IT-Infrastruktur, um nachhaltig Zugriff auf viele Anwendungen zu haben. Die bayerische Landeshauptstadt München gehe diese Weg bereits. Derzeit sind nach Angaben der Stadtverwaltung bereits rund 8.800 von 12.000 PC-Arbeitsplätzen auf den LiMux Client migriert. Im Jahr 2013 würden die gesamte IT-Infrastruktur sowie sämtliche Anwendungen und die Bürokommunikation auf offene Standards und Open Source Software umgestellt sein.
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[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...
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