Mittwoch, 8. April 2026

GeoportaleNeue Lösung von krz und Detmold

[17.06.2020] Die Stadt Detmold und das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) entwickeln eine neue Geoportal-Lösung, die Open Source Software einbezieht und auch anderen Kommunen zur Verfügung stehen soll.

Ein neues Geoportal errichten die Stadt Detmold und das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz). Entstehen soll laut krz eine am Markt konkurrenzfähige Lösung, die konzeptionell auf einer Open Source Software basiert und auf andere Kommunen übertragen werden kann. Dazu bündeln Stadt und krz nicht nur die bewährten Features aus ihren Altverfahren, sondern werden auch den intensiveren Einsatz des QGIS-Web-Client 2 (QWC2) als Desktop-GIS in Verwaltungen forcieren. Insbesondere die Anforderungen kleiner und mittlerer Kommunen sollen so berücksichtigt werden.
Das bislang von der Stadt Detmold angebotene Geoportal wird zum einen für interne Zwecke genutzt, indem es Verwaltungsmitarbeitern Zugriff auf eigene sowie fachspezifische Themen aller Fachbereiche der Stadtverwaltung und die Geodienste externer Anbieter gewährt. Zum anderen dient es als öffentliche Internet-Auskunft für Bürger, Wirtschaft und Wissenschaft. Das krz wiederum bietet seit Jahren webbasierte Lösungen für digitale Karten und Geo-Informationen an. Die angeschlossenen Institutionen greifen hier auf eine bestehende Geo-IT zu, auf Cloud-Services in den Bereichen Infrastrukturen, Plattformen, Datenbanken und Software.
In dem neuen Portal sollen die Dienstleistungen und Services der Lösungen von Detmold und krz gebündelt und ausgebaut werden. Durch die Integration des QGIS-Servers können die mit QGIS erstellten Projekte laut krz zudem komfortabel im Web-Client QWC2 eins zu eins dargestellt und im Geoportal veröffentlicht werden. Die Verwendung von QWC2 auf mobilen Geräten sei selbstverständlich möglich, sodass die Lösung auch im Außendienst verwendet werden kann. Darüber hinaus können Daten, die in QGIS erstellt werden, online oder offline mit der für Android-Geräte entwickelten App QField weiterverarbeitet werden.
Das krz werde die in Detmold entstehende neue Gesamtumgebung als kommunales Geo-Informationssystem als Dienstleistung in der Cloud anbieten und somit ein gewohntes Höchstmaß an Sicherheit und Performance bieten.
Wie der kommunale IT-Dienstleister ankündigt, will die Projektgruppe das neue Portal Anfang 2021 bei der Stadt Detmold in Betrieb nehmen. Ein erster Prototyp sei bereits auf dem Anwendertreffen QGIS-DE 2019 in Detmold präsentiert worden. Interessenten stehe die Projektgruppe für weitere Auskünfte zur Verfügung.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Geodaten-Management
Messfahrzeug mit Kameras und Laserscanner

Augsburg: Straßenraum in 3D

[07.04.2026] 
Das Augsburger Stadtgebiet wird derzeit von einem speziell ausgerüsteten Messfahrzeug abgefahren. Aus den dabei erfassten Daten soll ein digitales Abbild des öffentlichen Raums entstehen. mehr...

eine Reihe von Personen steht vor einer Wand

Mainz: WebGIS wird modernisiert

[26.03.2026] Die Stadt Mainz hat jetzt den Startschuss für die grundlegende Modernisierung ihrer Geodatenplattform gegeben. Mit dem Projekt wird das bestehende WebGIS an aktuelle technische Anforderungen angepasst. mehr...

Screenshot des Sozial-Dashboards.

Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt

[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuern. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...

Screenshot digitaler Zwilling Rhein-kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt

[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...

Screenshot aus der WebGIS-Anwendung, in der Mitte eine in Gelb und Blau gehaltene Luftaufnahme eines Siedlungsgebiets, rechts und links Panels mit Eintellungen und Legende.

Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI

[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...

Blick auf das Landratsamt Dingolfing-Landau von oben.

Kreis Dingolfing-Landau: Erfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen

[23.02.2026] Der Kreis Dingolfing-Landau hat mit seinen Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Geo-Informationssystem (GIS) geschaffen. Die bayerischen Kommunen sind dafür auf das webbasierte RIWA GIS-Zentrum (RGZ) umgestiegen. Dabei sorgten individuell konfigurierte Starterpakete für eine reibungslose Einführung in den Verwaltungen. mehr...

Screenshot einer Stadtansicht von Mosbach in NOKmaps.

Neckar-Odenwald-Kreis: Neues Bürger-GIS NOKmaps

[20.02.2026] Unter NOKmaps bietet der Neckar-Odenwald-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Geo-Informationssystem an. Sie finden hier unter anderem vorbereitete interaktive Karten zu unterschiedlichen Themen, dreidimensionale Ansichten und Auswertungswerkzeuge, die sie kostenfrei nutzen können. mehr...

Screenshot Digitaler Zwilling Haar

Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert

[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...

3D-Stadtmodell der Stadt Weinheim

Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell

[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...

Screenshot des Calwer GIS-Portals.

Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin

[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...

Screenshot des Wiesbadener Baustellenmelders.

Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick

[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...

Braunschweig, städtischer Platz mit historischen Bauten aus der Froschperspektive

Braunschweig: Warum heißt die Straße so?

[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...

3D-Modell zeigt Darmstadt aus der Vogelperspektive.

Darmstadt 3D: Grundgerüst für Urbanen Zwilling

[16.12.2025] Von Darmstadt gibt es jetzt ein maßstabsgetreues dreidimensionales Modell mit hoher Detailtiefe. In der browserbasierten Anwendung lassen sich beispielsweise Entfernungen und Flächen messen, Schattenwürfe simulieren oder Sichtbarkeiten analysieren. Perspektivisch bildet sie das Grundgerüst für einen Urbanen Digitalen Zwilling. mehr...

Screenshot vom Digitalen Zwilling der Stadt Karlsruhe.

Karlsruhe: Digitaler Klimazwilling

[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt.  mehr...

Drohnenvermessung des Ruderatshofener Gemeindegebiets Apfeltrang.

Ruderatshofen: Drohnenvermessung für Hochwasserschutz

[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...