Sonntag, 24. Mai 2026

GeoportaleNeue Lösung von krz und Detmold

[17.06.2020] Die Stadt Detmold und das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) entwickeln eine neue Geoportal-Lösung, die Open Source Software einbezieht und auch anderen Kommunen zur Verfügung stehen soll.

Ein neues Geoportal errichten die Stadt Detmold und das Kommunale Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz). Entstehen soll laut krz eine am Markt konkurrenzfähige Lösung, die konzeptionell auf einer Open Source Software basiert und auf andere Kommunen übertragen werden kann. Dazu bündeln Stadt und krz nicht nur die bewährten Features aus ihren Altverfahren, sondern werden auch den intensiveren Einsatz des QGIS-Web-Client 2 (QWC2) als Desktop-GIS in Verwaltungen forcieren. Insbesondere die Anforderungen kleiner und mittlerer Kommunen sollen so berücksichtigt werden.
Das bislang von der Stadt Detmold angebotene Geoportal wird zum einen für interne Zwecke genutzt, indem es Verwaltungsmitarbeitern Zugriff auf eigene sowie fachspezifische Themen aller Fachbereiche der Stadtverwaltung und die Geodienste externer Anbieter gewährt. Zum anderen dient es als öffentliche Internet-Auskunft für Bürger, Wirtschaft und Wissenschaft. Das krz wiederum bietet seit Jahren webbasierte Lösungen für digitale Karten und Geo-Informationen an. Die angeschlossenen Institutionen greifen hier auf eine bestehende Geo-IT zu, auf Cloud-Services in den Bereichen Infrastrukturen, Plattformen, Datenbanken und Software.
In dem neuen Portal sollen die Dienstleistungen und Services der Lösungen von Detmold und krz gebündelt und ausgebaut werden. Durch die Integration des QGIS-Servers können die mit QGIS erstellten Projekte laut krz zudem komfortabel im Web-Client QWC2 eins zu eins dargestellt und im Geoportal veröffentlicht werden. Die Verwendung von QWC2 auf mobilen Geräten sei selbstverständlich möglich, sodass die Lösung auch im Außendienst verwendet werden kann. Darüber hinaus können Daten, die in QGIS erstellt werden, online oder offline mit der für Android-Geräte entwickelten App QField weiterverarbeitet werden.
Das krz werde die in Detmold entstehende neue Gesamtumgebung als kommunales Geo-Informationssystem als Dienstleistung in der Cloud anbieten und somit ein gewohntes Höchstmaß an Sicherheit und Performance bieten.
Wie der kommunale IT-Dienstleister ankündigt, will die Projektgruppe das neue Portal Anfang 2021 bei der Stadt Detmold in Betrieb nehmen. Ein erster Prototyp sei bereits auf dem Anwendertreffen QGIS-DE 2019 in Detmold präsentiert worden. Interessenten stehe die Projektgruppe für weitere Auskünfte zur Verfügung.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Geodaten-Management
Screen geologischer Lehrpfad Bonn

Bonn: Lehrpfad als digitales Erlebnis

[22.05.2026] 
Die Stadt Bonn will den geologischen Lehr- und Wanderpfad in den Stadtbezirken Bad Godesberg und Bonn künftig als erweitertes digitales Informationsangebot fortführen.
 mehr...

Schwerin: Geoportal erneuert

[20.05.2026] Ihr Geoportal hat die Stadt Schwerin technisch komplett erneuert und auf das Open-Source-System Masterportal 3.0 umgestellt. Die Plattform bündelt Geodaten von Bebauungsplänen bis zu Luftbildern und soll Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern schnelleren mobilen Zugriff auf raumbezogene Informationen bieten. mehr...

Screenshot von RIWANEXIS

GIS: RIWA integriert KI-gestützte Suche

[20.05.2026] Kommunale Geodaten per natürlicher Sprache durchsuchen – ohne komplexe GIS-Abfragen oder spezielles Fachwissen: Mit RIWANEXIS stellt RIWA eine neue KI-Lösung vor, die den Zugang zu kommunalen Geo-Informationssystemen grundlegend vereinfacht. mehr...

Hand mit einem Smartphone auf dem die interaktive Denkmalkarte zu sehen ist vor Lübecks Altstadt

Lübeck: Denkmäler interaktiv erleben

[15.05.2026] Eine neue interaktive Denkmalkarte eröffnet neue Perspektiven auf Lübecks Baukultur. Dabei rücken neben weltbekannten Wahrzeichen auch Zeugnisse des 20. und 21. Jahrhunderts in den Fokus. mehr...

eine Zeichnung zeigt eine überflutete Straße bei Regen und viele menschen, die mit Schirm unterwegs sind

Berlin: Hochwasser im Blick

[13.05.2026] Zu Beginn der Starkregenzeit startet in Berlin jetzt ein neues digitales Informationstool zum Umgang mit Starkregen und Flusshochwasser. Es zeigt adressgenau, ob Orte potenziell betroffen sind. 
 mehr...

RIWA/RealityMaps: Mehr Datentiefe für Planung und Klima

[07.05.2026] Der GIS-Anbieter RIWA und der Geodatenspezialist RealityMaps kooperieren, um hochauflösende 3D-Geodaten und KI-Analysen stärker in kommunale Fachverfahren zu bringen. Spezielle Befliegungen liefern eine umfassende Datengrundlage für kommunale Prozesse und Entscheidungen. mehr...

Messfahrzeug mit Kameras und Laserscanner

Augsburg: Straßenraum in 3D

[07.04.2026] 
Das Augsburger Stadtgebiet wird derzeit von einem speziell ausgerüsteten Messfahrzeug abgefahren. Aus den dabei erfassten Daten soll ein digitales Abbild des öffentlichen Raums entstehen. mehr...

eine Reihe von Personen steht vor einer Wand

Mainz: WebGIS wird modernisiert

[26.03.2026] Die Stadt Mainz hat jetzt den Startschuss für die grundlegende Modernisierung ihrer Geodatenplattform gegeben. Mit dem Projekt wird das bestehende WebGIS an aktuelle technische Anforderungen angepasst. mehr...

Screenshot des Sozial-Dashboards.

Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt

[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuern. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...

Screenshot digitaler Zwilling Rhein-kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt

[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...

Screenshot aus der WebGIS-Anwendung, in der Mitte eine in Gelb und Blau gehaltene Luftaufnahme eines Siedlungsgebiets, rechts und links Panels mit Eintellungen und Legende.

Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI

[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...

Blick auf das Landratsamt Dingolfing-Landau von oben.

Kreis Dingolfing-Landau: Erfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen

[23.02.2026] Der Kreis Dingolfing-Landau hat mit seinen Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Geo-Informationssystem (GIS) geschaffen. Die bayerischen Kommunen sind dafür auf das webbasierte RIWA GIS-Zentrum (RGZ) umgestiegen. Dabei sorgten individuell konfigurierte Starterpakete für eine reibungslose Einführung in den Verwaltungen. mehr...

Screenshot einer Stadtansicht von Mosbach in NOKmaps.

Neckar-Odenwald-Kreis: Neues Bürger-GIS NOKmaps

[20.02.2026] Unter NOKmaps bietet der Neckar-Odenwald-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Geo-Informationssystem an. Sie finden hier unter anderem vorbereitete interaktive Karten zu unterschiedlichen Themen, dreidimensionale Ansichten und Auswertungswerkzeuge, die sie kostenfrei nutzen können. mehr...

Screenshot Digitaler Zwilling Haar

Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert

[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...

3D-Stadtmodell der Stadt Weinheim

Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell

[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...