GüterslohOpen-Data-Portal ist online

Thorsten Schmidthuis, Leiter des Fachbereichs Digitalisierung und Geoinformation (l). und Claudius Gouders, Abteilungsleiter Geoinformation, präsentieren das neue Open-Data-Portal der Stadt Gütersloh.
(Bildquelle: Stadt Gütersloh)
Das Open-Data-Portal der Stadt Gütersloh ist jetzt online. Dort stellt die Stadt 24 Datensätze aus verschiedensten Bereichen wie Bildung, Gesundheit oder Infrastruktur zur Verfügung. Wer wissen möchte, wie sich die Einwohnerzahl in Gütersloh seit 1986 entwickelt hat oder wo sich die Standorte der Trinkwassernotversorgung befinden, findet die Antworten im neuen Portal. Wie die Stadt erklärt, sollen Datensätze zu weiteren Themen folgen. Bei den Datensätzen handelt es sich um unbearbeitete und nicht schutzwürdige Daten. Personenbezogene Daten werden nicht veröffentlicht. Interessierte können die Daten einsehen, nach Kategorien filtern und bei Bedarf herunterladen, um anschließend damit zu arbeiten. Das Portal richte sich an die Verwaltung, aber auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Stadt erhofft sich von dem Angebot einen besseren Informationsaustausch, eine leichteren Datenbeschaffung, mehr Teilhabe sowie Impulse für neue Geschäftsmodelle und Innovationen.
Vorarbeit aus Köln
Die Daten stehen in verschiedenen Formaten wie JSON oder CSV zu Verfügung, sodass eine Weiterverarbeitung leichter möglich ist. Unter dem Navigationspunkt Anwendungen listet das Portal Apps und Anwendungen, die sich bereits aus den offenen Daten bedienen – derzeit das Geoportal und das Portal für Bebauungspläne. Die Stadt würde aber auch gerne Drittprojekte, welche die Daten nutzen, in ihrem Portal vorstellen.
Die technische Grundlage des Gütersloher Portals ist eine bewährte Portalarchitektur, welche die Stadt Köln seit 2015 interessierten Kommunen zur Verfügung stellt (wir berichteten). Damit sei kein Eigenbetrieb mit einem personalintensiven Programmierungsaufwand erforderlich, sodass es sich auch um eine kosteneffiziente Lösung handelt.
Gütersloh sieht die Bereitstellung der offenen Daten auch als wichtiges Element der Smart City. Die ersten Schritte auf diesem Weg sei die Stadt mit dem E-Government-Programm Digitaler Aufbruch (wir berichteten) sowie der Teilnahme am Bundesförderprogramm Smart Cities (wir berichteten) gegangen. Mit dem Open-Data-Portal sei jetzt ein weiterer Meilenstein erreicht.
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