Sonntag, 11. Januar 2026

WolfsburgRettungsmobilität mit 5G optimieren

[23.06.2022] Die Stadt Wolfsburg und das Magdeburger Institut für Automation und Kommunikation wollen gemeinsam im Reallabor erproben, inwieweit die Rettungsmobilität von der Nutzung der 5G-Technologie profitieren kann. Das Projekt wird vom BMDV im 5G-Innovationsprogramm gefördert.
Ein Reallabor soll Bedarf und Einsatzmöglichkeiten von 5G im Kontext einer Smart City in der Region Braunschweig-Wolfsburg erforschen.

Ein Reallabor soll Bedarf und Einsatzmöglichkeiten von 5G im Kontext einer Smart City in der Region Braunschweig-Wolfsburg erforschen.

v.l.: Sascha Hemmen, Stadt Wolfsburg; Ulrich Jumar, Dennis Weilmann und Sascha Knake-Langhorst, DLR

(Bildquelle: Stadt Wolfsburg)

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wird das Institut für Automation und Kommunikation (ifak) aus Magdeburg in Zusammenarbeit mit der Stadt Wolfsburg Anwendungen für die Rettungsmobilität unter Verwendung des 5G-Mobilfunkstandards entwickeln und im realen Praxisbetrieb erproben. Ein entsprechender Gestattungsvertrag wurde nun zwischen dem ifak und der Stadt Wolfsburg geschlossen. Wie die Kommune mitteilt, fiel mit der Unterzeichnung auch der Startschuss für die Umsetzungsphase.
Das Reallabor soll den praxisnahen Bedarf und die Einsatzmöglichkeiten von 5G als Schlüsseltechnologie im Kontext einer Smart City in der Region Braunschweig-Wolfsburg erforschen. Ziel ist es, durch eine intelligente Schaltung von Ampelanlagen und mithilfe eines optimierten Navigationsdienstes die Einsatzfahrten von Feuerwehr und Rettungsdiensten zu beschleunigen. Hierzu werden Fahrzeuge der Feuerwehr Wolfsburg mit intelligenten so genannten Onboard-Units auf 5G-Basis ausgestattet. Außerdem werden die Verkehrsrechner der Stadt für die Schaltung der Ampelanlagen zur Bevorrechtigung von Sondereinsatzfahrzeugen ertüchtigt. Die aktuelle 5G-Technik ermögliche dabei nicht nur die Datenübertragung mit sehr geringer Verzögerung, sondern gewährleiste auch die sichere Übermittlung hochpriorisierter Daten. Das ist bei einer drohenden Überlastung des Mobilfunknetzes, wie sie beispielsweise in Krisensituationen auftreten könnte, besonders wichtig.
Das Projekt soll im Juli auf der DigiWeek 2022 in Wolfsburg vorgestellt werden. Die Arbeiten in Wolfsburg sind laut der Pressemeldung Teil des aus insgesamt zwölf Projekten bestehenden Gesamtvorhabens, das sich auf die Region Braunschweig-Wolfsburg erstreckt und die Erprobung von 5G-Anwendungen aus den Bereichen Mobilität, Gesundheit und Bau umfasst. Begleitet werden die Arbeiten von technologieorientierten Querschnittsaktivitäten. Das Forschungsprojekt 5G-Reallabor wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) im Rahmen des 5G-Innovationsprogramms gefördert. Die Laufzeit, die im Dezember 2019 begann, umfasst drei Jahre und hat ein Fördervolumen von zwölf Millionen Euro.





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