Dienstag, 24. März 2026

BonnVorbildlicher Service

[10.03.2022] Unter 32 deutschen Großstädten, die das IT- und Tech-Magazin c’t zum Stand der Digitalisierung von wichtigen Dienstleistungen befragt hat, zählt Bonn bundesweit zu den Vorreitern.
Die Stadt Bonn zählt laut dem Fachmagazin c't zu den Vorreitern bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen.

Die Stadt Bonn zählt laut dem Fachmagazin c't zu den Vorreitern bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen.

(Bildquelle: rclassenlayouts/123rf.com)

Einer Umfrage des IT- und Tech-Magazins c’t zufolge zählt die Stadt Bonn neben Nürnberg und Bremen bundesweit zu den Vorreitern bei der Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen. Insgesamt wurden 32 deutsche Großstädte hierzu befragt. Wie die Stadt Bonn berichtet, hat das Fachmagazin für seine aktuelle Ausgabe 6/22 eine Liste kommunaler Leistungen erstellt, die für Bürgerinnen und Bürger besonders relevant sind und oft nachgefragt werden. Von den 13 Dienstleistungen, die in den Vergleich einflossen, könnten in Bonn zehn online abgewickelt werden. Dazu zählten die Kfz-Zulassung, die Beantragung eines Bewohnerparkausweises sowie eines Schwerbehindertenparkausweises, die Anforderung einer Geburtsurkunde, die Hundesteueranmeldung, die Gewerbean-, -um- und -abmeldung, der Antrag auf Wohngeld, die Vormerkung für Kindertagesbetreuung, der Antrag auf einen Bibliotheksausweis sowie der Antrag auf einen neuen Abfallbehälter. Eine elfte Dienstleistung, der Online-Bauantrag, sei aktuell in Vorbereitung.

Neues Bild der modernen Verwaltung

Oberbürgermeisterin Katja Dörner erläutert: „Die Digitalisierung ist eines unserer vier strategischen Schwerpunktthemen in Bonn. Das gute Ergebnis bestärkt uns auf unserem eingeschlagenen Weg.“ Laut der städtischen Presseinformation hat Bonn bereits beim Smart City Index 2021, dem Digital-Ranking der deutschen Großstädte von Bitkom Research, im Themenbereich Verwaltung den fünften Rang erreicht und dabei insbesondere mit den Online-Dienstleistungen und dem Serviceportal gepunktet.
Stadtdirektor Wolfgang Fuchs sagt: „Wir werden das digitale Dienstleistungsangebot sukzessive weiter ausbauen. Der Fortschritt, den wir als Verwaltung bei der Zahl und der Qualität von Online-Services erzielen, kommt unmittelbar den Bonnerinnen und Bonnern zugute. Jede Erleichterung prägt dabei ein neues Bild der modernen Verwaltung.“
Im Serviceportal können nach Angaben der Stadt Bonn aktuell rund 30 Dienstleistungen online genutzt werden. Über die bereits genannten Anliegen hinaus sei es Bürgerinnen und Bürgern möglich, Papierführerscheine umzutauschen, Halterauskünfte, Feinstaubplaketten, Meldebescheinigungen, Übermittlungssperren sowie Genehmigungen für Straßenfeste zu beantragen oder sich zur Fischer- oder Jagdprüfung anzumelden.

Einbindung in Servicekonto.NRW erleichtert Handhabung

Positiv bewertet habe das Fachmagazin c’t auch die Tatsache, dass Bonn zu den Kommunen zählt, die in die digitalen Prozesse ein vom Land betriebenes Nutzerkonto eingebunden haben. Dies habe den Vorteil, dass Antragstellende persönliche Daten nicht jedes Mal neu eingeben müssen. Um die Online-Dienstleistungen des städtischen Portals nutzen zu können, sei die Anmeldung beim Servicekonto.NRW erforderlich. Mit dem dort einmalig eingerichteten Nutzungskonto hätten Bürgerinnen und Bürger nicht nur Zugang zum Serviceportal der Stadt Bonn, sondern zu allen Online-Anwendungen des Landes und der Kommunen in Nordrhein-Westfalen.
Eine Übersicht aller im Serviceportal angebotenen Dienstleistungen gebe es im Portal in den Themenkacheln oder dem Reiter „Dienstleistungen A-Z“. Über das Formular „Feedback zum Serviceportal“ könnten die Bonnerinnen und Bonner der Stadtverwaltung zudem Rückmeldungen zum Serviceportal übermitteln.
Derzeit biete die Stadt Bonn insgesamt 150 Online-Serviceleistungen an, die nach und nach in das Serviceportal integriert werden. Der Umsetzungsaufwand bestehe vor allem darin, dass neben der reinen Darstellung eines Online-Angebots auch Prozesse innerhalb der Verwaltung organisatorisch so weiterentwickelt werden müssen, dass sie vollständig digital ablaufen.





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