NürnbergWeiterentwicklung der IT-Strategie
Der Nürnberger Stadtrat hat jetzt beschlossen, die IT-Strategie an den Schulen weiterzuentwickeln. Wie die Stadt Nürnberg berichtet, bedeutet dies einen verstetigten Regelbetrieb und eine Fortschreibung der IT-Strategie. So solle die Schul-IT auch weiterhin pädagogische und technologische Entwicklungen verfolgen und bei Bedarf erforderliche Konzepte erarbeiten. Außerdem sollen Finanzierungsmöglichkeiten für die Mehrbedarfe gefunden werden.
Schulreferentin Cornelia Trinkl erläutert hierzu: „Das ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer Schullandschaft, die den Anforderungen an zeitgemäßes digitales und hybrides Lernen gerecht wird. Bei allen Belastungen durch Corona haben wir hier einen riesigen Schritt gemacht.“
Laut Aussage der Stadt Nürnberg arbeitet das Referat für Schule und Sport mit weiteren Dienststellen bereits seit 2017 an der Umsetzung des damals verabschiedeten Stadtratsbeschlusses der IT-Strategie „Lernen und Lehren an städtischen und staatlichen Schulen in Nürnberg im digitalen Zeitalter“. Somit sei bereits vor einigen Jahren der Grundstein für einen modernen und zeitgemäßen Unterricht gelegt worden. Durch die technische Ausstattung und Vernetzung sowie der kostenfreien Bereitstellung von Microsoft 365 für knapp 55.000 Nutzerinnen und Nutzer an den Nürnberger Schulen habe nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie zügig auf einen digitalen Unterricht umgestellt werden können. Inzwischen stehen knapp 10.000 iPads als Leihgeräte für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung. Alle beschlossenen Maßnahmen der IT-Strategie laufen seit 2018 nahezu termingerecht, sodass bereits vieles habe umgesetzt werden können, wie zum Beispiel der konsequente Ausbau von Breitband-Anbindung oder Inhouse-Vernetzung. Darüber hinaus haben zahlreiche und umfassende Fortbildungsmaßnahmen im Bereich Medienbildung für städtische und staatliche Lehrkräfte stattgefunden.
Aktuell werde die Beschaffung von Dienstgeräten für Lehrerinnen und Lehrer vorbereitet, die ab Beginn 2022 verteilt werden sollen. Perspektivisch sollen zudem bis Ende dieses Jahres alle rund 100 Schulstandorte an das Glasfasernetz der Nürnberger Schulen angeschlossen sein.
Aufgrund der sich stetig wandelnden Technologie und der immer komplexer werdenden Anforderungen an eine zeitgemäße IT müssen die Vorgaben der Nürnberger IT-Strategie regelmäßig aktualisiert werden – sowohl Schule als auch Digitalisierung unterliegen dynamischen Prozessen und einer fortlaufenden Evaluation. Im Hinblick auf die Erfahrungen aus der bisherigen Umsetzung sowie auf die Lehren aus der Covid-19-Pandemie zeige sich, dass die schulische IT-Strategie weiterentwickelt werden müsse und auch die Stadt Nürnberg vor neuen Herausforderungen stehe. Diese seien zum Beispiel ein enormer Anstieg der Zahlen der zu betreuenden Geräte, eine immense Dynamik und Beschleunigung der Prozesse, der perspektivische Wandel von der Gebäude- und Personenausstattung sowie weitere Anforderungen seitens Datenschutz und Datensicherheit.
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