Montag, 2. Februar 2026

AhausZentraler Zugang per SuperApp

[23.04.2025] Eine App, die alle lokalen Dienstleistungen, Angebote, Veranstaltungen und Verwaltungsservices umfasst, bietet die Stadt Ahaus ihren Bürgerinnen und Bürgern an. Ein KI-gestützter Agent weist ihnen den Weg durch die mehr als 4.000 Anwendungen. Sie können zudem mit den zuständigen Stellen kommunizieren oder Anliegen übermitteln.
Zwei Smartphonebildschirme zeigen Anwendungen in der SuperApp von Ahaus an.

Von Bürgerservices bis hin zu Freizeitangeboten bildet die SuperApp das gesamte Ökosystem der Stadt Ahaus ab.

(Bildquelle: Tobit.Software)

Die Digitalstadt Ahaus bündelt nun sämtliche lokale Dienstleistungen, Angebote und Informationen in einer einzigen App. Dazu zählen digitale Bürgerservices ebenso wie Veranstaltungen und Angebote von Gastronomie, Handel, Unternehmen sowie Vereinen. Möglich macht dies das digitale Betriebssystem chayns OS aus dem Hause Tobit.Software. Wie das Unternehmen mitteilt, stellt dieses alle notwendigen Kernkomponenten bereit – von der digitalen ID über Payment-Lösungen bis hin zu Speicherkapazitäten, Wallets und APIs. Dadurch könne die nordrhein-westfälischen Kommune, einfach weitere Anwendungen integrieren, während die Nutzererfahrung konsistent bleibt.

Herzstück der so genannten SuperApp sei ein zentrales Springboard, das sämtliche Anbieter und Dienstleistungen in Ahaus bündelt. Als erster Ansprechpartner fungiere ein KI-gestützter Agent. Er sei rund um die Uhr verfügbar, beantworte kompetent, freundlich und zielführend Fragen und weise den Weg durch mehr als 4.000 Anwendungen. Zudem könne er eigenständig komplexe Serviceanfragen durchführen. Dazu zählen beispielsweise die Terminvereinbarung im Bürgerbüro oder personalisierte Veranstaltungsempfehlungen, basierend auf individuellen Interessen. Auch können die Bürgerinnen und Bürger in der App mit wenigen Klicks zum Beispiel den Bootsverleih am Wochenende nutzen, spontan ein Fahrrad buchen oder lokale Gutscheine einlösen.

Das integrierte Kommunikationssystem schafft laut Tobit.Software einen direkten Draht zu den Anwendern, der bidirektional funktioniert. Dank der persönlichen ID können Informationen zielgruppengerecht ausgespielt werden. Dies umfasse nicht nur Freizeitangebote, sondern auch Bürgerservices. Gleichzeitig können Bürgerinnen und Bürger unmittelbar mit den zuständigen Stellen kommunizieren, Anliegen übermitteln und Feedback geben, ohne zwischen verschiedenen Kommunikationskanälen wechseln zu müssen.

Die Stadt gewinnt mit der App ein zentrales Steuerungsinstrument, in dem sie effizienter kommunizieren und städtische Prozesse optimieren kann, erklärt der Softwareanbieter. Datengestützte Entscheidungen werden möglich, ohne dass separate Systeme aufwendig miteinander verbunden werden müssen. Lokale Akteure und Dienstleister wiederum können ihre Services ohne eigene Entwicklungskosten in ein umfassendes digitales Ökosystem integrieren. So entstehe ein lokaler digitaler Marktplatz, der die Wertschöpfung in der Region hält.

Die schlüsselfertige White-Label-Lösung soll kontinuierlich um neue Funktionen und Dienste erweitert werden. Interessierte Kommunen können sie von Tobit.Software übernehmen und an ihre spezifischen Bedürfnisse anpassen.





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