Dienstag, 25. August 2026
Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

während in diesem Sommer Hitzewelle auf Hitzewelle folgt und kaum beherrschbare Waldbrände auch erfahrene Rettungskräfte an ihre Grenzen bringen, wird erneut deutlich: Kommunen müssen sich mit dem Klimawandel und seinen Folgen befassen. Digitale Lösungen können Klimaschutz und Klimaanpassung unterstützen. Das KI-gestützte Frühwarnsystem SmartForestFire etwa soll Brände schneller erkennen, es wird derzeit im Tennenloher Forst bei Erlangen pilotiert. Die Smart City Dietzenbach will kommunale Gebäude künftig mithilfe eines Energiemonitorings nachhaltiger betreiben. Und Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software, die landeseinheitlich in allen Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen genutzt werden soll. Damit sollen Krisenkommunikation und -koordination verbessert werden.

Dass Digitalisierung nur gemeinsam gelingt, ist inzwischen eine Binsenweisheit. Das Bundesdigitalministerium und Databund, der Verband mittelständischer IT-Anbieter für den öffentlichen Sektor, haben nun eine Vereinbarung geschlossen. Künftig sollen IT-Unternehmen früher über zentrale Digitalvorhaben des Bundes informiert werden und ihr Fachwissen einbringen können. Die Vereinbarung steht weiteren Unterzeichnern offen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre dieser und weiterer Meldungen sowie eine gute Restwoche.

Mit freundlichen Grüßen
Sibylle Mühlke, Redakteurin


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  Inhalt  
     
  Augsburg: Digitale Teilhabe ausgebaut  
  Potsdam: Erneuerung der Schul-IT liegt im Zeitplan  
  Databund/BMDS: Besserer Informationsfluss  
  Studie: Diese Bürgerämter sind digital spitze  
  Agentic AI Hub: Start der zweiten Bewerbungsrunde  
  Pfungstadt: Mit No-Code zu digitalen Diensten  
  ITEBO: Neuer Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen  
  Verwaltungsmodernisierung: Wo Personal fehlt, trägt Struktur  
  Advertorial: Wie Verwaltungen mit KI schneller zu besseren Abläufen kommen  
  Baden-Württemberg: Kommunalregister vor dem Umbau  
  Gewerbewesen: Neue Empfängerbehörden  
  Dietzenbach: Nachhaltiger und noch smarter  
  Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen  
  Mönchengladbach: Smarte Parktour  
  Katastrophenschutz: Waldbrände mit KI frühzeitig erkennen  
     
 
 
  Aktuelle Termine  
  Branchenindex  
     
Augsburg
Screenshot aus einem der gebärdensprachvideos Digitale Teilhabe ausgebaut
Im EU-geförderten Projekt DIWA 4.0 erweitert Augsburg schrittweise den barrierearmen Zugang zu städtischen Informationen. Nach Angeboten in Fremdsprachen und Leichter Sprache stehen auf der Website nun auch Videos in Deutscher Gebärdensprache bereit.
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Potsdam
Erneuerung der Schul-IT liegt im Zeitplan
Die Landeshauptstadt Potsdam modernisiert die IT-Ausstattung ihrer Schulen mit neuen Geräten sowie Windows 11 und Office 2024. Das Millionenprojekt soll die Schul-IT vereinheitlichen und liegt nach ersten abgeschlossenen Roll-outs im Zeitplan.
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Databund/BMDS
Besserer Informationsfluss
Das BMDS und der Databund haben eine Initiative gestartet, die es ermöglichen soll, dass IT-Unternehmen früher über zentrale Digitalvorhaben des Bundes informiert werden. Gleichzeitig sollen sie ihre Erfahrungen künftig einfacher in die Planungen einbringen.
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Studie
Rheinufer Düsseldorf mit Rheinturm Diese Bürgerämter sind digital spitze
Auch in diesem Jahr hat die Gisma University of Applied Sciences untersucht, wie weit die Bürgerämter in den 20 größten deutschen Städten digitalisiert sind. Den Spitzenplatz konnte Düsseldorf erobern, gefolgt von München, Frankfurt, Berlin und Essen.
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Agentic AI Hub
Start der zweiten Bewerbungsrunde
Nach einer ersten Pilotphase mit 20 Projekten in 19 Kommunen startet der Agentic AI Hub in die zweite Runde. Städte, Gemeinden und Landkreise können bis 14. August neue Anwendungsfälle für agentische KI einreichen. Erprobte Lösungen sollen leichter nachgenutzt werden.
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Pfungstadt
Fünf Personen vor dem Stadthaus in Pfungstadt Mit No-Code zu digitalen Diensten
Die Stadt Pfungstadt und das Unternehmen EGovC treiben gemeinsam die Digitalisierung der Verwaltung voran. Zum Einsatz kommt dafür die KI-gestützte No-Code-Plattform Omnia Suite, mit der sich Verwaltungsleistungen vollständig digital abbilden lassen.
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ITEBO
Neuer Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen
ITEBO erweitert sein Angebot um einen Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen. Die Lösung soll Beschäftigte und Krisenteams in Gefahrensituationen schneller erreichen und die Einsatzkoordination erleichtern.
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Verwaltungsmodernisierung
Büroschreibtisch mit einem Notebook, das mit Haftnotizen bedeckt ist Wo Personal fehlt, trägt Struktur
Eine von Converge Technology Solutions Germany beauftragte Studie zeigt, wie stark Personalmangel den IT-Betrieb im öffentlichen Sektor bindet. Das Unternehmen empfiehlt arbeitsteilige Betriebsmodelle, klare Governance und standardisierte Prozesse.
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Advertorial
Wie Verwaltungen mit KI schneller zu besseren Abläufen kommen
Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Prozesse in Verwaltungen zu verbessern. Sie erstellt zum Beispiel Prozessmodelle und zeigt auf, wie Abläufe optimiert werden können. Ein Beispiel ist die PICTURE-Prozessplattform. Sie demonstriert, wie KI in der Praxis funktioniert und welche Grenzen es gibt.
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Baden-Württemberg
Abgedunkelter Saal mit Holzvertäfelung, Blick über Zushcauerköpfe aufs Podium, wo man eine grüße Projektion und verschiedene Flaggen sieht. Kommunalregister vor dem Umbau
Kommunen müssen ihre Register fit für die Zukunft machen. Baden-Württemberg ist mit einer Kick-off-Veranstaltung zum Identitätsdatenabruf der Kommunalregister den ersten Schritt zur Umsetzung gegangen. Informationsmaterialien zur RegMo und der Veranstaltung sollen in Kürze zur Verfügung stehen.
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Gewerbewesen
Neue Empfängerbehörden
Mit Inkrafttreten der XGewerbeordnung 1.7 werden die Behörden für Geldwäscheprävention als neue Empfänger für die automatisierte Datenübermittlung von Gewerbemeldungen aufgenommen.
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Dietzenbach
Gruppenbild mit Förderurkunde im Schatten eines Baumes Nachhaltiger und noch smarter
Dietzenbach erweitert sein Smart-City-System um ein Energiemonitoring und eine automatisierte Wintergefahrenerkennung. Dafür integriert die Stadt erprobte Anwendungen anderer hessischer Kommunen in ihre bestehende Datenplattform.
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Schleswig-Holstein
Hochwassergebiet, knapp über der Wasserfläche sieht man ein Verkehrsschild, im Hintergrund Bäume und eine Stadtsilhouette Einheitliche Technik für große Schadenslagen
Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen.
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Mönchengladbach
QR-Tafel im Bunten Garten in Mönchengladbach Smarte Parktour
Mit einer Web-App lässt sich eine beliebte Parkanlage in Mönchengladbach nun individuell entdecken. Die digitale Führung verbindet Natur, Geschichte und Wissenswertes mit den Möglichkeiten moderner Technologie.
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Katastrophenschutz
Ein Sensor an einem Baum im Tennenloher Forst, im Hintergrund eine Feuerwehrkraft Waldbrände mit KI frühzeitig erkennen
Im Rahmen des Projekts SmartForestFire entwickelt das Fraunhofer Cluster für kognitive Technologien CCIT ein KI-gestütztes Frühwarnsystem, um Brände schneller zu erkennen, Fehlalarme zu reduzieren und insbesondere kleinere oder kritische Waldgebiete effizient überwachen zu können. Im Tennenloher Forst bei Erlangen wird es aktuell unter realen Bedingungen erprobt.
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