BerlinOnline-Angebote sind gefragt
Drei Millionen Seitenzugriffe verzeichnet die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport aktuell pro Monat im Service-Portal Berlin sowie bei Online-Terminbuchungen. So ein Ergebnis des Sachstandsberichts „Online-Angebote der Berliner Verwaltung darstellen und ausbauen“. Wie die Senatsverwaltung für Inneres und Sport mitteilt, werden im Service-Portal bereits mehr als 470 Dienstleistungen der Berliner Verwaltung beschrieben. Herausragende Beispiele für Online-Verfahren seien neben der Buchung von Terminen und Informationen zu den Behördenstandorten unter anderem die Internet-Wache der Berliner Polizei, die elektronische Baugenehmigung sowie das neue Karriereportal.„Online-Verfahren sind in Berlin vielfältig im Einsatz und werden stark nachgefragt. Die Nutzerzahlen bestätigen uns die Relevanz des Themas“, sagt Berlins IT-Staatssekretär Andreas Statzkowski. „Die Potenziale sind bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Da die Umsetzung von Online-Verfahren in unterschiedlichen Zuständigkeiten liegt, ist die Abstimmung mit den zuständigen Bezirksämtern und anderen Senatsverwaltungen entscheidend. Wir als Innenverwaltung treiben das Thema weiter voran.“ Unter anderem wurde nach Angaben der Senatsverwaltung das IT Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ Berlin) damit beauftragt, die technische Infrastruktur für eine rechtskonforme elektronische Kommunikation auszubauen. Bis 2015 soll die Infrastruktur für De-Mail in der Berliner Verwaltung aufgebaut und bis Mitte 2016 eine große Anzahl weiterer Online-Verfahren verfügbar gemacht werden. Außerdem soll eine neu einzurichtende Leitstelle für Online-Transaktionen die organisatorische, technische und fachliche Koordination der Online-Verfahren im Land Berlin übernehmen. Statzkowski: „Berlin zeigt, dass Verwaltungsprozesse in die Online-Welt rechtskonform transferiert werden können. Aber Paragrafen einfach nur eins zu eins in einen Programm-Code umzuwandeln, führt nicht unbedingt zu einer schnelleren Bearbeitung in der Verwaltung. Letzteres bleibt aber weiter unser Hauptziel.“
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