BayernPolizei funkt digital
In Bayern funkt die Polizei nun flächendeckend digital.
(Bildquelle: Martin Quast / pixelio.de)
Die Bayerische Polizei funkt ab jetzt landesweit digital. Wie das bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr meldet, ist seit Mitte Juni 2016 auch das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West als planmäßig letzter Netzabschnitt in Bayern vollständig an das Digitalfunknetz der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) angeschlossen. Damit sind die Landespolizei, die Bereitschaftspolizei und das Landeskriminalamt vollständig auf den Digitalfunk BOS umgestiegen. Auch alle nichtpolizeilichen BOS seien von Anfang an beim Digitalfunk dabei. „Das ist deutschlandweit einmalig“, sagt Innenstaatssekretär Gerhard Eck. „Dazu haben wir alle bayerischen Zweckverbände für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung sowie alle Landkreise und kreisfreien Städte für die Teilnahme am Digitalfunk gewonnen.“ Selbst in topografisch anspruchsvollen Gegenden wie den Alpen hat der Freistaat laut Eck ein äußerst leistungsfähiges Digitalfunknetz aufgebaut. Die Bayerische Polizei können nun auch verbands- und landesübergreifende Einsätze mit Digitalfunk bewältigen. Die Einführung des bundesweit einheitlichen Digitalfunks gehört laut dem Staatssekretär zu den größten technischen Modernisierungsvorhaben in Deutschland. Mit rund 500.000 Nutzern, die parallel kommunizieren können, sei es das weltweit größte Netz seiner Art. „Die herausragenden Vorteile gegenüber der Analogfunktechnik sind insbesondere die Abhörsicherheit und Sprachqualität sowie die Möglichkeit der Alarmierung und Datenübertragung“, erklärt Eck. „Unser leistungsfähiger Digitalfunk garantiert unseren Bürgerinnen und Bürgern sowie den Einsatzkräften im Notfall schnellstmögliche Hilfe und Unterstützung.“ Wie der Meldung zu entnehmen ist, sind rund eine Milliarde Euro für Planung und Aufbau des Digitalfunknetzes sowie für den Betrieb bis 2021 investiert worden.
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