Freitag, 12. Juni 2026

Nordrhein-WestfalenOnline-System Frühe Hilfen

[29.08.2016] Mit dem digitalen Service Online-System Frühe Hilfen wendet sich Nordrhein-Westfalen an junge Eltern. Das Programm ermöglicht es Kommunen, auf ihren Internet-Seiten Familienportale einzubinden.

Mit dem so genannten Online-System Frühe Hilfen bietet Nordrhein-Westfalen Familien einen neuen digitalen Service an. Wie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport mitteilt, ermöglicht es das Programm Kommunen, auf ihren Internet-Seiten Familienportale einzurichten. Dort werden alle bestehenden Beratungs- und Informationsangebote sowie Kontaktadressen aus dem Bereich der Frühen Hilfe kompakt und übersichtlich dargestellt. „Um junge Eltern zu unterstützen, wollen wir durch diese niedrigschwelligen Informationsmöglichkeiten die bestehenden Angebote vor Ort noch leichter zugänglich machen“, erklärt Familienministerin Christina Kampmann. Seit Mai 2016 stellt das Familienministerium das System allen NRW-Jugendämtern kostenlos zur Verfügung und hat hierzu laut eigenen Angaben bereits zahlreiche Schulungen durchgeführt. Ob sie ein Familienportal einrichten, entscheiden die Kommunen selbst. Als Pilotkommunen beteiligen sich die Städte Essen, Gummersbach, Altena und Unna sowie der Kreis Steinfurt. Sie werden ihre Familienportale im Herbst 2016 online stellen. „Das Zusammentragen der Informationen war zwar viel Arbeit, hat aber schon vor der offiziellen Eröffnung des Portals zu wesentlich mehr Wissen und Austausch unter den verschiedenen Stellen und Trägern beigetragen, die mit Eltern zusammenarbeiten“, sagt Thomas Schulte, Netzwerkkoordinator der Stadt Gummersbach. Mit dem Online-System können laut Ministeriumsangaben Angebote der Frühen Hilfe für werdende Eltern und für Eltern mit Kleinkindern bis zu drei Jahren erfasst werden. „Das Familienministerium arbeitet aber schon jetzt an einer Ausweitung: zusammen mit dem Landesmodellvorhaben ‚Kein Kind zurücklassen! NRW-Kommunen beugen vor.‘ wollen wir das System so weiterentwickeln, dass bald auch Familien mit älteren Kindern davon profitieren können“, kündigt Ministerin Kampmann an.





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