Neu WulmstorfIT aus der Cloud
Eine neue Ära beginnt in der Gemeinde Neu Wulmstorf im niedersächsischen Kreis Harburg: Die Kommune hat ihren IT-Betrieb nach Oldenburg verlagert und nutzt ab sofort den Cloud-Arbeitsplatz der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg (KDO). Anwendungen und Daten werden nun nicht mehr lokal auf den Servern in der Verwaltung gespeichert, sondern im Rechenzentrum der KDO. Wie der IT-Dienstleister mitteilt, hat der Rat der Gemeinde Neu Wulmstorf die Entscheidung zum Outsourcing der kommunalen IT im vergangenen Jahr einstimmig getroffen. Ein wesentlicher Grund hierfür sei die technische und fachliche Betreuung des Finanzwesens Infoma newsystem gewesen. „Die KDO hat langjährige Erfahrung mit der Betreuung und dem Betrieb von Infoma newsystem. Jetzt können wir uns voll auf unsere Kernaufgaben konzentrieren und überlassen die IT der KDO“, erklärt Partho Banerjea, Leiter des Fachdienstes Strategische Steuerung und Entwicklung der Gemeinde Neu Wulmstorf. Aber auch der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit hätten für die Auslagerung der IT gesprochen: Statt Rücklagen bilden zu müssen, könne die Gemeinde Neu Wulmstorf künftig mit festen monatlichen Kosten sicher planen und sei technisch immer auf dem neuesten Stand, so die KDO. Gleichzeitig sei die Verwaltung mit der Auslagerung auch im täglichen IT-Service abgesichert. „Wenn im Rathaus die IT ausfällt, dann bedeutet das ärgerliche Wartezeit für den Bürger. Das kann uns jetzt nicht mehr passieren“, meint Partho Banerjea. „Ist tatsächlich einmal ein Thin Client defekt, dann wird einfach ein Ersatzgerät angeschlossen und der Sachbearbeiter kann sofort mit seinen Daten weiterarbeiten. Denn die liegen sicher in Oldenburg.“
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Round Table: Saubere Daten
[02.03.2026] Das Round-Table-Gespräch von Kommune21 zum Axians-Infoma-Innovationswettbewerb zeigt: Die Datenqualität ist der entscheidende Erfolgsfaktor für Digitalisierungsprojekte. mehr...
Sachsen: Digitale Ehrenamtskarte
[27.02.2026] Auch in Sachsen steht nun die Digitale Ehrenamtskarte über die Ehrenamtskarten-App zur Verfügung. Damit greift ein weiteres Bundesland auf die in Nordrhein-Westfalen erarbeitete EfA-Leistung zurück. mehr...
Eisenach: Zeichen stehen auf Wandel
[24.02.2026] Mit einem „Masterplan zur digitalen Transformation“ schließt die Stadtverwaltung Eisenach Stück für Stück Etappen auf dem Weg zur modernen Verwaltung ab. Immer im Fokus stehen dabei die Mitarbeitenden als wichtigster Faktor im Veränderungsprozess. mehr...
Hanau: Tablets unterstützen die Feuerwehr
[24.02.2026] In Hanau sorgt das Einsatzinformationssystem rescueTablet dafür, dass Feuerwehren schon während der Anfahrt relevante Informationen zum anstehenden Einsatz erhalten. Da alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Hanau sowie die Berufsfeuerwehr das System nutzen, wird eine flächendeckende und einheitliche digitale Informationsbasis für sämtliche Einheiten geschaffen. mehr...
Low Code / No Code: Kommunen bündeln Kräfte
[19.02.2026] Am Niederrhein haben mehrere Kommunen eine gemeinsame Plattform für digitale Anwendungen beschafft. Mit der Low-Code-/No-Code-Lösung setzen sie auf Tempo bei der Entwicklung neuer Anwendungen und die Wiederverwendung existierender Komponenten. mehr...
Registermodernisierung: Wie brauchbar sind die Registerdaten?
[16.02.2026] Geht es um die Registermodernisierung, stehen oft vor allem technische Aspekte wie die Datenaustauschplattform NOOTS im Fokus. Ein Pilotprojekt in Niedersachsen hat nun die Qualität der Registerdaten selbst untersucht und gleichzeitig gezeigt, wie diese automatisiert verbessert werden kann. mehr...
Prozessmanagement: Sachsen-Anhalt sucht Kommunen für Proof of Concept
[12.02.2026] Sachsen-Anhalt will mit Kommunen erproben, ob und in welchem Umfang sich eine zentral bereitgestellte Prozessmodellierungssoftware als Basiskomponente eignet. Interessierte Kommunen können sich an die Kommunale IT-Union (KITU) wenden und die PICTURE-Prozessplattform sowie ausgewählte Dienstleistungen bis Ende 2026 unentgeltlich im Rahmen der verfügbaren Mittel nutzen. mehr...
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[10.02.2026] Das Einer-für-Alle-Prinzip soll Verwaltungsdigitalisierung skalierbar machen. Wie Länder und Kommunen die Nachnutzung organisieren und warum sie unterschiedlich weit sind, berichtet die FITKO unter Bezug auf eine neue Studie. mehr...
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[10.02.2026] Mit der factro BehördenCommunity steht Kommunen nun ein digitaler Raum zur Verfügung, in dem sie Wissen teilen und Projektvorlagen austauschen können. Das Angebot orientiert sich an der Aufgaben- und Projektmanagement-Software factro. Zentraler Baustein ist eine Vorlagenbibliothek. Auch ein BehördenTalk wird angeboten. mehr...
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[27.01.2026] Über die Deutsche Verwaltungscloud können nun drei Anwendungen von IT-Dienstleister ekom21 abgerufen werden. Schon seit März 2025 steht hier esina21, eine Eigenentwicklung für das sichere Senden und Empfangen von Nachrichten im Kontext des besonderen Behördenpostfachs (beBPo), bereit. Neu dazugekommen sind die Bezahlplattform epay21 und die Digitalisierungsplattform civento. mehr...
Wiesbaden: Digitalisierung der Personenstandsregister
[22.01.2026] Zur Digitalisierung ihrer Personenstandsregister hat die Stadt Wiesbaden die Stabsstelle DiRegiSta eingerichtet. Mithilfe einer Software überträgt diese nach und nach die geprüften und ergänzten alten Einträge in das elektronische Register. Dabei orientiert sich Wiesbaden an den Erfahrungen Berlins. mehr...























