Münster / LWLIT-Kooperation wird vertieft

citeq und LWL vertiefen IT-Partnerschaft.
v.l.: Stefan Schoenfelder, citeq-Betriebsleiter; Wolfgang Heuer, Rat der Stadt Münster; Georg Lunemann, Erster Landesrat und Kämmerer des LWL und Wieland Schäfer, Leiter LWL.IT
(Bildquelle: LWL)
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Münster bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich der Informationstechnologie weiter aus. Wie das Presse- und Informationsamt der Stadt Münster mitteilt, ist die Kooperation im November 2016 gestartet. Seitdem wurden mehrere Projekte durchgeführt. So nimmt der IT-Dienstleister der Stadt Münster, citeq, in Teilen die Dienste der IT-Hotline des LWL in Anspruch. Das Archiv der Stadt Münster nutze seit Kurzem die von LWL und Stadt Köln entwickelte Lösung zur elektronischen Langzeitarchivierung DiPS.kommunal. Der Landschaftsverband erhalte dagegen seinen Zugang zum deutschen Behördennetz über die Infrastruktur von citeq. Eine weitere Maßnahme hat zum Ziel, die Organisationsmanagement-Software zu vereinheitlichen. Künftige Vorhaben sind nach Angaben der Stadt Münster beispielsweise die gemeinsame Nutzung von Rechenzentrenkapazitäten und der Erfahrungsaustausch zu IT-Sicherheitsthemen. „Die bisherigen Erfahrungen machen Mut für weitere Schritte. Gemeinsam sind wir stärker und auch wirtschaftlicher unterwegs“, sagt Stadtrat Wolfgang Heuer. „Die vertrauensvolle Zusammenarbeit stimmt uns zuversichtlich, dass wir viele der hochaktuellen und zukünftigen Herausforderungen im IT-Umfeld gemeinsam besser meistern können“, ergänzt Georg Lunemann, Erster Landesrat und Kämmerer des LWL. Das betreffe insbesondere die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben aus dem E-Government-Gesetz Nordrhein-Westfalen und die Realisierung der Digitalisierungsstrategien auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. „Die Stadt Münster und der LWL verfolgen die gleichen Ziele: Bestmögliche IT-Dienstleistungen mit einer hohen Verfügbarkeit für unsere Kunden und Beschäftigten in Münster und Westfalen-Lippe.“
Laut der Pressemeldung beschäftigt citeq derzeit rund 150 Mitarbeiter und ist als IT-Dienstleister für die Stadt Münster und weitere Kommunalverwaltungen im Münsterland und in Nordrhein-Westfalen tätig. Zur LWL.IT gehören etwa 170 Beschäftigte. Sie ist zuständig für IT-Service und -Betrieb für die rund 200 Einrichtungen und über 16.000 Beschäftigten des Landschaftsverbandes in ganz Westfalen-Lippe.
govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet
[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...
Wiesbaden: Drohne unterstützt Feuerwehr
[09.07.2026] Die Feuerwehr Wiesbaden testet in einem Pilotprojekt eine automatisiert alarmierbare Drohne, die Luftbilder von Einsatzorten liefert. Die Rettungskräfte sollen damit frühzeitig wichtige Informationen erhalten, um Einsätze effizienter planen zu können. mehr...
Umfrage: Bürgermeister möchten schneller digitalisieren
[08.07.2026] Eine Umfrage unter deutschen Bürgermeistern, welche die Firma MeisterTask in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt hat, zeigt: Die Digitalisierung bleibt für Städte und Gemeinden ein zentrales Zukunftsthema, kommt in vielen Rathäusern jedoch nur langsam voran. Vor allem regulatorische Vorgaben, Finanzierungsengpässe und fehlende personelle Ressourcen bremsen die Umsetzung. mehr...
ekom21: Mitglied im VOIS-Verein
[08.07.2026] Als elftes Mitglied ist der hessische IT-Dienstleister ekom21 in den VOIS-Verein aufgenommen worden, dessen Mitglieder neue Lösungen entwickeln, mit denen die Effizienz der Verwaltungstätigkeit erhöht und Bürger direkt online einbezogen werden. mehr...
Kreis Soest: Gesundheitsamt kommuniziert digital
[03.07.2026] Das Gesundheitsamt im Kreis Soest etabliert das Verfahren KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Gesundheitsbezogene Dokumente können somit auf elektronischem Wege mit Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken und anderen Leistungserbringern ausgetauscht werden. mehr...
govdigital: Aufsichtsratsvorsitz bestätigt
[02.07.2026] William Schmitt bleibt für weitere drei Jahre Aufsichtsratsvorsitzender von govdigital. Die bundesweite Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister bestätigte damit den Komm.ONE-Chef in seiner Rolle, die er bereits seit 2023 ausübt. mehr...
Digitaltag-Studie: Nachholbedarf bei Digitalkompetenzen
[26.06.2026] Eine Studie im Vorfeld des diesjährigen Digitaltags am 26. Juni zeigt: Ein Drittel der befragten Bürgerinnen und Bürger hat Hemmungen, digitale Angebote – etwa von Banken, Onlineshops oder Behörden – zu nutzen. mehr...
NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?
[18.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...
Mannheim: Identsystem zur Müllentsorgung
[09.06.2026] Bei den Mannheimer Abfallentsorgern trifft analog auf digital: In einigen Stadtteilen wurden die Abfalltonnen mit Klebeetiketten und die Müllfahrzeuge mit Scannern ausgestattet. So ist eine leerungsbezogene, effiziente Abrechnung möglich. mehr...
Ko-Pionier-Preis 2026: Nachnutzen statt neu erfinden
[01.06.2026] Nicht nur Neuentwicklungen bringen die digitale Verwaltungstransformation voran, sondern auch die intelligente Nachnutzung bestehender Lösungen. Der Ko-Pionier-Preis zeichnet solche Vorhaben aus. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. mehr...
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[28.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[12.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...





















