Nordrhein-WestfalenPlattform koordiniert Baustellen
In der Verkehrszentrale des Landesbetriebs Straßenbau in Leverkusen hat Nordrhein-Westfalen jetzt die Stabsstelle Baustellenkoordination in Betrieb genommen. Deren Aufgabe ist es laut dem Ministerium für Verkehr, Baustellen der verschiedenen Verkehrsträger und Straßenbaulastträger zu koordinieren. Planbare Baustellen auf Straßen und Schienen sollen untereinander transparenter gemacht und gegenseitige Beeinträchtigungen möglichst verhindert werden. In der Stabsstelle werden die Baustellen erstmalig baulastträger- und verkehrsübergreifend systematisch erfasst. Dafür werden Informationen über Baustellen auf Straßen und Schienenstrecken in einem System gebündelt und bewertet. Außer dem Landesbetrieb sollen künftig auch Kommunen, Verkehrsbetriebe und die Deutsche Bahn Informationen über ihre geplanten Baustellen einbringen.
Grundlage für die Baustellenerfassung bildet laut Ministeriumsangaben das so genannte Traffic Information Center (TIC). Diese digitale Plattform ermögliche es den unterschiedlichen Baulastträgern und Gebietskörperschaften, ihre Baustellendaten in das System einzupflegen. TIC sei von allen einseh- und bedienbar und funktioniere zugleich als Datenbank und Analysetool. Baustellenplanern liefere das System unmittelbar nach ihrer Eingabe Hinweise auf mögliche zeitliche und räumliche Konflikte. „Mit der neuen Stabsstelle können wir unsere Baustellen noch besser mit anderen Verkehrsträgern abstimmen, die Baustellen betreiben“, erklärt Straßen.NRW-Chefin Elfriede Sauerwein-Braksiek. „Davon profitieren alle Verkehrsteilnehmer. Zudem schaffen wir erstmals einen Gesamtüberblick über alle großen Baustellen und bieten online aktuelle Verkehrsinformationen in unserem Portal verkehr.nrw.de.“
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