Sonntag, 12. April 2026

BerlinBearbeitungsstatus online abfragen

[04.02.2019] Den Bearbeitungsstatus eines neu beantragten Pass- oder Personalausweises können die Berliner nun online abfragen. Sie erhalten dafür eine Seriennummer und einen QR-Code bei der Antragstellung. Auch die 115 gibt Auskunft.

In Berlin können sich die Bürger nun online über den Produktionsstatus ihres neu beantragten Ausweisdokuments informieren. Wie die Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport mitteilt, werden dazu bei der Beantragung im Bürgeramt eine Seriennummer und ein QR-Code generiert. Mithilfe der Seriennummer könne über eine eigens dafür eingerichtete Website der Bearbeitungsstand abgefragt werden. Der QR-Code könne alternativ genutzt werden. Auch die Behördenrufnummer 115 stehe für den neuen Service zur Verfügung. Für die telefonische Auskunft sei ebenfalls die Seriennummer notwendig. Auf Wunsch können die Bürger eine E-Mail Adresse hinterlegen. Wie die Senatsverwaltung mitteilt, wird dann, sobald das Ausweisdokument im Bürgeramt abgeholt werden kann, eine Mitteilung per E-Mail versendet.
„Berlin geht den Weg der Verwaltungsmodernisierung und -digitalisierung einen weiteren Schritt voran“, sagt Sabine Smentek, Staatssekretärin für Informations- und Kommunikationstechnik. „Mit diesem Online-Service können Bürgerinnen und Bürger schnell herausfinden, ob die beantragten Ausweisdokumente zur Abholung bereitliegen. Wir erleichtern so die Planung bei der Abholung im Bürgeramt, da die Herstellung von Pässen und Personalausweisen in der Bundesdruckerei einige Wochen dauern kann.“
Diesen Service des Antragsmanagements werde man gemeinsam mit den zuständigen Senatsverwaltungen und Bezirken künftig auch für weitere Leistungen anbieten, sagt Smentek weiter. „Wir setzen beim Ausbau von Online-Services den Schwerpunkt auf die Leistungen, die am meisten nachgefragt werden. Damit wollen wir die Beantragung von Leistungen der Verwaltung für möglichst viele Bürgerinnen und Bürger vereinfachen und das Internet als zusätzlichen, gängigen Zugangskanal zur Berliner Verwaltung weiter etablieren.“ (wir berichteten).





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