Samstag, 28. März 2026

RelaunchAlles neu bei bonn.de

[29.03.2019] Die Stadt Bonn hat ihren Web-Auftritt runderneuert. Im Mittelpunkt steht jetzt eine prominent verankerte Suchfunktion, von der aus sich das mehrere tausend Seiten umfassende Angebot leicht erschließt.
Ein prominent platzierter Suchschlitz auf der Startseite von Bonns neuem Internet-Auftritte führt nun noch schneller zu den gewünschten Informationen.

Ein prominent platzierter Suchschlitz auf der Startseite von Bonns neuem Internet-Auftritte führt nun noch schneller zu den gewünschten Informationen.

(Bildquelle: Screenshot)

Ein komplettes Facelift hat die Stadt Bonn ihrem Internet-Auftritt verordnet. Technisch runderneuert verfügt das System, in dem der Stadtplan als fester Kartenservice verankert wurde, über ein responsives Design, teilt die nordrhein-westfälische Stadt mit. Alle Inhalte – von bunten Themen bis hin zu den Services und Kontaktdaten – seien überarbeitet und aktualisiert sowie mit attraktiven Fotos neu bebildert worden.
Oberbürgermeister Ashok Sridharan sagte bei der Vorstellung der neuen Web-Präsenz: „www.bonn.de ist ein Aushängeschild der Stadtverwaltung und ein wichtiger Baustein Bonns zur Smart City. Der städtische Internet-Auftritt bietet den Bürgerinnen und Bürgern neben aktuellen Nachrichten sämtliche digitalen Dienstleistungen der Stadtverwaltung. Touristen aus aller Welt entdecken die Stadt und ihr reichhaltiges kulturelles Angebot. Unternehmen und Investoren erfahren alles Wissenswerte rund um den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort. Und während sich ein eigenständiger englischsprachiger Web-Auftritt an die internationale Community in Bonn wendet, gibt es auch ein erstes Informationsangebot in leichter Sprache.“
„Wir betrachten die neuen Internet-Seiten als elektronische Visitenkarte der Stadt“, betont auch Monika Hörig, Leiterin des Presseamts, das die Federführung für das Projekt in enger Abstimmung mit dem Personal- und Organisationsamt sowie dem Amt für Bodenmanagement und Geoinformation hatte. „Wir wollen uns sympathisch, leistungsfähig und aufgeschlossen präsentieren.“

Prominent platzierte Suchfunktion

Ab sofort gelangt man noch schneller zu den gewünschten Informationen, teilt die Stadt in ihrer Presseinformation mit. Eine leistungsfähige und lernende Suche sei prominent mit einem Suchschlitz direkt auf der Startseite verankert. Zudem sei die Suche von jeder Seite schnell über das Lupensymbol aufrufbar. „Sollte ein Suchbegriff mal nicht gefunden werden, können uns die Bürgerinnen und Bürger über das Ich find‘ nix-Formular Feedback geben. Wir hoffen auf Rückmeldungen, um die Suche und den Internet-Auftritt an sich stetig zu verbessern und weiterzuentwickeln“, so Hörig.
Der Veranstaltungskalender – im bisherigen Internet-Auftritt nach Angaben der Stadt Bonn das am häufigsten angeklickte Angebot – wurde ebenfalls technisch auf neue Füße gestellt. Durch die Integration der Karte lassen sich die Veranstaltungsorte darstellen. Die Termine könnten heruntergeladen und in den eigenen digitalen Kalender aufgenommen werden.

Mehr Online-Formulare

Nach Aussage von Andreas Leinhaas, Leiter des Personal- und Organisationsamts, ist im Zuge des Relaunchs auch das Formular-Angebot mit vollständig responsiven Darstellungsmöglichkeiten deutlich ausgeweitet worden. Wird keine Unterschrift benötigt, könne das Formular mit einem Klick an die zuständige Fachdienststelle der Verwaltung geschickt werden. Ist eine Unterschrift rechtlich erforderlich, muss das ausgefüllte Formular ausgedruckt, unterschrieben und auf dem Postweg an die Stadtverwaltung geschickt werden. Die Umstellung werde fortgeführt; künftig sollen alle bisherigen PDF-Formulare als vollständige Online-Formulare angeboten werden.
Die neue Website stelle eine Vielzahl der Informationen dynamisch aus den Informationssystemen der Stadtverwaltung bereit. Zudem könnten die Inhalte erstmalig und ohne weitere redaktionelle Bearbeitung für andere externe Web-Anwendungen und Zielsysteme automatisiert zur Verfügung gestellt werden. Dazu gehörten beispielsweise die Informationsbasis für das Bürgertelefon, die Verwaltungssuchmaschine des Landes Nordrhein-Westfalen und – als Folgeprojekt – der Chatbot Bonn.
Bürger haben laut der städtischen Pressemeldung ab sofort die Möglichkeit, sich auf dem neuen Internet-Portal ein Benutzerkonto anzulegen, mit dem sich beispielsweise die städtischen Newsletter verwalten und Veranstaltungen in den städtischen Veranstaltungskalender eintragen lassen. Künftig würden Funktionen hinzukommen, die es den Bonnern erlauben, weitere digitale Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Das Portal wandle sich so zu einem umfassenden Informations- und Servicedienst.

Zahlen, Daten, Fakten zum Web-Auftritt

Die Stadt Bonn hat eigenen Angaben zufolge rund 440.000 Euro in den Internet-Relaunch investiert. Das Unternehmen Sitepark habe das Portal technisch realisiert. Die Firma City & Bits GmbH habe der Stadtverwaltung während des Projekts beratend zur Seite gestanden. Die technische Plattform wird von der kdvz Rhein-Erft-Rur zur Verfügung gestellt, die laut eigenen Angaben auch das Hosting von www.bonn.de mit Datum des Relaunchs übernommen hat.
Wie die Stadt Bonn in ihrer Pressemeldung berichtet, umfasst der neue Internet-Auftritt insgesamt mehrere tausend Seiten über die verschiedensten Themen und Aufgabenbereiche der Stadtverwaltung. Etwa 800 Dienstleistungen und Zuständigkeiten würden zusammen mit allen wichtigen Kontaktinformationen beschrieben. Rund 180 Formulare ließen sich komplett online ausfüllen und mit einem Mausklick direkt an die Stadtverwaltung schicken. 70 Online-Formulare würden im Laufe des Jahres 2019 dazukommen. Die bisherige Website der Bundesstadt war seit 2003 online. www.bonn.de habe derzeit im Monat rund 100.000 Besucher bei bis zu einer Million Seitenaufrufen.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...

Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

In Wollpulloverärmeln steckende Hände tippen an einem Laptop, der auf einem niedrigen Couchtisch steht. Die ganze s´Szene ist warm beleuchtet.

Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet

[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...

Screenshot der Startseite des Bürgerportals Maerker Brandenburg.

Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen

[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...

Hand hält Handy mit Website der Stadt Mainz, Relaunch

Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz

[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...

Altstadtgasse mit nebeneinander liegenden Holztüren in verschiedenen Farben

Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung

[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...

Zwei Desktopbildschirme zeigen unterschiedliche Seiten des Stuttgarter Internetportals an.

Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier

[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...

fünf Personen vor einem Bildschirm_relaunch_kreis Neuwied

Kreis Neuwied: Website erneuert

[04.03.2026] Seine Internetpräsenz hat der Kreis Neuwied neu gestaltet. Nach dem Relaunch präsentiert sich die Website nun nutzerfreundlich, barrierefrei und konsequent auf Service ausgerichtet. mehr...

Screenshot der Rosengarten-App.

Rosengarten: App schafft digitale Nähe

[17.02.2026] Um Servicethemen und Meldungen noch direkter und unkomplizierter zu vermitteln, bietet die Gemeinde Rosengarten ab sofort eine City-App an. Die Kommune kann somit relevante Informationen in Echtzeit und gezielt verteilen. mehr...

Screenshot der Bernauer Plattform mit eingeblendeten Eye-Able-Einstellungen.

Bernau bei Berlin: Barrierearmes Online-Rathaus

[11.02.2026] In Bernau bei Berlin können die Bürgerinnen und Bürger über das Serviceportal Rathaus online bestimmte Verwaltungsdienste zeit- und ortsunabhängig digital in Anspruch nehmen. Der integrierte Eye-Able-Assistent erleichtert Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Plattform. mehr...

Screenshot der Startseite von Augsburg.de mit eingeblendetem Barrierefreiheit-Menü.

Augsburg: Informationen in Leichter Sprache

[11.02.2026] Die Augsburger Website kann nun in 15 Sprachen und zahlreiche Inhalte auch in Leichter Sprache ausgespielt werden. Die Plattform soll so barriereärmer werden. Das Angebot wird Schritt für Schritt erweitert. mehr...

Screenshot leben in Weimar

Weimar: Leben in der Stadt im Überblick

[06.02.2026] Die Stadt Weimar hat ihre Internetseiten rund um das Leben in der thüringischen Kommune überarbeitet und neu strukturiert. Statt eines komplexen Mixes aus Zuständigkeiten, Formularen und Verweisen stehen nun lebensnahe Themen im Mittelpunkt. mehr...

Mehrere Personen stehen vor einem Whiteboard mit einer Präsentation der Integriert-App versammelt, zwei davon drücken symbolisch den Startknopf des neuen Angebots.
bericht

Essen / Kaiserslautern / Würzburg: Integreat-App unterstützt Zugezogene

[03.02.2026] Um zugewanderten und geflüchteten Menschen das Ankommen in der Stadt zu erleichtern, greifen jetzt auch Essen und Würzburg auf die Integreat-App zurück. Kaiserslautern bietet die Open-Source-Anwendung bereits seit sechs Jahren an und stellt sie neuerdings in 13 Sprachen zur Verfügung. mehr...

Screenshot Serviceportal Kreis Wittenberg

Kreis Wittenberg: Service im Portal

[30.01.2026] Im Serviceportal der Kreisverwaltung Wittenberg können Dienstleistungen digital in Anspruch genommen werden. Das Online-Angebot wird kontinuierlich ausgebaut. Der Verwaltung ist aber auch der persönliche Kontakt wichtig. mehr...

Mock-up eines Monitors mit den Webinhalten

Krefeld: Update für die Stadt-Webseite

[28.01.2026] Krefeld.de startet mit neuem Design und klarer Struktur. Die Website bündelt Informationen, trennt Inhalte konsequent vom Serviceportal und ist mobil, barrierearm sowie suchmaschinenoptimiert aufgebaut. Ziel ist ein schneller Zugang zu städtischen Angeboten. mehr...