NRWExtern verbunden
Die digitale Kollaborationsplattform NRW connect des Landes Nordrhein-Westfalen war bislang Mitarbeitern der Landesverwaltung vorbehalten. Mit NRW connect extern ist jetzt eine Informations- und Kommunikationsplattform freigeschaltet worden, welche die Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen, Dienstleistern, Wissenschaft und weiteren erleichtert. Das teilt d-NRW in einer Presseinformation mit.
NRW connect extern basiere auf der gleichen Technologie wie NRW connect, verfüge aber über ein eigenständiges Produktivsystem mit eigener Datenbank. Im Gegensatz zu NRW connect sei bei NRW connect extern auch ein webbasierter Zugriff aus dem Internet möglich. Auftraggeber ist der Chief Information Officer (CIO) des Landes Nordrhein-Westfalen.
In enger Zusammenarbeit mit dem CIO, Personalräten sowie Anwendern der einzelnen Ressorts hat d-NRW das Projekt eigenen Angaben zufolge konzeptionell begleitet und das System auf Basis von Atlassian Confluence an die Wünsche der Landesbehörde angepasst. Die Kollaborationssoftware biete allen Nutzern ein unkompliziertes und übersichtliches Tool, um in der digitalen Welt gemeinsam an Projekten arbeiten zu können – auch über Ressorts und Fachbereiche hinweg. Mithilfe der Plattform sei der verwaltungs-, projekt-, bundesland- und gremienübergreifende Austausch von Wissen problemlos möglich. Neben der gemeinsamen Arbeit an Dokumenten könnten beispielsweise Gesetzesänderungen weitergegeben oder Detailfragen schnell und einfach geklärt werden. Auch den sich ständig wandelnden Anforderungen im Verwaltungsumfeld wird die flexible Anpassbarkeit des Systems laut d-NRW gerecht: Nutzer können innerhalb von NRW connect extern agil und eigenständig auf Veränderungen reagieren.
Das neue System trage nicht zuletzt zur Umsetzung des E-Government-Gesetzes NRW bei, das eine einheitliche und agile Kommunikation mit der öffentlichen Verwaltung fordert.
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