Samstag, 13. Juni 2026

Portalemuenchen.digital ist online

[05.07.2019] Mit einer neuen Web-Präsenz will München die Kommunikation, Transparenz und den Austausch über die Digitalisierung sowie die IT der Stadt weiterentwickeln. Beiträge der Website können von den Lesern kommentiert werden.
Thomas Bönig (l.)

Thomas Bönig (l.), CDO der Stadt München, und Maximilian Kruschewsky, letterscan, bei der Domain-Übergabe von www.muenchen.digital.

(Bildquelle: Stadt München)

Seit Mittwoch (3. Juli 2019) ist die Website muenchen.digital online. Damit startet die IT der Stadt laut München in eine neue Ära der Unternehmenskommunikation und Bürgerbeteiligung. Vor etwas mehr als acht Jahren haben die IT-Schaffenden der bayerischen Landeshauptstadt den IT-Blog ins Leben gerufen, um die Bürger über interessante Aktivitäten und Projekte der Münchner IT zu informieren und ihnen die Möglichkeit zu geben, bei allen Beiträgen mitzudiskutieren und sich einzubringen. Dies war auch eine Einladung an alle Mitarbeiter der verschiedenen Referate und Fachbereiche der Stadt, über ihre Projekte rund um die IT zu berichten. Damit war der IT-Blog nach Angaben der Stadt ebenso wie die jetzt gestartete Website ein Novum im Bereich der Behördenkommunikation: Nicht in Pressemitteilungen, sondern mit kommentierbaren Blog-Posts hat die Stadtverwaltung laut eigenen Angaben bis Juni dieses Jahres in mehr als 200 Beiträgen für etwa 4.000 Besucher pro Monat auch kritische Themen angesprochen.
Ende 2018 gab Thomas Bönig, IT-Referent und CDO der Stadt, den Auftrag für einen neuen Web-Auftritt mit den Schwerpunkten Digitalisierung und IT der Stadt. Dass der bisherige IT-Blog-München in muenchen.digital aufgeht, war beschlossene Sache. Natürlich gelte dies auch für die Möglichkeit der Kommentierung der Beiträge. Weitere Beteiligungsformate sollen folgen.
Bei der Realisierung der Internet-Präsenz wurde die Stadt von der Portal München Betriebs-GmbH & Co. KG unterstützt. In nur wenigen Monaten sind nach Angaben der Stadt Seitenstruktur und Inhalte erstellt worden. Blog-Beiträge ab 2017 seien für eine kleine Historie umgezogen und teilweise neu aufbereitet worden. Auch Bild- und Videomaterial, das München, die Digitalisierung sowie ihre Mitarbeiter zeigt, wurde produziert. Darüber hinaus galt es, entsprechende Domains zu registrieren. In diesem Zusammenhang habe die Firma letterscan der bayerischen Landeshauptstadt die Web-Adresse www.muenchen.digital überlassen.
Nach Angaben der Stadt München wird sich die Website ständig weiterentwickeln. So soll kurzfristig ein Digitalisierungsradar die Informationen zur Digitalisierungsstrategie ergänzen. Auch an einer leicht verständlichen Infografik zur Digitalisierung der Stadt werde mit Hochdruck gearbeitet. Ebenso sollen in den kommenden Tagen die Stellenangebote der IT der Stadt auf den Karriereseiten eingebunden werden. Um die Barrierefreiheit zu verbessern, wird die Stadt die Stiftung Pfennigparade bitten, die Website zu testen und deren Feedback dann in den kommenden Wochen entsprechend umsetzen. Und natürlich ist auch das Feedback der Bürger gefragt.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...

screenshot Arnsberg engagiert

Portale: Arnsberg engagiert sich

[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...

Ausschnitt einer Computertastatur, auf der eine Taste rot eingefärbt ist und die Aufschrift Leichte Sprache trägt.

Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen

[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...

Screenshot_Website_Kreis_Viersen

Kreis Viersen: Website in neuem Layout

[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...

Ein Baum wächst aus einem Boden, bestehend aus leuchtenden Linien, heraus.

Difu: Portal für nachhaltige Kommunen

[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...

kreis Nienburg/weser_altes Amtshaus

Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services

[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...

hand mit Smartphone mit Augsburg-App vor Augsburger Rathaus

Augsburg: Alles in der App

[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...

Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...

Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

In Wollpulloverärmeln steckende Hände tippen an einem Laptop, der auf einem niedrigen Couchtisch steht. Die ganze s´Szene ist warm beleuchtet.

Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet

[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...

Screenshot der Startseite des Bürgerportals Maerker Brandenburg.

Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen

[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...