FITKOGeschäftsstelle des IT-Planungsrats übernommen
Zum 1. Juli 2020 ist die Geschäftsstelle des IT-Planungsrats offiziell in die Föderale IT-Kooperation (FITKO) übergegangen. Damit übernimmt die FITKO laut eigenen Angaben alle Aufgabenbereiche der Geschäftsstelle, die bisher im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) eingerichtet war. Die Überführung ist Teil der Bündelungsplanung, die vorsieht, bis 2021 schrittweise alle Geschäfts- und Koordinierungsstellen des IT-Planungsrats in die FITKO zu integrieren (wir berichteten). Zwei Mitarbeiter der FITKO übernehmen jetzt die organisatorische Unterstützung des IT-Planungsrats sowie seiner Gremien, heißt es in der Pressemeldung. Alle weiteren Aufgaben der ehemaligen Geschäftsstelle würden gebündelt und von den jeweils fachlich zuständigen Bereichen betreut und gesteuert.
Der Übergang der Geschäftsstelle des IT-Planungsrats erfolgte gemäß Staatsvertrag sechs Monate nach der Errichtung der FITKO als Anstalt des öffentlichen Rechts (wir berichteten). Die Vorbereitungen fanden bereits in der Aufbauphase der FITKO statt. „Die Planung und Vorbereitungen zur Übernahme der Aufgaben waren sehr umfangreich und bis zuletzt geprägt durch einen intensiven Wissensaustausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der bisherigen Geschäftsstelle. Es freut mich, dass auf diese Weise eine gute und strukturierte Übergabe erfolgen konnte. Noch mehr freut es mich natürlich, dass wir mit der Übernahme unserem Ziel, den IT-Planungsrat umfassend unterstützen zu können, wieder ein Stück näher kommen“, sagt FITKO-Präsidentin Annette Schmidt. Bundes-CIO und IT-Planungsratsvorsitzender Markus Richter ergänzt: „Die Geschäftsstelle des IT-Planungsrats war zehn Jahre im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat angesiedelt und hat sehr gute Arbeit geleistet. Mit dem Übergang in die FITKO beginnt ein neues Kapitel und ich bin zuversichtlich, dass die Arbeit weiterhin so professionell geleistet wird wie bei den anderen Aufgaben, die die FITKO übernommen hat.“
Neuer Arbeitsmuskel
Die Überführung der bestehenden Strukturen des IT-Planungsrats in die FITKO soll zu einer Vereinheitlichung der Arbeitsstrukturen, Prozesse und Regelungen führen, ist in der Pressemeldung weiter zu lesen. Auf diese Weise könne die Steuerung und Koordination bestehender und künftiger IT-Kooperationen von Bund, Ländern und Kommunen effektiver und zielgerichteter gestaltet werden. „Der Wunsch nach einer FITKO hat den IT-Planungsrat von Anfang an begleitet: Sie ist der neue Arbeitsmuskel des IT-Planungsrats. Durch die FITKO heben wir die Verwaltungsdigitalisierung, Standardisierung und föderale Zusammenarbeit auf eine neue Ebene“, so Richter.
Im Januar dieses Jahres hat die FITKO bereits die Geschäfts- und Koordinierungsstelle des Föderalen Informationsmanagements (FIM) übernommen (wir berichteten). Es folgen im kommenden Jahr noch die Geschäfts- und Koordinierungsstelle der Behördennummer 115 (angesiedelt beim BMI) sowie die Geschäfts- und Koordinierungsstelle des Portals GovData (angesiedelt in der Senatskanzlei Hamburg).
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