Montag, 28. September 2026

Nordrhein-WestfalenZentralportal für die Wirtschaft

[27.08.2020] Das Gewerbe-Service-Portal.NRW wird jetzt zum Wirtschafts-Service-Portal.NRW ausgebaut und soll so zum zentralen Zugangstor für die gesamte Wirtschaft des Bundeslands werden.

Seit rund zwei Jahren können in Nordrhein-Westfalen Gewerbeanzeigen medienbruchfrei an die jeweils zuständige Behörde versandt und elektronisch bezahlt werden (wir berichteten). Dies ermöglicht das Gewerbe-Service-Portal.NRW (GSP.NRW), für dessen Betrieb das kommunale Rechenzentrum Minden/Ravensberg-Lippe (krz) verantwortlich ist. Nun soll das GSP.NRW erweitert werden: Es heißt jetzt Wirtschafts-Service-Portal.NRW (WSP.NRW) und soll das zentrale digitale Zugangstor für die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen werden. WSP.NRW soll als nutzerfreundliches Antragsportal dienen, mit dessen Hilfe sich Unternehmen über Verwaltungsleistungen in verschiedenen Geschäftslagen – von der Gründung über die Führung bis hin zur Schließung von Unternehmen – informieren können. Der Umbau soll spätestens bis zum Jahresende 2020 im WSP.NRW vollzogen werden, gibt das krz bekannt.

Weitere Entlastung für Kommunen

Es wird erwartet, dass die Weiterentwicklung des WSP.NRW bei Kommunen und sonstigen zuständigen Behörden zu Entlastungen führt, da die Daten aus den Gewerbeanzeigen und sonstigen Verwaltungsverfahren in Zukunft medienbruchfrei in die Fachverfahren der Behörden gelangen. In Nordrhein-Westfalen sind die Kommunen verpflichtet, Daten aus Gewerbeanzeigen an zahlreiche Stellen – etwa das Finanzamt, die IHK, oder das Eichamt – weiterzuleiten. Um die Kommunen hierbei zusätzlich zu entlasten, stellt das Land seit Juli 2020 die Empfangs- und Verteilplattform nala bereit. Diese prüft die Daten auf Vollständigkeit und gibt sie automatisch an alle relevanten Empfangsstellen weiter. Die technischen Voraussetzungen für den Betrieb von nala wurden vom krz gemeinsam mit dem KDN – Dachverband der kommunalen IT-Dienstleister, dem IT-Dienstleister d-NRW sowie dem Hersteller naviga geschaffen.
Die lippische Kommune Dörentrup hatte als Pilotanwender im Vorfeld alle notwendigen Parameter und Empfangsstellen getestet, berichtet das krz. Seit Anfang Juli seien dann innerhalb kurzer Zeit 25 weitere Städte und Gemeinden an die Plattform angebunden worden. Gemäß Wirtschafts-Portal-Gesetz Nordrhein-Westfalen (WiPG NRW, wir berichteten) sind alle Städte und Gemeinden des Landes verpflichtet, die Daten der Gewerbeanzeigen an nala zu senden. Eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2021 ist vorgesehen. Für die Anbindung der Kommunen an nala sei wiederum das krz zuständig.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
bericht

Besuchermanagement: Ungewissheiten beseitigen

[25.09.2026] Fortgeschrittene Aufrufsysteme schaffen mehr Transparenz über anfallende Wartezeiten und vermeiden so unnötigen Frust bei den Bürgerinnen und Bürgern. mehr...

Smart Country Convention: Lösungen für den Bürgerbesuch

[10.09.2026] Auf der Smart Country Convention präsentiert JCC Software Lösungen für Terminvereinbarung, Besuchersteuerung, Personalplanung und Zahlungsabwicklung. Kommunen sollen damit Bürgerbesuche durchgängig organisieren und ihre Beschäftigten bei der Bearbeitung entlasten können. mehr...

Gemeinde Jork: App für Verwaltungsinformationen und digitale Dienste eingeführt

[19.08.2026] Die Gemeinde Jork bündelt Verwaltungsinformationen und digitale Dienste in einer eigenen Smartphone-App. Grundlage ist die NOLIS | CityApp, die Inhalte direkt aus dem bestehenden Content Management System übernimmt und so den Bürgerservice auf einem weiteren Kanal verfügbar macht. mehr...

Mannheim: Hauptfeuerwache hat neues Einsatzleitsystem eingeführt

[17.08.2026] Auf der Mannheimer Hauptfeuerwache wurde das 26 Jahre alte Einsatzleitsystem der Integrierten Leitstelle durch eine neue Plattform ersetzt. Die 5,1 Millionen Euro teure Technik soll den laufenden Leitstellenbetrieb stabilisieren und neue Funktionen wie Echtzeit-Textnachrichten und KI-Übersetzungen ermöglichen. mehr...

TSA: Advantic erhält Zertifizierung für vier Schnittstellen

[10.08.2026] Advantic hat als erster Dienstleister die Zertifizierung für vier Schnittstellen der TSA-Infodienste erhalten. Dadurch können Kommunen Verwaltungsinformationen und Ortsrecht automatisiert auf ihren Websites bereitstellen und zentral aktuell halten. mehr...

Solingen: Umstellung auf SAP S/4HANA

[07.08.2026] Die Stadt Solingen hat ihre SAP-ERP-Landschaft auf SAP S/4HANA migriert. Die Brownfield-Umstellung zeigt, wie Kommunen bestehende Systeme modernisieren können, ohne bewährte Prozesse vollständig neu aufzubauen. mehr...

ITEBO: Neuer Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen

[06.08.2026] ITEBO erweitert sein Angebot um einen Alarmierungsdienst für Kommunalverwaltungen. Die Lösung soll Beschäftigte und Krisenteams in Gefahrensituationen schneller erreichen und die Einsatzkoordination erleichtern. mehr...

Dreieckiges Baustellenschild mit schaufelndem Männchen aus der Untersicht aufgenommen.

Leverkusen: Baustellen in der Übersicht

[31.07.2026] Baustellen mit wesentlicher Verkehrsbedeutung im Leverkusener Stadtgebiet sind ab sofort im Baustelleninformationssystem Traffic Information Center (TIC) abrufbar. mehr...

Screenshot_Baden_Baden

Portale: Baden-Baden neu im Web

[25.06.2026] Die Stadt Baden-Baden hat ihre neue Website online gestellt. Im Mittelpunkt des Relaunchs stand der Bürgerservice. Dieser wird neben einem eigenen Serviceportal durch einen Chatbot und Mehrsprachigkeit unterstützt. mehr...

Screenshot_AMTSFUNK

AMTSFUNK: Digital zusammenarbeiten

[25.06.2026] Eine neue digitale Kollaborationsplattform für den öffentlichen Sektor namens AMTSFUNK soll den Austausch zwischen Verwaltung, Wissenschaft, GovTech-Szene und Wirtschaft stärken und Wissenssilos aufbrechen. mehr...

IÖR: Dashboard bereitet Kommunen auf Klimawandel vor

[16.06.2026] Ein neues Stadtklimadashboard bündelt erstmals zentrale Indikatoren zur Klimaanpassung deutscher Städte in einer Webanwendung. Das Werkzeug soll Kommunen bei der Vorbereitung auf Hitze, Trockenheit und Starkregen unterstützen und wird nun gemeinsam mit Anwendern aus der Praxis erprobt. mehr...

ITEBO: OpenR@thaus erlaubt Zustellfiktion

[10.06.2026] OpenR@thaus kann ab sofort elektronische Bescheide rechtssicher zustellen. Die Zustellfiktion wird über das BundID-Postfach abgesichert. Das eigene Postfachsystem ergänzt eine Zwei-Wege-Kommunikation und Statusanzeige sowie die Anbindung an das Sachbearbeitendenportal. mehr...

screenshot Arnsberg engagiert

Portale: Arnsberg engagiert sich

[22.05.2026] „Arnsberg engagiert“ feiert halbjähriges Bestehen: Die digitale Plattform stärkt die Vernetzung im Ehrenamt. mehr...

Ausschnitt einer Computertastatur, auf der eine Taste rot eingefärbt ist und die Aufschrift Leichte Sprache trägt.

Barrierefreiheit: Digitale Teilhabe praktisch umsetzen

[21.05.2026] Öffentliche Stellen müssen digitale Angebote barrierefrei gestalten und dabei auch zentrale Informationen in Leichter Sprache bereitstellen. Das Würzburger Startup KLAO unterstützt Behörden und Kommunen dabei mit KI-Software und zertifizierten Prüfverfahren. mehr...

Screenshot_Website_Kreis_Viersen

Kreis Viersen: Website in neuem Layout

[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...