Samstag, 24. Oktober 2026

AKDB/Komm.ONEKooperation im Ausländerwesen

[21.10.2025] Die IT-Dienstleister AKDB und Komm.ONE streben eine Zusammenarbeit im Bereich Ausländer- und Einbürgerungswesen an. Gemeinsam wollen sie eine zukunftsfähige und sichere Software bereitstellen, die sich innovativer Technologien wie Künstlicher Intelligenz bedient.
Ein Aufenthaltstitel unter einer Lupe

AKDB und Komm.ONE wollen Fachsoftware für das Ausländer- und Einbürgerungswesen künftig gemeinsam weiterentwickeln.

(Bildquelle: bartusp/123rf.com)

Eine Kooperation im Bereich der Fachverfahren für das Ausländer- und Einbürgerungswesen planen die IT-Dienstleister AKDB und Komm.ONE. Bereits Anfang September 2025 haben die beiden IT-Dienstleister nach eigenen Angaben einen entsprechenden Letter of Intent unterzeichnet. Ziel sei es, alle Kunden der AKDB-Softwareprodukte OK.VISA und EinsA in die Partnerlösungen KM-Ausländer und KM-Einbürgerung von Komm.ONE zu überführen, diese Fachverfahren künftig gemeinsam weiterzuentwickeln und sich dabei auch innovativer Technologien wie Künstlicher Intelligenz zu bedienen. 

Mit der angestrebten Kooperation erhielten die bayerischen Ausländerbehörden eine klare Migrationsperspektive auf eine ebenso moderne wie zukunftssichere Plattform, welche die Mitarbeitenden in den Behörden vor Ort entlaste sowie Abläufe in der Antragsbearbeitung spürbar vereinfache, heißt es vonseiten der AKDB weiter. KM-Ausländer und KM-Einbürgerung seien bundesweit bereits bei über 150 Behörden erfolgreich im Einsatz – unter anderem in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart. 

„Die Zusammenarbeit mit der AKDB eröffnet neue Möglichkeiten, die Herausforderungen im Ausländerwesen mit innovativen Lösungen gemeinsam anzugehen“, so William Schmitt, Vorstandsvorsitzender der Komm.ONE. „Durch den Betrieb der Software im Komm.ONE-eigenen Rechenzentrum können wir höchste Sicherheitsstandards und eine flexible Skalierbarkeit bieten. Gemeinsam mit der AKDB schaffen wir ein digitales Fundament, das Behörden effiziente Prozesse ermöglicht und Bürgern einen einfachen Zugang gewährleistet.“

Rudolf Schleyer, Vorstandsvorsitzender der AKDB, ergänzt: „Der Bereich Ausländerwesen ist seit Jahren von großer Dynamik geprägt. Durch die Kooperation mit Komm.ONE können wir unseren Kunden State-of-the-Art-Lösungen anbieten. Wir wollen durch einen hohen Grad an Standardisierung und Automatisierung die Prozesse in den Ausländerbehörden sicher gestalten und gleichzeitig spürbar vereinfachen. Die größere Kundenbasis wird Investitionen in diese Funktionalitäten erleichtern und damit die Bereitstellung für die Kunden von Komm.ONE und AKDB gleichermaßen spürbar beschleunigen.“

Die derzeit im Einsatz befindlichen Fachverfahren der AKDB, OK.VISA und EinsA, würden weiterhin gepflegt und unterstützt. Ausländerbehörden, welche diese Lösungen aktuell einsetzen und perspektivisch auf die neueren Cloudlösungen der Komm.ONE setzen wollen, profitieren laut AKDB von einem schrittweisen Migrationsfahrplan, der die Umstellung mit ausreichend Vorlauf ermöglicht.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Fachverfahren
BIM-LV-Container Export in CaliforniaX

G&W Software: BIM-basierte Kostenermittlung

[22.10.2026] Auf der BIM World Munich 2026 zeigt G&W Software, wie sich Mengen- und Kostenermittlungen aus digitalen Bauwerksmodellen weitgehend automatisieren lassen. Neue Funktionen der AVA-Software CaliforniaX sollen zudem den Datenaustausch zwischen Projektbeteiligten erleichtern. mehr...

bericht

Osnabrück: Basis für Finanzprozesse

[19.10.2026] Im Rahmen des Projekts RISE 4 OS stellt die Stadt Osnabrück ihre Finanzprozesse auf SAP S/4HANA Cloud Private Edition um. Neben dem Plattformwechsel stehen standardisierte Prozesse, Datenmigration und Changemanagement im Mittelpunkt. mehr...

Erbauer mit dem Kran, der mehrstöckiges Haus baut. Winter- oder Herbsthintergrund. Bauarbeiter Arbeiter mit Kran auf einem Mehrfamilienhaus. Unter blauem Himmel.

Bremen: Vorreiter bei der digitalen Baugenehmigung

[14.10.2026] Seit Juli 2026 können Bauanträge in der Stadtgemeinde Bremen ausschließlich digital eingereicht werden. Auch die Bearbeitung und Bescheidung erfolgen vollständig elektronisch. Damit setzt Bremen bereits um, was der Bund bis 2028 als verbindlichen Regelweg etablieren will. mehr...

Rendering Hallenbad Zuffenhausen

Stuttgart: BIM stadtweit auf Kurs bringen

[12.10.2026] Baden-Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart baut den Einsatz von Building Information Modeling (BIM) weiter aus. Neben neuen Projekten stehen dabei gemeinsame Standards, eine bessere Datenqualität und eine stadtweite IT-Architektur für digitale Bauwerksdaten im Fokus. mehr...

Gruppenbild: Männer in Sackos neben Komm.ONE Werbebanner

Lübeck: Finanzwesen aus einer Hand

[12.10.2026] Die Hansestadt Lübeck hat sich für ein Finanzsoftware-Paket von Komm.ONE entschieden. Der IT-Dienstleister aus Baden-Württemberg übernimmt auch Betrieb und Support. Das Einführungsprojekt für die SAP-basierten Anwendungen startete am 1. Oktober 2026. mehr...

Gruppenfoto von Lennart Schaer, Patricia Pichottki (beide GovConnect) und Martin Kuban (ekom21).

ekom21 / GovConnect: Kooperation bei Ordnungswidrigkeiten

[06.10.2026] Die kommunalen IT-Dienstleister ekom21 und GovConnect wollen bei der Digitalisierung von Ordnungswidrigkeitenverfahren enger zusammenarbeiten. Ziel ist ein gemeinsames, cloudfähiges und sicheres Produktportfolio. mehr...

Smart Country Convention: S-Public Services verbindet digitale Verwaltungsprozesse

[05.10.2026] S-Public Services zeigt auf der Smart Country Convention Lösungen, die digitale Anträge, interne Bearbeitung und Bezahlung miteinander verbinden. Im Mittelpunkt stehen die Anwendungen PublicForms und PublicFlow sowie verschiedene digitale Bezahlverfahren. mehr...

Gruppenfoto Team Bauordnung in Detmold

Detmold: Ohne Papier zur Baugenehmigung

[30.09.2026] Ab Anfang Oktober müssen Bauanträge bei der Stadt Detmold digital eingereicht werden. Das Bauportal.NRW und die Kommunikationsplattform ELAN Classic sollen von der Antragstellung über den Austausch bis zur Bearbeitung einen medienbruchfreien Ablauf ermöglichen. mehr...

bericht

Friedhofsverwaltung: Stimmiges Gesamtkonzept

[29.09.2026] Selbst Friedhöfe sind von der Digitalisierung betroffen. Moderne, webbasierte Software hilft Friedhofsverwaltungen, ihre Aufgaben besser zu organisieren. Zudem schafft sie für Angehörige mehr Verlässlichkeit in einem sensiblen Umfeld. mehr...

Wennigsen: Ferienbetreuung digital buchen

[21.09.2026] Die Gemeinde Wennigsen setzt für die Anmeldung zur Ganztagsbetreuung in den Herbstferien die Fachsoftware NOLIS | Schulkind ein. Nach Angaben des Anbieters lagen zwischen Bereitstellung und Produktivbetrieb lediglich zwei Wochen. mehr...

Märkischer Kreis: WiNOWiG im Echtbetrieb

[15.09.2026] Der Märkische Kreis hat die Umstellung auf die Software WiNOWiG abgeschlossen. Die Lösung für die Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten soll schrittweise das bislang eingesetzte Verfahren SC-OWi ablösen. Weitere Kreise und Kommunen sollen folgen. mehr...

Junge Frau im Auto sitzend präsentiert ihre Führerscheinkarte

Kreis Calw: Führerscheinwesen neu aufgestellt

[08.09.2026] Der Landkreis Calw hat sein Führerscheinwesen mithilfe des kommunalen IT-Dienstleisters Komm.ONE auf ein neues Fachverfahren umgestellt. Die Einführung von KM-Fahrerlaubnis ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Verkehrswesen. mehr...

Ein Geschäftsmann in Startposition vor einer Startlinie

Gewerbewesen: Praxisbewährte Lösungen statt Schlagworte

[08.09.2026] Die Modernisierung und Vereinfachung von Gründungsverfahren ist aktuell ein großes Thema und wird im Rahmen des Bundesprojekts „Schneller Gründen“ derzeit in neun Pilotkommunen erprobt. Dabei sind die Voraussetzungen zur schnellen Unternehmensgründung längst vorhanden und die digitalen Prozesse werden bereits intensiv genutzt. Darauf weist jetzt das Unternehmen EDV Ermtraud hin. mehr...

Kreis Dachau: Bilanz nach Systemwechsel

[07.09.2026] Seit Anfang 2025 arbeitet das Sozialamt des Landkreises Dachau mit dem Fachverfahren LÄMMkom LISSA. Nach mehr als einem Jahr im Echtbetrieb zieht der Landkreis Bilanz und berichtet von Verbesserungen bei Struktur, Auszahlungen und Auswertungen. mehr...

Junge Grundschüler mit Lehrer bei Schreibübungen

Nolis: Ganztagsbetreuung digital organisieren

[02.09.2026] Neben dem Ausbau der Betreuungsangebote für Grundschulkinder rückt auch deren Organisation zunehmend in den Fokus. Eine Lösung für die digitale Anmeldung und Platzvergabe bietet das Unternehmen Nolis mit seiner Software NOLIS | Schulkind, die jetzt bei den ersten Kommunen im Einsatz ist. mehr...