Montag, 18. Mai 2026

Freiburg i. BreisgauEin Fall für das i-Team

[22.10.2025] In Freiburg im Breisgau soll künftig ein kommunales Innovation Team (i-Team) gemeinsam mit städtischen Mitarbeitenden und Partnern aus der Zivilgesellschaft neue Lösungsansätze entwickeln, um das Leben der Menschen vor Ort zu verbessern. Unterstützt wird die Stadt dabei von der Stiftungsorganisation Bloomberg Philanthropies.

Kommunales Innovation Team hilft der Stadt Freiburg, neue Lösungsansätze für lokale Herausforderungen zu finden.

(Bildquelle: galtza/123rf.com)

Die Stadt Freiburg im Breisgau ist eine von 18 neuen europäischen Städten, die sich an der i-Team-Initiative der Stiftungsorganisation Bloomberg Philanthropies beteiligen. Diese will Kommunen helfen, Herausforderungen wie den Klimawandel oder die Digitalisierung zu bewältigen, indem sie ihnen den Zugang zu Talenten, Methoden und Tools ermöglicht, mit denen sich Probleme sektorübergreifend lösen lassen. 

Das nun in Freiburg gegründete und für zunächst drei Jahre eingestellte kommunale Innovation Team (i-Team) besteht nach Angaben von Oberbürgermeister Martin Horn aus drei spezialisierten Mitarbeitenden, welche die Stadtverwaltung und Partner aus der Zivilgesellschaft künftig bei der Ausgestaltung und Umsetzung von Lösungen zur Bewältigung dringender lokaler Herausforderungen unterstützen. Beispiele seien etwa Maßnahmen gegen Hitzefolgen des Klimawandels oder Hilfe beim Aufbau eines urbanen Innovationslabors für den neuen Stadtteil Dietenbach. Das i-team werde dazu zielgerichtet Daten einsetzen, Erkenntnisse sammeln und sektorübergreifend mit Stakeholdern zusammenarbeiten. Hierbei erhalte das i-team Unterstützung von regional und weltweit ansässigen Experten und profitiere von den Erfahrungen anderer Städte in der Region und auf der ganzen Welt.

„Teil des Bloomberg Philanthropies Innovation Team-Programms zu sein ist eine besondere Auszeichnung für Freiburg – und eine große Chance“, erklärte dazu Oberbürgermeister Horn. „Wir trainieren damit unseren kommunalen Problemlösemuskel. Denn klar ist: In einer komplexer werdenden Welt lassen sich viele Herausforderungen in Städten besser gemeinsam lösen. Wir brauchen eine enge, verlässliche und mutige Zusammenarbeit – zwischen Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft.“

„Eine effiziente und effektive Verwaltung ist eine interne Aufgabe – und die Innovation Teams, die wir weltweit unterstützen, sind entscheidend für den Aufbau dieses Motors“, ergänzt James Anderson, der das Government-Innovation-Programm bei Bloomberg Philanthropies leitet. „Wir freuen uns, diesen Ansatz auf 18 neue kommunale Teams in ganz Europa auszuweiten. Sie werden sich der wachsenden Anzahl an Verwaltungsmitarbeitenden anschließen, die lokal, kreativ und ambitioniert daran arbeiten, Silos aufzubrechen, Probleme zu lösen und Ergebnisse zu liefern, welche die Bürgerinnen und Bürger sehen und spüren können.“

Bis heute hat die i-team-Initiative nach Angaben von Bloomberg Philanthropies über 100 Städte in 16 Ländern auf vier Kontinenten – und damit über 100 Millionen Menschen – erreicht und Hunderte andere Kommunalverwaltungen dazu inspiriert, entsprechende Innovationssysteme und -praktiken zu etablieren.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Elisabeth Fröhlich, Projektleitung VIAA, Stabsstelle Verkehrsfluss und Geo-Services, zeigt eine Kamera, die den Verkehrsfluss erfasst.

Lübeck: Weitere Kreuzungen digitalisiert

[11.05.2026] In Lübeck werden derzeit vier Kreuzungen mit einem innovativen System zur Verkehrserfassung ausgestattet. Die Hansestadt setzt damit ein weiteres Teilprojekt im Rahmen ihres Vorhabens VIAA um. mehr...

Grafik zeigt die drei Plattform-Bestandteile
bericht

Plattformen: Von smart zu intelligent

[30.04.2026] Digitale Lösungen können Prozesse beschleunigen, Mitarbeitende entlasten und den Bürgerservice verbessern. Drei Bausteine bringen Kommunen auf diesem Weg entscheidend voran: urbane Datenplattformen, Automatisierungs- und KI-Plattformen. mehr...

Kamera auf einem Mannheimer Abfallsammelfahrzeug

Mannheim: Mit digitaler Hilfe sauberer werden

[29.04.2026] Optische Sensoren sollen der Stadt Mannheim künftig dabei helfen, Verschmutzungen im öffentlichen Raum zu erfassen und so dazu beitragen, das Stadtbild zu verbessern. Die Technik wird zunächst in einer mehrmonatigen Pilotphase getestet. mehr...

Mehrere Personen stehen vor einem Stadtteiltreff in Kassel Wolfsanger

Kassel: App stärkt das Vereinsleben

[28.04.2026] 
Eine App soll in Kassel künftig helfen, die ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen besser und einfacher zu organisieren. Jetzt startet der im Rahmen des Modellprojekts Smart Kassel entwickelte digitale Assistent für Vereine in den Praxistest. mehr...

Lübeck: Kommunaler Gesamtabschluss bringt Mehrwert.

Lübeck: Hansestadt digital erleben

[27.04.2026] Die Hansestadt Lübeck erweitert ihr digitales Angebot um ein dreidimensionales Stadtmodell. Es macht Gebäude, Straßen und Plätze virtuell erlebbar und soll zugleich neue Anwendungen für Stadtentwicklung und Kulturvermittlung ermöglichen. mehr...

Eine Hand vor einem stilisierten Haus
bericht

Serie Smart Cities: Daten im Griff

[23.04.2026] Kommunale Daten sind die Grundlage jeder smarten Stadt. Wie gelingt es Städten und Regionen, Daten strategisch zu nutzen und so ihre digitale Transformation selbstbestimmt zu gestalten? Start einer neuen Expertenreihe des Fraunhofer-Instituts IESE. mehr...

Mehring sitzend, drei Personen stehen hinter ihm, festlich-förmlicher Rahmen

Markt Weisendorf: Zukunftsfähig mit Digitalen Zwillingen

[23.04.2026] Die Gemeinde Markt Weisendorf nutzt einen Digital Twin für Planung, Steuerung und Beteiligung. Aufbauend auf dem Förderprogramm TwinBy hat die Kommune mehrere Anwendungen entwickelt, die Daten bündeln und visualisieren und so kommunale Entscheidungen unterstützen. mehr...

Gelbes Maßband auf gelbem Hintergrund.

Kassel: Digitale Hilfe für barrierefreie Wege

[17.04.2026] In Kassel werden Daten zur Barrierefreiheit von Gebäuden in der Innenstadt erhoben und anschließend online gebündelt präsentiert. Das Projekt „Digitaler Wegweiser“ soll Menschen mit Hilfebedarf die Orientierung erleichtern. Bürgerinnen und Bürger können sich an der Datenerhebung beteiligen. mehr...

Politik zu Besuch im smarten Dorf Etteln
bericht

Etteln: Klein, aber oho

[16.04.2026] Etteln beweist, dass auch kleinste Gemeinden international Maßstäbe setzen können. Als Reallabor für übertragbare kommunale Digitalisierung zeigt das Dorf, was möglich ist, wenn Technik, Politik und Zivilgesellschaft konsequent zusammenspielen. mehr...

Cover der Präsentation zur Smart City Strategie der Stadt Wolfsburg

Wolfsburg: Smarte Pionierarbeit


[13.04.2026] Im Rahmen der Modellprojekte Smart Cities hat die Stadt Wolfsburg sieben Jahre lang Pionierarbeit als bundesweites Testfeld für eine smarte Stadt geleistet. Das Förderprogramm ist Ende März nun zwar ausgelaufen, der Weg zur digitalen Modellstadt geht aber weiter. mehr...

Gera: Mit City-App auf Entdeckungstour

[10.04.2026] Eine City-App hat die Stadt Gera entwickelt. Der digitale Begleiter soll Gera für Einwohner, Besucher und Touristen gleichermaßen noch zugänglicher, informativer und komfortabler machen. mehr...

Team von Smart City Eichenzell und seine Partner auf der SCCON 2025

Eichenzell: Fundament für digitale Daseinsvorsorge

[08.04.2026] Mit einer neuen IT-Infrastruktur, einer Datenplattform und Sensoren hat die hessische Gemeinde Eichenzell das Fundament geschaffen, um eine Vielzahl an Prozessen digitalisieren und automatisieren zu können. mehr...

fünf Personen mit Preis_Gütersloh erhält DIGITAL-Award für Urban Stack

Gütersloh: Urban Stack ausgezeichnet

[02.04.2026] Für ihr Innovationsprojekt Urban Stack ist die Stadt Gütersloh mit dem DIGITAL-Award ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Kommunen und Gemeinden über 100.000 Einwohnende“ gewann das Projekt den von der Öffentlichkeit gewählten Preis. mehr...

Fünf Personen, der in der Mitte hält ein Tablet_Gütersloh stellt Urban Stack vor
bericht

Gütersloh: Vernetzt mit Urban Stack

[01.04.2026] Von Kommunen für Kommunen: Nach diesem Prinzip hat die Stadt Gütersloh das digitale Ökosystem Urban Stack entwickelt. Durch gemeinschaftliche Weiterentwicklung können Synergien gehoben und Kosten gespart werden. Erste Interessenten gibt es bereits. mehr...

Screenshot des Digitalen Zwillings der Stadt Aachen.

Aachen / Mannheim: Verlässliche Daten für die Stadtplanung

[30.03.2026] Wie urbane Digitale Zwillinge die klimafeste Stadtplanung unterstützen können, wollen die Städte Mannheim und Aachen in dem vierjährigen Förderprojekt MACspeeDZ zeigen. Die nötigen Daten liefern im Stadtgebiet installierte Sensoren, Künstliche Intelligenz hilft bei der Aufbereitung der Messwerte. Am Ende soll ein Werkzeug entstehen, das auch andere Städte nutzen können. mehr...