Sonntag, 8. Februar 2026

BerlinVerwaltung im Homeoffice

[26.07.2021] Die Berliner Innenverwaltung hat einen Bericht zur Verwaltungsdigitalisierung und speziell zu den Anstrengungen publiziert, die Verwaltung „Homeoffice fähig“ zu machen. Derzeit wird vor allem auf die Ausstattung mit Laptops gesetzt, Infrastrukturausbau und die E-Akte kommen hinzu.

Der Berliner Senat hat den Bericht „Digitalisierung der Verwaltung – Möglichkeiten von Homeoffice und mobilem Arbeiten ausweiten“ beschlossen. Im nächsten Schritt soll dieser dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnisnahme vorgelegt werden. In einer Pressemitteilung umreißt die Senatskanzlei die wesentlichen Inhalte des Berichts. Demnach hat das Land Berlin viele Schritte unternommen, um die mobile Arbeitsfähigkeit in der Verwaltung und die Verwaltungsdigitalisierung voranzutreiben. Die Zugänge via VPN zum Berliner Landesnetz seien in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) für die erhöhten Bedarfe ausgestattet worden. Auch habe man zusätzliche Notebooks für Behörden beschafft. Bis zur Jahresmitte sollen durch diese Maßnahmen etwa 50 Prozent der rund 85.000 Beschäftigten mobil am PC arbeiten können. Langfristig soll mit der One-Device-Strategie allen Beschäftigten ein mobiles Endgerät zur Verfügung gestellt werden, das stationäres und mobiles Arbeiten ermöglicht. Ebenso werde die Ertüchtigung der dezentralen Infrastrukturen im Rahmen der mobilen Arbeitsfähigkeit von der IKT-Steuerung über Projektplanungen, nachhaltiges Controlling und die Bereitstellung von Mehrbedarfen vor allem in den Bezirken unterstützt.
Darüber hinaus hebt die Senatskanzlei in ihrer Meldung die Zuschlagserteilung an das Unternehmen Materna hervor. Damit sei „ein wesentlicher Meilenstein“ erreicht, der die lizenzseitige Grundlage für die Einführung des IKT-Basisdienstes Digitale Akte lege. Ab 2022 solle die digitale Akte sukzessive in den Behörden verankert werden. Das CityLAB Berlin – nach eigenen Angaben „ein öffentliches Experimentierlabor für die Stadt der Zukunft“ – habe sich zudem als zentraler Schnittstellenakteur bei der Digitalisierung Berlins etabliert, auch unter den erschwerten Bedingungen des Jahres 2020. Neben der Durchführung neuer Forschungsprojekte seien verschiedene Veranstaltungsformate geschaffen und Netzwerke ausgebaut worden.





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